Broken Glasses-Syndrom

Brille_kaputtDavon bekommt man vielleicht jetzt nicht unbedingt einen Herzinfarkt aber schon tierisch Kopfschmerzen. Ich bin zwar weitsichtig, sprich kann in die Ferne besser (das heißt noch lange nicht gut) sehen, aber das kann nicht das wahre sein. Und da Fielmann heute keine Sehtests mehr durchgeführt hat, wandere ich morgen nach der Schule zur Filiale auf der Landstraßer Hauptstraße. Nun, wovon rede ich eigentlich hier? Meine Brille ist heut Nachmittag auseinander gebrochen. Ja, einfach auseinandergebrochen. Only bad news, are good news? Na bitte, da sollte ich die News aber wenigstens sehen. Blöde Zeitungsleute. Aber es stimmt wenigstens. Und Morgen ist auch noch die erste zweite (ja, die erste zweite) Informatikstunde. Ohne Brille kann das ja was werden.

In diesem Sinne, auf Wiedersehen! – Im wahrsten Sinne des Wortes! Ich will sehen! Gott, ich seh alles doppelt. Was bedeutet, dass man in meinen Augen “Ottakring” nun mit 4 “t” schreibt. “OOttttaakkrriinngg”. Lieb.

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FM und Video für den Kleinen und Farbe für den ganz Kleinen!

Also vor 5 Tagen hat Apple die neue iPod-Serie vorgestellt. Nun, ich weiß ja nicht so recht, was ich davon halten soll. Denn immerhin höre ich gerne Radio. Und auch meiner Musik zu, versteht sich. Hab schon lange nach einer Möglichkeit gesucht, das FM-Radio auf das iPod nano 4G zu packen, und was macht Apple? Die packens einfach in das 5G! Da fühlt man sich schon bissel blöd. Auch eine kleine Mini-Videokamera hat das nano 5G. Ich finds ja eher häßlich und bisschen pervers. Ich bitte Apple nochmals nachzudenken, denn ich möchte nicht, dass das selbe mit den (bisher) formschönen und klassischen iPods das selbe passiert, wie mit den Handys. Sie sollen keine Eierlegende Wollmilchsau werden. iPods sollten möglichst nur mit Musik zutun haben. Da gehört freilich das Radio dazu :-) und natürlich die eigene Musikbibliothek. Eine Videokamera ist da zuviel an Bord. Auch Stimmaufzeichnung hat das Teil drauf (supi) und in Zukunft vielleicht sogar Bluetooth, Infrarot, UMTS, GPS, Taschenlampe, Handwärmer, … vielleicht heißt es dann iPhone nano. Und auch die neue Oberfläche finde ich eher abstoßend. Dieses pseude-glatt-polierte wischi-waschi-Teil fühlt sich einfach nicht wie ein iPod an. Da ist mir mein eloxiertes Aluminium doch schon lieber. Dan sieht man die leidigen Wurstfingerabdrücke auch nicht so. Auch die shuffles haben eine kleine Neuerung. Zwar bekommt man ihn mit 4GB schon ab 55 EUR und hat nun auch einige neuen Farben drauf. Auch eine limitierte Special-Edition aus Aluminium gibt es. Aber nur in den USA.

In diesem Sinne, einen musikalischen Ausklang des Dienstag-Nachmittags.

-> Apple iPod

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konjugieren und deklinieren…

Das fällt vielen Menschen ja sehr schwer. Nun Grundkurs für alle Idioten die sich so in der U-Bahn tummeln. Hergehört! Verben kann man konjugieren! Das ist das “verschieben in die Zeitformen”. Neben wir einmal das tolle Wort “gammeln” her, welches sehr oft gebraucht wird. gammeln > gammelte > gegammelt. Sehr schön, nun haben wirs. Aber bitte nicht wieder sagen “Ich werde heute gegammelt.” oder “Herst, ich geh gleich gammelt.” Entschuldigung, Deutsch muss man in Österreich schon können. Oder zumindes konjugieren. Und bitte, vergesst mir nicht die Artikel und Präpositionen. Das sind diese lästigen Wörtern, vor den anderen Wörtern. Ihr wisst schon. Das mit den Buchstaben. Das heißt nämlich “Ich fahre zur Landstraße” und nicht etwa “Ich fahre Landstraße”. Denn Straßen kann man, wie bekannt ist, nicht fahren. Genauswenig wie man als Fahrgast den Zug fährt –> “I drive the train”. Das heißt denn bitteschön “I drive by train” ;-) Oder zumindest “I am going by train”. Whatever. Deklinieren sollte man dazu auch können. Denn sie sind das um und auf (zwei Präpositionen ;-) ) in der deutschen Sprache. das Grammelhirn > des Grammelhirnes > dem Grammelhirn > das Grammelhirn. Oder mit Adjektiv (noch so ein hübsches Wort). Das dumme Grammelhirn > des dummen Grammelhirnes > dem dummen Grammelhirn > das dumme Grammelhirn.
Also meine Kinder und anderes Gesindel: Deutsch lernen oder in ein anderes Land ziehen. Vielleicht ist “il italiano” einfacher? Und bitteschön, keine schirchen Wörter wie “Oaschloch” in die Bappn nehmen, das heißt dann bitteschön “Gesäßhöhle” oder “Gesäßrohr”.

In diesem Sinne, guten Deutschkurs.

PS: Frustartikel Nr.: 1. (Glaub ich)

Geschrieben in Aus dem Alltäglichen, Aus dem Unterricht, Ununwort | Keine Kommentare

Fuck you very, very much!

Explicit Content Wollte mir heute einen Song iTunes kaufen, und siehe da, ich hab bloß die zensurierte Version bekommen (können). Und da ich ja soo ein Fan von Zensuren bin, hab ich nochmal nachgeforscht. Oder besser gesagt nochmal nach-gespotlight-sucht (iTunes-Store-Suche) und “aha”, da war sie auch schon. Die Originalversion, versehen mit “EXPLICIT”. Wenn man draufklickt darf man erstmal bestätigen, dass man auch wirklich den “eindeutigen Inhalt” (engl. Explicit Content) wünscht. Und dann kostet das Teil auch noch 30 Cent mehr als die mit “FK” (also ohne “u” bzw. “a”). Wie auch immer. Nun dann wollte ich mehr darüber wissen und den Jackson, welcher gerade via Livestream von Ö3 rumgethrillert hat ausgemacht. Der Aufkleber (rechts) wird eigentlich nur in den USA auf die Alben/CDs geklebt und geht auf die “Parents Music Resource Center” zurück und entstand 1985. Gegründet wurde diese Initiative von Tipper Gore, der Ehefrau von Al Gore, welche sich dazu entschloss, nachdem sie die Texte des Prince-Albums hörte, das sie ihrerer Tochter geschenkt hatte. Auch andere Riegierungsfrauen (also der Frauen von Regierungsbeamten) wie Susan Baker, welche dazu kam, als sie ihre Tochter den Text von “Like a Virgin” von Madonna singen hörte. Auch die Fernseh-Evangelistin Pat Robertson und Fernsemoderatorin Sheila Walsh gehören zu den Mitbegründerinnen. Nach heftigen Protesten und sogar einer Senatsanhörung, getrieben von dem Willen, den “Schmutz”, welcher an die Jugendlichen verkauft wird, zu beseitigen, hatten sie es dann 1985 geschafft, alle Major-Labels (Universal, Sony, EMI, …) dazu zu bewegen, auf die Alben, die potenziell jugendgefährdend sind zu bekleben. 1990 einigte sich die Vereinigung der Musikindustrie (RIAA) dazu, die schwarz-weißen Sticker als Standard festzulegen. Bis heute wurden mehr als 1000 CDs mit dem Kleber versehen und haben anscheinend den Erfolg nicht getrübt. Denn laut der FDA (Bundeshandelsagentur) ist ein Drittel der Top10-Hits mit Explicit Content versehen. Wissenswert ist außerdem: Große Einzelhändler der USA, wie WalMart und KMart haben sich 1991 entschlossen, keine CDs mit Aufkleber zu verkaufen.

So, please fuck you very, very much. Thanks.
In diesem Sinne, erholsamen Wochenstart!

Ach und übrigens: Der Song, den ich mir gekauft habe. Ihr müsst auf den Inhalt achten. Er ist nämlich explicit. (Lily Allen rechnet mit Intoleranz ab. Und schön anzuhören ist er auch.)
Lily Allen – Fuck You

Geschrieben in Aus der Welt, Ohrwurmfaktor 10 | Keine Kommentare

OWF #10

Wenn du tust was du willst, und dann sagst was du willst und und dann willst was ich will, hast du Angst ich sag ja, wie ist doch egal. Probiers doch noch einmal!

Der Refrain aus einem tollen Chanson-Song von Valerie. Veröffentlicht 2007 ist es noch lange kein (rot-weiß-roter) alter Schinken. Einfach mal reinhören!

Valerie – Noch einmal
(Es gibt leider kein Musikvideo, allerdings ein Video, wo paar Leute dazu tanzen. Dieses ist hier verlinkt, aber ich erspar euch das Ansehen ;-) Einfach anhören.)

Geschrieben in Ohrwurmfaktor 10 | Keine Kommentare

OWF #09

Diesmal chilliger – ist das überhaupt ein Wort? – Sommersound.

Milow – You don’t Know (viel besser als sein Debuthit “Ayo Technology”)

Geschrieben in Ohrwurmfaktor 10 | Keine Kommentare

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