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	<title>The Mind Gap &#187; 2010</title>
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		<title>Ein sehr langer Tag…</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 02:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute eine Premiere: Ein Gastartikel von Daniel Pleyer. Und los gehts: Freitag, 19.11.2010. Dieser Freitag war sehr, wie soll ich sagen, „schulisch“ geprägt. Zunächst einmal hatte ich bis 12 Uhr Schule. Yi, Anna, Ilian, Lisa und Iris, einige meiner SchulkollegenInnen, hatten danach noch Chemie, also bin ich dort geblieben weil ich erstens eh nichts zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute eine Premiere: Ein Gastartikel von Daniel Pleyer. Und los gehts:</em></p>
<p>Freitag, 19.11.2010. Dieser Freitag war sehr, wie soll ich sagen, „schulisch“ geprägt. Zunächst einmal hatte ich bis 12 Uhr  Schule.  Yi, Anna, Ilian, Lisa und Iris, einige meiner SchulkollegenInnen, hatten danach noch Chemie, also bin ich dort geblieben weil ich erstens eh nichts zu tun hatte und zweitens ich mit Yi und Anna später noch Mathe machen wollte.  Wir sind also alle zusammen in der Klasse geblieben und waren anfangs noch sehr motiviert und voller energy. Alle wollten Spaß haben. Aber im Grunde schliefen wir fast ein in der Klasse weil wir so müde waren. Yi und Ilian sind sogar komplett eingeschlafen und haben ärger  zusammen geschnarcht als die Holzfäller im Regenwald. Nach etwa eineinhalb Stunden weckten uns die Schüler der 5B auf weil sie Englisch in unserer Klasse hatten. Anfangs trauten sie sich aber nicht so ganz hinein, weil sie nicht wussten ob sie einfach rein gehen oder auf die Lehrerin warten sollten. Letztendlich sind wir also raus gegangen und habens uns in der Bibliothek gemütlich gemacht. Ich blieb noch in Chemie, wo ich ziemlich coole Versuche sah. Die Feuerspur von Max hat mir am meisten gefallen. Yi, Anna und ich gingen also zu mir nach Hause um Mathe zu lernen. Aber bevor wir das tun konnten, mussten wir Yis Rucksack trocken legen.  Mathe hat uns für die nächsten 4 Stunden beschäftigt. Sehr anstrengend muss man schon sagen. Aber ein Lob an Yi, der Nerven für uns zwei aufgebracht hatte.</p>
<p>Nachdem wir also fertig waren, entschieden wir, dass es uns noch hinausziehen sollte. Wir fuhren zum Praterstern um noch Dinge zu kaufen. Zuvor aber suchten wir dringend nach einer Bank. Anna musste schon relativ früh gehen leider. Ach ja, wir haben die meiste Zeit auf Englisch geredet. Wirklich sehr lustig, weil wir auch sehr viel Blödsinn gesprochen haben. Anfangs hatte ich noch meine Probleme damit, aber nach einer Zeit war Englisch buchstäblich in meinem Kopf. Yi und ich begleiteten Anna noch nach Hause und fuhren dann weiter ins MQ. Auf dem Weg dorthin wollten irgendwelche Leute in der Lokalbahn unsere Fahrkarten sehn, hauten aber ab als Yi nach dem Ausweis fragte. Beim Volkstheater angekommen musste Yi ziemlich dringend aufs Klo und bat mich unbedingt mit rein zu kommen, weil ihm das nicht geheuer war. Wir gingen dann durch die Passage in Richtung MQ. Im Granitboden waren römische Zahlen eingraviert. Yi und ich starrten also in mitten der Passage auf den Boden und rätselten herum, welche Zahl es sein könnte. Uns kam die Zahl 1989 (MCMLXXXIX) heraus, in diesem Jahr wurde die Station gebaut.</p>
<p>Im MQ angekommen suchten wir vergebens nach den Enzies. Weil wir eben keine fanden zum Sitzen, sind alle als Tisch missbrauch worden, drehten wir einfach um und gingen auf die Mariahilfer Straße und das  nachts. Yi sah sofort seine Traumschuhe und wollte unbedingt, dass ich ihm als Geschenk die Hälfte bezahle, anstatt einem Deko-Mühleimer für sein Zimmer.  Es war schon etwa viertel 2 in der Früh. Wir fuhren zum Opernring, wo wir wieder an dem Versperrten „Opernklo“ vorbei  gingen. Man hörte, dass im WC Opernmusik gespielt wurde. Bei der Nightline Station vom N71 diskutierten wir etwa eine halbe Stunde, bis der Bus kam, über den Grund, warum sich Yi strikt weigerte sich mit mir 5 Meter weiter hinten auf diesen Stein zu setzen, anstatt die ganze Zeit stehend zu warten. Schließich ging es heim. Es war wirklich ein sehr schöner und lustiger Tag <img src='http://chen.bgreen.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .  Anmerkung: Wir haben fast die ganze Zeit Englisch gesprochen, sehr lustig. Also haben wir drei an diesem Tag Mathematik, Physik und Englisch gemacht. Strange. </p>
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		<title>DreiPhone = Mei(n)Phone? — Eine schwierige Geburt</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 00:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl das iPhone 4 ja schon längst das Licht der Welt erblickt hat. Zurzeit wird ja wie wild spekuliert, wann und wie denn das nicht mehr ganz so neue Gerät von Apple zum Mobilfunkbetreiber 3 kommt. Zuerst wars Mitte Oktober. Dann wars Mitte November. Mittlerweile ist es Anfang Dezember. Und das halte ich, habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl das iPhone 4 ja schon längst das Licht der Welt erblickt hat. Zurzeit wird ja wie wild spekuliert, wann und wie denn das nicht mehr ganz so neue Gerät von Apple zum Mobilfunkbetreiber 3 kommt. Zuerst wars Mitte Oktober. Dann wars Mitte November. Mittlerweile ist es Anfang Dezember. Und das halte ich, habe ich schon immer, wie diverse Facebook-Posts beweisen, vermutet. Wie dem auch sei, 3 ist ja nicht dumm. Sie werden das Gerät zu Weihnachten verticken und gleich ihre gesamte Weihnachtskampagne drauf aufbauen. Vom Apple-Hype will jeder was abhaben. Der Werbebanner zum iPhone ist übrigens seit dieser Woche auch von der Website runtergenommen. Bedeutet also, dass keine Registrierungen mehr angenommen werden und höchstwahrscheinlich an einer Werbeseite gearbeitet wird. Höchstwahrscheinlich ist nicht gleich sehr wahrscheinlich. Außerdem geht der Ausbau des 3Netzes weiter, der sich mir vor ca. 1 Monat erkennbar gemacht hat. Es gab zunächst am Stadtrand von Wien HSPA-Empfang, überall anders “nur” UMTS. Im Rathaus sogar teilweise nur EDGE. Mittlerweise empfange ich sogar im Landtagssaal HSPA, nur leider hat mein Handy heute aufgegeben. Kein Strom. Netz war da. Auch in Salzburg geht es voran, zumindest weiß ich, dass die zwei Gemeinden im Pongau (Altenmarkt und Wagrain) vor ein paar Monaten bloß EDGE und UMTS-Empfang hatten, mittlerweile habe ich dort teilweise HSPA. Zwar nur mit 2 Strickerl von 6 insgesamt, aber trotzdem.</p>
<p>Und allzu teuer dürfte das Gerät auch nicht kommen. Denn sollten tatsächliche KEINE Spezialtarife für das iPhone geschaffen werden, was an sich schon revolutionär wäre, und die aktuellen “Superphone”-Tarife verwendet werden, müsste man beim größten Tarif (30 EUR pro Monat), den es zurzeit gibt, mit einer Bindung von 24 Monaten eben 720 Euro zahlen. Das iPhone kostet im UK-Store von Apple 499 Pfund = 587,42 EUR. Heißt also, dass 3 das Gerät entweder für gratis anbietet oder einen kleinen Preis von 3 oder 15 Euro verlangt. Aber dafür hält man dann auch ein Spitzengerät in den Händen. </p>
<p>Der etwas kleinere Superphone-Tarif (20 EUR pro Monat) allerdings ergibt bei 2-Jahres-Bindung “nur” 480 EUR. Das liegt etwas unter dem umgerechneten Preis vom britischen Store. (Ich hätte für die Recherche ja gern den Store von der Schweiz genommen, aber der ist momentan offline). Das bedeutet, sollte man wirklich den kleineren Tarif nehmen, müsste man eventuell noch draufzahlen. Ich rechne mit einem Preis von 149 EUR (siehe SAMSUNG Galaxy S), was dann im Endeffekt 629 EUR ergeben würde. Man zahlt also tatsächlich weniger auf Dauer. Natürlich stimmen meine Berechnungen jetzt nicht zu 100 Prozent, aber wahrscheinlich wären sie. Nicht mit einberechnet wurden zum Beispiel die Betriebskosten von 3 selbst, die ja auch irgendwie bezahlt werden müssen.</p>
<p>Mal sehen… Ich vermute aber stark, dass die vorregistrierten Nutzer zum Wochenende hin irgendwas via Mail erfahren und alle anderen wahrscheinlich am Montag, damit auch die “restlichen” Personen erfahren, was man auch immer zu erfahren vermag. Vielleicht — aber dann spring ich wirklich Freundensprünge und geh in den 3Shop und küsse den 3Shop-Mitarbeiter — kommt das iPhone sogar noch im November…</p>
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		<title>Von Demos, Pressekonferenzen &amp; der Menschlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 21:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hui, schon lange nichts mehr gepostet. Es ist in den letzten Tagen ist viel passiert, sehr viel. Obwohl die Woche ganz normal begonnen hat, wurde sie zu einer der wohl intensivsten Wochen ever. Ich hab gemeinsam mit anderen Menschen eine Kampagne gegen die Abschiebung einer Mitschülerin und eine Demo organisiert. Ich bin zu einer tollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hui, schon lange nichts mehr gepostet. Es ist in den letzten Tagen ist viel passiert, sehr viel. Obwohl die Woche ganz normal begonnen hat, wurde sie zu einer der wohl intensivsten Wochen ever. Ich hab gemeinsam mit anderen Menschen eine Kampagne gegen die Abschiebung einer Mitschülerin und eine Demo organisiert. Ich bin zu einer tollen Jugendorganisation gestoßen — der AKS — und ich hab so einiges gelernt. Aber eines nach dem Anderen:</p>
<p>Mittwoch, 13.10.2010:<br />
Abends schaue ich die ZiB 2 auf ORF 2 und wundere mich, dass meine Schule erwähnt wird. Zuerst freute ich mich, dass wir erwähnt werden, als mir der Grund dann klar wurde, dachte ich mir, das hätte nicht sein dürfen.</p>
<p>Donnerstag, 14.10.2010:<br />
SV-Sitzung in der Früh. Der Direktor informiert uns über die Vorfälle und schildert, dass Araksya am Vortag von der Fremdenpolizei aus dem Unterricht in Schubhaft genommen werden sollte und sie daraufhin abgehauen ist und momentan untergetaucht ist. Ihrer KV hatte sie via SMS geschrieben, dass es ihr gut gehe. Wir haben sofort eine Arbeitsgruppe geschaffen. Offener Brief, Facebook-Gruppen, Unterschriftenliste und Medien/Presse. Das ging alles wahnsinnig schnell. Schon am Abend hatten wir Schlagzeilen in der ZiB, auf ATV und FM4. Aber das soll erst der Anfang gewesen sein. Die Sozialistische Jugend hatte sich angekündigt, uns zu helfen, eine Demo zu organisieren. Sie soll Dienstag stattfinden.</p>
<p>Freitag, 15.10.2010:<br />
Zweite Krisensitzung in der Schule. Es wird konkret geplant, was getan werden muss, welche Ziele wir haben und Abstimmung über den Brief, der am Vortag fertiggestellt wurde. Der ganze Stress ging weiter und Unterschriftenlisten wurden noch fertiggestellt. Währenddessen spricht Moritz, der Schulsprecher, mit der AKS. Die Demo wurde am Abend angemeldet.</p>
<p>Samstag, 16.10.2010:<br />
Eigentlich hatte ich geplant, einen ruhigen Tag zu machen, aber daraus wird nichts, als mich Moritz anruft und mich ins AKS-Büro bittet. Ich treffe zum ersten Mal auf die supercoolen Menschen dort und bin, nach anfänglicher Skepsis, begeistert. Eine Website wurde erstellt (“Aus mit Raus”), und mein Projekt “BORG3.blog” kurzzeitig (bis gestern) auf diese weitergeleitet. Schulen wurden durchgegangen und Kontakte gesichert. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits etwa 100 Flyer für die (fixierte) Demo am Dienstag gedruckt und Menschen angerufen.</p>
<p>Sonntag, 17.10.2010:<br />
Ich komme um 18 Uhr ins AKS-Büro und es wird eine Roadmap erstellt sowie noch mehr Leute angerufen, sowie die Schulen Wiens und in Wien-Umgebung mobilisiert. Flyer gedruckt und zugeschnitten. 100er-Pakete zusammengeschnürt und gleich am selben Abend noch an einige Personen ausgeliefert. Nachdem ich (bin zur Kendler Straße gefahren, um 300 Flyer auszuliefern, die am nächsten Tag in der Maroltingergasse und im Helental verteilt werden sollten) bei der Kendler Straße fertig war (das Klo in der U-Bahnstation dort ist wirklich ziemlich spooky) bin ich sofort zum Stephansplatz gedüst, wo ab 22 Uhr eine “stille Demo” während der ORF-Sendung “Im Zentrum” stattfand. Hier wurden auch locker an die 50 bis 150 Flyer verteilt sowie wichtige Kontakte zur CARITAS und den Grünen geschaffen. Nach 12 Stunden in nassen Schuhen bin ich dann endlich nach Hause gekommen, halb erfroren. Aber das für einen guten Zweck.</p>
<p>Montag, 18.10.2010:<br />
Normaler Schultag. Ich komme morgens ein bisschen zu spät in die Englischstunde, da ich die ersten 2 Stunden in Ottakring und Floridsdorf flyern war. Kein Problem. Hier werden in der Schule wieder 500 Flyer ausgegeben, die dann am Nachmittag verteilt werden sollten. Letzte Unterschriftenlisten werden eingeholt und “deponiert”. Abends wieder im Büro, Plakate und Transpis gestalten. Davor um 14 Uhr und 15 Uhr letzte Flyer ausliefern. Letzte Telefonate und ein Foto für die Presse machen, außerdem bekommt Moritz, bzw. ich, eine Mail von Anna, mit vielen Pressekontakten. Diese werden prompt mit einer Einladung zur Pressekonferenz morgen benachrichtigt. Einige Emailadresse waren nicht richtig, weshalb ich am Abend noch im Bahnhof mit Anna gesprochen hatte. Das war gegen 22 Uhr dann auch wieder erledigt. Einige Anfragen zu Hausübungen gabs dann auch, aber das war auch kein Problem.</p>
<p>Dienstag, 19.10.2010:<br />
9 Uhr — Pressekonferenz im Café Eiles. Ich komme ein wenig zu spät, weil ich mich zur Neubaugasse (statt Josefstädter Straße) verirrt hatte. Macht nix, nach einem kurzen Interview mit dem (Online)Standard gings dann auch ab ins Büro. Kurz gesessen und schon gings auf in die Schule, um die Leute abzuholen. Unter anderem wurde ich als “Weihnachtsmann” bezeichnet, wegen dem Ausspruch: “Es wäre dann soweit.” Geschlossen gings dann in drei Zuggarnituren zum Ballhausplatz, wo wir nicht lange verharrten und die Demo ging dann los. Ursprünglich war geplant zur Löwelstraße hinunter zu gehen, die Polizei versperrte aber den Weg, da “man ja nicht an der Parteizentrale vorbeigehen durfte”. Begeleitet von Sprüchen wie “Kein Mensch ist illegal.”, “Erst freie Menschen, dann freie Straßen!”, “No borders, no nations, stop deportation! No nation, no borders, stop law and order!”, “Hoch die Internationale! Solidarität!”, “Nieder, nieder mit der ÖVP!”, … konnten wir von den Menschen nicht ignoriert werden. Zum Rathaus, über den Ring hinauf zum Schwedenplatz und dann zur Roßauer Kaserne. Der Demozug mündete — nach ca. 2 Stunden — in einer Abschlußkundgebung auf der Roßauer Lände. Zur Seegasse und dem Anhaltezentrum sind wir gar nicht erst gekommen, die Polizei versperrte uns den Weg. Daniel und Sarah regten sich ziemlich auf, dass sie erst zum Schluß dazugekommen sind, weil sie noch eine Stunde Unterricht hatten. Lorenz hingegen hat Mut und Entschluß gezeigt, und hat die gefürchtete Knor-Stunde versäumt um zu Demonstrieren.<br />
Das war vorerst der Höhepunkt dieser ganzen Aktion (“Aus mit Raus!”).</p>
<p>Montag, 25.10.2010:<br />
Langebesprechung und Strategietreffen beim AKS-Wien. Positives und Negatives Feedback zur Demo und weitere Aktionen und Pläne zu “Aus mit Raus!” werden geschmiedet. Ein zweites Treffen findet Mittwoch, 27.19.2010 statt.</p>
<p>TO BE CONTINUED…!</p>
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		<title>Rhetorisch…</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 18:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[16 Stunden Seminar. 6 Stunden Schlaf und insgesamt 48 Stunden in bzw. auf dem Weg zu/von Altenmarkt. Es war schön, anstrengend, nett und bitter zu gleich. Denn dies war eines von vielen Seminarwochenenden mit dem START-Stipendium, zu dem ich auch seit letztem Dienstag offiziell angehöre. Nicht ganz so pünktlich sind wir ab ca. 12 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16 Stunden Seminar. 6 Stunden Schlaf und insgesamt 48 Stunden in bzw. auf dem Weg zu/von Altenmarkt. Es war schön, anstrengend, nett und bitter zu gleich. Denn dies war eines von vielen Seminarwochenenden mit dem START-Stipendium, zu dem ich auch seit letztem Dienstag offiziell angehöre. Nicht ganz so pünktlich sind wir ab ca. 12 Uhr vor der Votivkirche in Wien Richtung Altenmarkt im Pongau abgefahren und nach ca. 4 Stunden angekommen. Zwischendurch sind wir bei der selben “Landzeit”-Raststätte gewesen, bei der ich bisher schon 6 mal war.</p>
<p>Nach der Ankunft haben wir nun erfahren, dass es doch keine Doppelzimmer geben wird und nun umgeschichtet werden muss, denn für die Jungs gibt es 4x4-Bett-Zimmer. In unserem Zimmer in Dachgeschoss angekommen war die Überraschung dann groß: nur 2 Betten(?). Also doch Doppelzimmer? Oder Doppelzimmer in doppelter Belegung? Irgendwann kam dann auch eine Hotelangestellte und beraubte uns die Sessel und den Tisch, um zwei weitere (Klapp)Betten aufzustellen. Meins ist bereits in der ersten Nacht zusammengekracht. Die Position direkt UNTER dem Fernseher machte es auch nicht unbedingt leichter, so ganz ohne Kopfhörer. Nachdem mein extremst unhöflicher und, zumindest mir, sehr unsympathischer Zimmergenosse endlich mal die Klappe gehalten hatte, um 2:30 morgens!, konnte ich mal schlafen. Um exakt 7:00 gabs dann die ersten Wake-up-calls. Frisch machen — Frühstück. Ich konnte nichts außer Kaffee zu mir nehmen, was sich später dann als Fehler herausstellte. Denn der Rhetorik-Vortrag bzw. –vorträge hatten es in sich. Unter anderem gab es Überraschungsvorträge, Multi-Tasking-Trainings und Gehirntraining. Usw… usf…</p>
<p>Zu Abend gab es wie zu Mittag schon ein Buffet, offensichtlich hat man dort vom Vorabend gelernt, denn das Essen hatte 2 Stunden gebraucht um allein zum Tisch zu kommen. Danach gabs auch eine tolle Nachtwanderung um die Kleinstadt Altenmarkt herum, wo ich die Vorarlberger noch näher kennenlernen durfte. Altenmarkt selbst liegt nicht in Vorarlberg, sondern in Salzburg. Es haben sich nur die Stipendien-Gruppen aus Wien und Vorarlberg quasi “in der Mitte” zum Seminarwochende getroffen. Ich finde, die Vorarlberger sind die gechillteren von beiden Gruppen. Wie normale Menschen. Nicht auf “Ich bin der größte und wichtigeste der Welt”-Gehabere. Die Fackeln, welche nichts anderes als übergroße Kerzen waren, gingen teilweise im Wind/Regen aus oder spritzten überall Wachs hin. Wie auch immer, der Abend war schön.</p>
<p>Die Nacht darauf allerdings schon weniger, denn nachdem ich halb fertig war mit der Übertragung meiner Seminar-Notizen in einen Block wurde ich plötzlich müde und ging schlafen. Meine drei Zimmergenossen waren auf unerlaubtem Spaziergang durch das Haus. Mitten in der Nacht, so um halb 4 Uhr morgens wurde ich von einer Schaumattacke im Haar geweckt. Zwei oder drei Kurzschlußhandlungen später saß ich im Dunkeln mitten in einem fremden Zimmer. Von dem ich mich dann um ca. 5 Uhr in mein eigenes Zimmer gerückschlich. Mit den Nerven am Ende kam noch kurz eine SMS-Konversation mit einem Freund in Wien, als ich mich dann langsam in den Schlaf wälzte. Zwei Stunden später wachte ich vom Weckruf auf, aber schlief noch im Sitzen wieder ein. Deutlich gezeichnet von letzter Nacht verpasste ich so das Frühstück und den Anfang des Seminars. Kein Problem, denn einige Stunden später gab es Mittagessen und eine letzte geniale Unterhaltung mit den Vorarlbergern, weil ich von meinem eigenen Tisch vergrault wurde. Auch gut. So hab ich wenigsten Kontaktpersonen in Vorarlberg bzw. sowas wie Freunde gefunden.</p>
<p>Danach hieß es dann, alles fertig zur Abreise! Und schon rollten wir in Richtung Wien. Während dieser Fahrt schlief ich einige Stunden. Lernte ein wenig von PHP, räumte meinen Laptop aus. Hörte Musik. Sammelte einige Handy-Nummern und lernte einige Worte Russisch. Fein, fein.</p>
<p>Alles in allem, ein nettes Wochende. Wäre ich nur nicht eine Woche später noch immer Müde gewesen…</p>
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		<title>OWF #13</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 20:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach längerer Zeit mal wieder ein Song mit dem Orhwurmfaktor 10. Pretty Relaxing Brett Dennen — Heaven Hab ich übrigens aus dem iPod/iPhone-Spiel Tap Tap Revenge 3]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach längerer Zeit mal wieder ein Song mit dem Orhwurmfaktor 10.<br />
Pretty Relaxing <img src='http://chen.bgreen.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Brett Dennen — Heaven<br />
<iframe class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="46" src="http://www.youtube.com/embed/pZMNArjmA7I" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Hab ich übrigens aus dem iPod/iPhone-Spiel Tap Tap Revenge 3 <img src='http://chen.bgreen.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wie verdorbener Apfelsaft!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 00:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin heute aufgewacht und hab mir gedacht, oh mein Gott! Es wird mal wieder Zeit die Luft aus der Apfelsaft-Packung rauszulassen. So wie die sich da aufgebläht hat, ist der sicher verdorben. Natürlich hab ich hier keine uralte Packung herumstehen, das ist symbolisch gemeint, als Reaktion auf die neue Generation von Apples iPod + [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin heute aufgewacht und hab mir gedacht, oh mein Gott! Es wird mal wieder Zeit die Luft aus der Apfelsaft-Packung rauszulassen. So wie die sich da aufgebläht hat, ist der sicher verdorben. Natürlich hab ich hier keine uralte Packung herumstehen, das ist symbolisch gemeint, als Reaktion auf die neue Generation von Apples iPod + iTunes. <img src="http://images.apple.com/support/_images/nav_i_itunes.jpg" alt="iTunes" border="0px" align="right" /> Ich war ja immer ein Befürworter für iDevices von dem Apfelkonzern in Kalifornien. Doch was zu weit geht, geht zu weit. Über “schön” und “schirch” kann man zwar streiten, allerdings ist ein eher harmloses “schirch” mal das neue iTunes-Logo. Das alte klassische iTunes-Logo mit der CD und den Noten, das war DAS Erkennungsmerkmal von iTunes. Wo man das gesehen hat, hat man sofort gewusst, dass es iTunes ist. Nun, das neue Logo könnte irgendein random Logo von einem x-beliebigen Hersteller sein. Ein Kreis mit Note. Wow.  Es soll aber vermerkt werden: in der neuen Serie gibt es nicht nur Enttäuschungen, sondern auch wahre Hits. Aber das Beste kommt wie immer zuletzt. Fangen wir also mit dem wirklich großen Verbrechen an, welches meinen iMagen in Wallung bringt und einwenig iKotze auf den iBoden verstreut.</p>
<p><img src="http://images.apple.com/euro/ipodnano/images/overview_hero1_20100901.png" alt="iPod nano" align="right" height="75%" width="75%" border="0px" />Der neue iPod nano. Mit nano Geschmack und nano Sinn. Er wird mit der bekannten Multi-Touch-Oberfläche von iPhone, iPod touch und iPad ausgeliefert, besitzt ein quadratischen 1,5″ (240x240) Display und einen, vom iPod shuffle geklauten, Clip, mit dem man ihn irgendwo anheften kann. Ein iPod shuffle touch oder ein iPod touch light also. Zum Vergleich: Das Ding ist etwas ein Viertel so groß wie ein iPod touch bzw. etwa so groß wie der alte iPod shuffle. Man könnte auch sagen, da vier Icons Platz haben (ein zu klein geratenes touch-Display), es haben nur vier Finger Platz. Die touch-Technologie wurde von Apple damals auf extra größeren Displays eingeführt, damit man sich nur auf das Tippen und Streichen konzentrieren konnte. Und deshalb ist es auch so erfolgreich geworden. Die Multi-Touch-Oberfläche. Dem iPod nano eine Videokamera einzubauen war schon ein riskanter Schritt, den hätte man lieber dem touch spendieren können, was man nun auch gemacht hat. Dazu aber später mehr. Wer einen nano kaufte, wollte einen möglichst mobilen Medienspieler mit Display. Das ClickWheel war wie auch seine Farben charakteristisch für diesen kleinen iPod. Er war weder bekannt als besonders toller Videospieler, noch als besonders guter Bildbetrachter. Er war einfach nur für Musik zuständig. Ab und zu ein Video. Man hat einfach nur Musik gehört bzw. dann später auch grandioserweise FM-Radio. So ist er für lange Interpretenlisten einfach zu kurz geraten und für Videos oder Fotos erst recht nicht zu gebrauchen. Geschweigedenn für Spiele. Wozu also die Multi-Touch Oberfläche? Aber okay, wenn mein iPod nano (4th Gen.) ein touch-Display hätte, wäre es schon geil. Nur absolut unnötig. Aber da man sich für den anderen Weg entschieden hat, hat man den ClickWheel weggelassen, somit wurde Fläche frei, den weggeschnitten wurde. Das Display wurde drastisch verkleinert, wie bei der 3rd Gen. schon und dieses Format war, wie man an der 4th Gen. erkennen kann nicht erfolgreich. Den Homescreen hätte man irgendwie besser nutzen können oder man hätte zumindest das alten Listenschema beibehalten und etwas abändern können.</p>
<p><img src="http://images.apple.com/euro/ipodshuffle/images/hero1_20100901.jpg" height="50%" width="50%" alt="iPod shuffle" align="left" border="0px" />Kommen wir nun zu etwas erfreulicherem. Den zwei neuen iPod touch und iPod shuffle. Das Stangen-Design vom shuffle 3rd Gen. wurde endlich wieder aufgegeben und man ging wieder etwa zum Design von der 2nd Gen. zurück. Er ist nun insgesamt etwas quadratischer und etwas kleiner als der iPod nano 6th Gen. Also dem, wie ich ihn nenne, iPod nano touch. Die Bedienung funktioniert wie bisher, es existiert auch eine VoiceOver-Funktion mit über 26 Sprachen. Das VO-Set kann man sich über iTunes bzw. der Apple Website herunterladen. Übrigens kann man den neuen iPod nano auch via VoiceOver bedienen.</p>
<p><img src="http://images.apple.com/euro/ipodtouch/images/overview_hero1_20100901.jpg" alt="iPod touch" align="right" border="0px" width="50%" height="50%" />Auch der iPod touch hat ein Rebrush erhalten. Er basiert nun standardmäßig auf die iOS-Version 4 bzw. auf die iPhone 4-Technologie. Er ist nun noch mehr iPhone, denn es ist mit Facetime (der Name ist etwas eigenartig gewählt) möglich, Videotelefonate (über WiFi, natürlich) zu übertragen, dazu ist sogar extra zusätzlich zur Hauptkamera (Rückseite) eine Frontkamera hinzugefügt worden. Der iPod touch 4th Gen. verfügt über den legendären iPad-Prozessorchip A4 (mittlerweile auch im iPhone 4) und ein Retina-Display. Neben der Funktion Fotos zu machen, kann der glückliche Besitzer nun auch Videos in HD-Qualität (720p) aufnehmen und zugleich mit iMovie bearbeiten. Wenn das so weiter geht, gibt es bald ein iLife für iPhone und iPod touch. Alles in allem also ein iPhone ohne Phone. Ein perfekter iPod touch. Erneut.</p>
<p>Hört, hört. Mit einem iPod. Und ClickWheel. Denn der iPod classic ist vollkommen unberührt geblieben. Mal wieder, aber dafür steht ja sein Name. Einfach classic eben.</p>
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		<title>[HowTo] uTorrent — Dateien umsiedeln</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 22:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Nähkästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches ganz untechnisch]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer kennt mal nicht? Man lädt sich etwas aus dem Internet via Torrent-Netzwerk herunter und legt es ins Standard-Downloadverzeichnis. Aber dort soll es nicht bleiben, weil man es zum Beispiel gerne auf der externen Festplatte archivieren möchte. Also, so denkt man, schubst man die Dateien einfach auf die Festplatte und das wars. Oder man stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt mal nicht? Man lädt sich etwas aus dem Internet via Torrent-Netzwerk herunter und legt es ins Standard-Downloadverzeichnis. Aber dort soll es nicht bleiben, weil man es zum Beispiel gerne auf der externen Festplatte archivieren möchte. Also, so denkt man, schubst man die Dateien einfach auf die Festplatte und das wars. Oder man stellt einfach in uTorrent das neue Verzeichnis um. Falsch. Die Option, das Verzeichnis zu wechseln gibt es gar nicht und die Dateien einfach so zu verschieben würde das Seeden beenden. Denn man möchte, nachdem man genommen hat, ja auch wieder geben. Da wir Duplikate zwecks Platzersparnis einfach vermeiden habe ich hier ein Workaround erstellt.</p>
<p>Benötigt dazu werden:</p>
<ul>
<li>Die *.torrent — Dateien</li>
<li>uTorrent</li>
<li>Ein anderes Verzeichnis</li>
</ul>
<p>Du machst eine Kopie des Originals in das Zielverzeichnis, nachdem dieser Vorgang beendet ist, löscht ihr den Eintrag in uTorrent aus der Liste und die Originaldateien im Download-Ordner. Als nächstes holt ihr die *.torrent — Datei und öffnet sie mit uTorrent, als Zielverzeichnis gebt ihr den neuen Ordner auf der externen Festplatte ein. Und fertig. Dazu kann ich sagen, dass, wenn ihr via Firefox die *.torrent — Datei einfach öffnet, wird diese in euer Benutzerverzeichnis abgelegt. Dieses findet ihr unter “C:\Users\%USERNAME%\AppData\Roaming\uTorrent\”</p>
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		<title>ORF Sommergespräch III: Strache vs. Ausländer (?)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 04:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisierend & Polarisierend]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
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		<description><![CDATA[In der dritten Folge des ORF Sommergesprächs 2010 waren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Unternehmerin von DiTech und gebürtige sowie staatsbürgerliche Polin Aleksandra Izdebska geladen. Schon von Anfang an war klar, dass sich diese Sendung um den Wiener Wahlkampf sowie dem Kernthema der freiheitlichen Partei “Zuwanderungspolitik” drehen wird. Klar ist mir nach dieser Stunde Sendung immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der dritten Folge des ORF Sommergesprächs 2010 waren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Unternehmerin von DiTech und gebürtige sowie staatsbürgerliche Polin Aleksandra Izdebska geladen. Schon von Anfang an war klar, dass sich diese Sendung um den Wiener Wahlkampf sowie dem Kernthema der freiheitlichen Partei “Zuwanderungspolitik” drehen wird. Klar ist mir nach dieser Stunde Sendung immer noch nicht ganz, worum es beim Wahlkampf konkret geht bzw. was das Parteiprogramm beinhaltet. Alles was da an Output produziert wurde ist die Verneinung der aktuellen Regierung und eine massive Senkung der Steuersätze sowie Maximierung der Nettoleistung. Nein zu neuen Steuern. Das ist mir nun klar. Okay, gut.</p>
<p>Er mag unter anderem auch keine Moslems, die er übrigens mit Türken gleichsetzt. Das ist seine persönliche Meinung, das kann ich ihm nicht verbieten, aber dass er nun sämtliche Moslems in einen Topf wirft indem er sie als integrationsunfähig bzw. assozial dahinstellt, kann ich nicht dulden. Möglicherweise würde er, wenn er das liest, einlenken und sagen, “Nein, so hab ich das nicht gemeint/gesagt”. Das ist nähmlich nur der Kernpunkt seiner geschlagenen 5-Minuten-Rede, bei der Moderatorin Ingrid Thrunher förmlich einschläft und sich angefühlt haben wie etwa 2 Stunden. Der liebe Herr Strache hat die interessante Gabe, Menschen um den Finger wickeln zu können. Kritischen Fragen weicht er gekonnt aus und kommt immer wieder auf das alte Thema zurck. Er möchte fleißige und arbeitswillige Menschen, die Deutsch sprechen und um Gottes Willen keine Moslems sind. </p>
<p>Dazu hat er auch ein noch nicht ganz funktionirendes Zuwanderungsmodell vorgeschlagen, nach jenem alle Zuwanderer die entweder nicht geeignet, also keine Qualifikationen haben, oder die Deutsche Sprache nicht beherrschen oder die österreichische Staatsbürgerschaft nicht wollen, sofort ausgewiesen werden. Auch sämtliche soziale Grundleistungen sollen nur für staatsbürgerliche Österreicher gelten, obgleich sie ins System einzahlen oder nicht. Demnach müsse Frau Izdebska das Land unverzüglich verlassen und Österreichs “bestes IT-Unternehmen” würde nicht existieren. Konkrete Forderungen in diesem Bereich sehen wir also seitens der FPÖ. Das ist ihr Programm, sie wollen die Zuwanderung drosseln. Verständlich, aber unter unmöglichen Umständen. Wie zum Beispiel soll ein Kind, das als Angehöriger nach Österreich zuwandert beweisen, dass er “fleißig” ist und somit im Land bleiben darf? Was ist, wenn eine ganze Familie einwandert und nur ein Teil dieser qualifiziert ist? Die FPÖ, die sich selbst als “einzige Familienpartei österreichs” sieht, zerreisst somit Zuwandererfamilien. </p>
<p>Um zum Thema Moslems zurückzukommen: Aus einem Interview mit Anas Shakfeh (Prädident der islam. Glaubengemeinschaft in Österr.) geht hervor, dass es wünschenswert wäre, wenn mindestens in jeder Landeshauptstadt eine Moschee mit einem Minarett gäbe, aber nicht, dass er dieses fordert. Strache dreht dies so, dass die Moslems (oder wie er sie bezeichnet: “Islamisten”) eine Bedrohung “ein christlich-westliches Österreich” sind. Kurz gesagt also, Moslems drüfen beten, aber man soll es nicht sehen oder gar hören.</p>
<p>Zu Fragen in anderen Themenbereichen oder warum sich die FPÖ als “einzige Familienpartei österreichs” sieht, gibt es keine Antwort. Nur den Vermerk, dass er sich nie aussprechen dürfe. Aber so läuft es nunmal beim Sommergespräch und das ist die Aufgabe einer Moderatorin. Gesprächsentgleisungen einzudämmen, wenn sie maßgeblich das Sendungsgeschehen verzögern oder beeinflussen. Aber der kleine Heinz rennt lieber zu Mama: “Ich darf hier nie ausreden!” Übrigens will er bis zum Wahltag 5000 Wiener Wirtshäuser besuchen, das wären etwa 111 pro Tag. Dazu sage ich Poppolitik, hauptsache das Volk ist unterhalten, die Inhalte sind vollkommen egal, nur die Headlines sollen Anklang bekommen.</p>
<p>Wir haben also mit diesem Gespräch gelernt:<br />
Andere Parteien: BÖSE<br />
Ideen und Vorschläge anderer Parteien: BÖSE<br />
Kritik: BÖSE und UNBEGRÜNDET<br />
Moslems: BÖSE<br />
Moscheen mit Minarett: BÖSE<br />
Zuwanderung: GEHÖRT GEKILLT oder REIN THEORETISCH DURCHFÜHRBAR, PRAKTISCH ABER UNTRAGBAR<br />
Steuern: ABSOLUT BÖSE!<br />
FPÖ: GUT.<br />
Inländer, die Christen sind: GUT.<br />
Mutti: GUT.</p>
<p>Übrigens beschuldigt Strache den ORF als manipuliert und bezeichnet es als “nicht ernst zu nehmen”. Nice.</p>
<p>Links:<br />
<a href="http://www.ditech.at/">DiTech</a><br />
<a href="http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report">ORF TVTHEK: Das Sommergespräch on Demand</a><br />
<a href="http://blog.ditech.at/2010/08/25/sommergespraech-mit-hc-strache-im-orf/">Kommentar von Frau Izdebska zum Gespräch</a>, danke an Gregor für den Link.</p>
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		<title>Tested: Internet Explorer 9 Platform Preview</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 02:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technisches ganz untechnisch]]></category>
		<category><![CDATA[Beta]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Explorer]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Prewiev]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nachdem Meldungen aufgetaucht sind, dass Microsoft an der neuen Generation seines Webbrowsers Internet Explorer (wozu es auch eine bewegte Geschichte gibt, aber das wird ein andermal erläutert) arbeitet und die ersten Versionen (entweder GOLD oder Beta) im September veröffentlicht werden. Ich hab die Möglichkeit, die Platform Prewiev jetzt schonmal ein wenig zu testen, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S<a href="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/InternetExplorer9PlatformPreviewLogo.jpg"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px 0px 6px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="Internet-Explorer-9-Platform-Preview-Logo" border="0" alt="Internet-Explorer-9-Platform-Preview-Logo" align="right" src="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/InternetExplorer9PlatformPreviewLogo_thumb.jpg" width="262" height="263" /></a>o, nachdem Meldungen aufgetaucht sind, dass Microsoft an der neuen Generation seines Webbrowsers Internet Explorer (wozu es auch eine bewegte Geschichte gibt, aber das wird ein andermal erläutert) arbeitet und die ersten Versionen (entweder GOLD oder Beta) im September veröffentlicht werden. Ich hab die Möglichkeit, die Platform Prewiev jetzt schonmal ein wenig zu testen, und ihr natürlich auch. Zum produktiven Einsatz mal gar nicht geeignet und erst Recht nicht auf einem produktiven PC zum Installieren. Okay, ich habs denoch getan, es ist auf meinem Main-System installiert, aber abgesichert mit genügend Backups, was ihr vielleicht, wenn ihr den selben Schritt wagt, auch überlegen solltet.</p>
<p>Okay, der Anfang ist gar nicht einmal so schwer: Man lädt sich die PP (Platform Prewiev) einfach von IEPP-Website herunter und installiert diese. Es werden insgesamt (neben dem Programm selbst) drei Updates eingespielt, wodurch der Computer neu gestartet werden muss. Nach einem Neustart bekommt man im Startmenü erstmal “Internet Explorer Platform Prewiev” angezeigt und man klickt drauf, alles klar.</p>
<p><a href="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP1.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px 0px 6px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="IEPP-1" border="0" alt="IEPP-1" src="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP1_thumb.png" width="522" height="304" /></a></p>
<p>Alles in Allem sieht das Programm ja schon ganz nett aus. Es fehlen also sämtliche Symbolleisten und Eingabefelder. Sicher ist nicht, dass es sich bei der Endversion genau verhalten wird, ist es doch erst eine <strong>Platform </strong>Prewiev, also eine bloße Technologievorschau. Man landet auf der Startseite des IE9-Projektes und kann von hier aus auch einige Demos und Tests durchführen.</p>
<p>Laut Angaben besteht der IE9 den ACID3-Test (95 von 100 Punkten), was der Vorgänger noch nicht ganz geschafft hat und rendert CSS3 nun ohne Probleme. Was ein super-mega-Pluspunkt für mich ist, dass der Internet Explorer endlich auch problemlos das Vektorgrafikenformat SVG unterstützt und darstellt. Gezeigt im folgenden Bild:</p>
<p><a href="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP2.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px 0px 6px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="IEPP-2" border="0" alt="IEPP-2" src="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP2_thumb.png" width="527" height="307" /></a></p>
<p>Hier ist Windows-Logo aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft Windows">Wikipedia</a> zu sehen, welches im SVG-Format abgespeichert wurde. Fein. Während ich versucht hab mit dem Internet Explorer 8 diese Datei aufzurufen, bin ich nicht weiter als zur Vorschau gekommen, denn IE möchte die SVG-Datei herunterladen, weil es nicht weiß, was es sonst damit machen soll. </p>
<p>Ansonsten gibts hier nicht viel Neues zu berichten. Die ganze Testergebnistabelle hab ich auch noch kopiert und hier noch ein kleiner Screenshot von einen der Testtools, die auch ganz witzig sein können.</p>
<p><a href="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP3.png"><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 0px 6px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="IEPP-3" border="0" alt="IEPP-3" src="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP3_thumb.png" width="522" height="295" /></a></p>
<p>Auch haben sich die lustigen Leute in Redmond ein kleines Spiel einfallen lassen, nämlich kann man mit einem Hamster tanzen. Etwas eigenwillige Art einen neuen Browser vorzustellen, aber warum nicht?</p>
<p><a href="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP4.png"><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 0px 6px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="IEPP-4" border="0" alt="IEPP-4" src="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP4_thumb.png" width="522" height="295" /></a></p>
<p>Und hier nun die versprochene Testtabelle:</p>
<p><a href="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP5.png"><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 0px 6px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="IEPP-5" border="0" alt="IEPP-5" src="http://chen.bgreen.at/wp-content/uploads/2010/08/IEPP5_thumb.png" width="522" height="81" /></a></p>
<p>Links: <a href="http://ie.microsoft.com/testdrive/">Internet Explorer Platform Prewiev</a> | <a href="http://acid1.acidtests.org/">Acid1 – Test</a> | <a href="http://acid2.acidtests.org/">Acid2 – Test</a> | <a href="http://acid3.acidtests.org/">Acid3 – Test</a></p>
<p>PS: Die IEPP erinnert mich einwenig an ein mutiertes Notepad…</p>
<p>In diesem Sinne, viel Spaß beim testen!</p>
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		<title>x64 — Ich fahre jetzt 64!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 13:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nundenn, weil ich in meinem Rechner 4 GB an Arbeitsspeicher eingebaut hab, und dies das alte 32-Bit-System partout nicht voll ausschöpfen wollte, bin ich einfach auf das 64-Bit-System von Windows 7 umgestiegen. Bisher war die Treibersuche noch kinderleicht, da DELL ein zuverlässiger Hardware-Manufacturer ist und auch x64-Treiber herstellt. Okay, passt alles. Spannender wird das ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nundenn, weil ich in meinem Rechner 4 GB an Arbeitsspeicher eingebaut hab, und dies das alte 32-Bit-System partout nicht voll ausschöpfen wollte, bin ich einfach auf das 64-Bit-System von Windows 7 umgestiegen. Bisher war die Treibersuche noch kinderleicht, da DELL ein zuverlässiger Hardware-Manufacturer ist und auch x64-Treiber herstellt. Okay, passt alles. Spannender wird das ganze schon mit meinen Handy-Treibern, die ich noch installieren muss. Gefolgt vom iPod-Treiber, … Auch die mitgelieferte Security-Suite lag (gottseidank) in 64-Bit vor. Anti-Viren-Programme, oder allgemeiner ausgedrückt, systemnahe Programme sind zwingend in 64-Bit auszuführen. Andere Programme sind auch im 32-Bit-Mode ausführbar. 16-Bit-Programme sind nicht mehr kompatibel, aber die gibts heute ja nur noch wenige. Ich werde euch also am laufenden halten…</p>
<p>UPDATE: Die meisten Treiber lagen in 64-Bit vor, was sehr erfreulich war. Insgessamt hatte ich also kaum Probleme mit der Tatsache, dass das Betriebssystem kein 32-Bit-System ist. Außer einer Sache: iTunes. Man lädt sich zwar die “64-Bit for Windows” herunter, installiert wird aber trotzdem die 32-Bit-Version. Keine Ahnung warum. Allerdings kann es auch sein, dass das Program “iTunes” an sich nur in 32-Bit vorliegt und die Treiber die damit mitinstalliert werden in 64-Bit vorliegen. Als den iPod angeschlossen hab, wurden immerhin gleich die richtigen Treiber installiert…</p>
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