Ununwort #02

Anwaltsinfektion

Entstanden in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 2009. Gesprächsthema war die Party am Dienstag bei Lisa. Der Hintergrund war die Aussage “ab zur Gerichtsmedizin” von Michaela-Cornelia zu Lisa. Ich machte daraus dann das Ununwort II.

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Die unfreundlichsten Menschen

…arbeiten bei der Bank (Austria). Vorgestern hatte ich vor (nachdem ich mir von einer Frau Doktor eine Nadel in den Arm rammen hab lassen) eine CD zu kaufen. Allerdings hatte ich etwa 10 Euro zu wenig in der Tasche. Was tut man da? Na, man beseitigt sein “Liquiditätsproblem” einfach und geht zu Bank. Mein Konto bei der Bank Austria ist so und so dem Tode geweiht, da ich zur Ersten Bank gewechselt bin bzw. werde, denn auf das Sparkonto läuft noch ein Bausprarer. Also ich geh hin und lass mir 10 Euro auszahlen und muss mir das Gejammer der Mitarbeiterin anhören, dass doch Spesen abgezogen werden usw… Und da beginnt auch schon das Wechselbad im Feuchtem, denn musste unbedingt noch den Bus zur huma (Einkaufszentrum am Rande der Stadt, Anm.) bekommen. Die Dame an der Kasse lotste mich hinüber zum Betreuungsschalter, oder wie das Ding heißt – und tuschelt der Mitarbeiterin da irgendwas ins Ohr und zeigt auf mich. So nach 15 Minuten hatte ich aufgehört die Sekunden zu zählen und wäre als nächstes in der Reihe gewesen, doch da, sie muss ja unbedingt in Pause gehen. Also frag ich lieber mal, wenn sie wieder da ist. Sie meint in einer halben Stunde. Pah, das tu ich mir sicher nicht an und geh zum Herrn neben ihr. Als ich mich aus seinen tiefblauen Augen wieder befreit hatte, sagte ich, es ginge um meine Karte, die da auf dem Tisch der Frau, die gerade in Pause gegangen ist ginge. Also geht er zur Kassenmitarbeiterin und die tuschelt auch ihm irgendwas ins Ohr… und zeigt auf mich. Er kommt wieder und meint, dass ich einen Abbuchauftrag auf der Karte hätte. Ja, ich weiß, ich hab nur EINMAL etwas bei Amazon gekauft mit diesem Konto. Er erklärt mir breit und lang, dass das nicht sein darf und dass es ein Sparkonto sei. Also wirklich, als hätte ich den Vertrag nicht gelesen, den ich unterzeichnet hatte. Also verbring ich meine nächste halbe Stunde damit, ihm zuzusehen wie er versucht den Auftrag umzubuchen bzw. beim Auftraggeber (Amazon) das Konto zu ändern. Er ruft seinen Chef dazu und auch der knackt das Rätsel anscheinend nicht. Und wir kommen nach 32 Minuten zum Schluss, dass ich mich bei Amazon doch bitte anmelden solle und das Konto umändern. Sehr toller Service! Also werd ich zu meiner Beraterin geschleust, die gerade bei einem Kaffee mit ihrer Kollegin über einen, ich zitiere: “müffelnden Kunden”, tratschte. Diese erklärt mir breit und lang den Vertrag und ich nicke beschämt und ungeduldig. Spätestens seit diesem Moment kenne ich jede Sonderklausel auswendig. Also schnapp ich mir meine Karte und hetz zur Busstation gegenüber. Vergebens: Der Bus wollte mich wohl nicht an Bord, denn er fuhr diesmal zur Abwechslung einmal pünktlich weg – ohne mich. Mir blieb also nix anderes übrig als die U-Bahn nach Simmering zu nehmen und zu versuchen den Bus von dort zum Busbahnhof Grillgasse zu nehmen und dann auf den Bus warten, der mich nicht wollte. Der Bus von Simmering ist schneller bei Grillgasse, weil er das Gebiet nicht großflächig umfährt und auch nicht alle 45 Minuten fährt. Letztendlich kam ich auch zu meiner CD und musste feststellen, dass der Media Markt ein neues Magazin ausgibt, das meiner Meinung nach sehr gelungen bzw. eine sehr gute Idee ist.

In diesem Sinne, gute Nacht.

Media Markt
Bank Austria

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Ununwort #01

Vormitternachtssnackzeit

Entstanden am 28. 05. 2009. Gesprächsthema waren Würstchen.

PS: Gedächtnislücke interagiert nun mit Facebook! Wenn du einen Artikel auf Facebook “teilen” willst, klicke auf den Titel (so gelangst du zur Artikelseite & den Kommentaren) scrolle ganz nach unten und wähle “Auf Facebook teilen”.

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Viele

…Menschen fahren mit der U-Bahn. 1,3 Mio. pro Tag um genau zu sein. Unter diesen eins-komma-drei-Millionen-Menschen sind auch viele verschiedene Menschen. Ich hab mich neulich einfach mal umgesehen…
Linie U1, Station Stephansplatz: Ich fahre mit dem Lift von den Bahnsteigen der U1 (ganz unten, da riechts irgendwie immer ein bisschen nach Pipi…) dicht an dicht gedrängt mit ca. 15 weiteren Personen und einem Kinderwagen auf etwa 10m². Erster Hald des Aufzugs: U3, Gleis 2 Richtung Ottakring. Ich bleib drin, oder versuche es, denn die Menschen rund um mich drängen nach draußen und reissen einen mit. Als ich mich dann wieder in den Aufzug begab kreischte es, ja, wir sind zu schwer. Also geh ich die Treppen nach oben zum Gleis 1, U3 Richtung Simmering. Nachdem ich den Zug verpasst hatte ärgerte ich mich nicht lange, kommte die nächste doch eh in 2 Minuten. Also betrachtete ich die nächsten gefühlten 15 Minuten die Leinwand auf die ein Projektor das Programm “INFOSCREEN” projezierte und noch immer projeziert. “Ihr Zug fährt ein” lautet die Message, und rusch, da rauscht auch schon ein Zug an meiner Nase vorbei. Wohlgemerkt 3 Meter von meiner Nase entfernt. Die U-Bahn ist wie immer zum platzen voll, doch das Wunder geschieht und ich ergattere einen Sitzplatz, welchen ich prompt wieder an eine Schwangere freigeben muss. Also wenn ich so um mich schaue, am Fenster sitzt eine voluminösere Dame, die lauthals ins Mobiltelefon lacht, gegenüber von ihr ein eher eingeschütert-wirkender Herr, der ins Leere sieht. Oder einfach nur das auffallend bunte Kleid der hysterisch-lachenden Dame betrachtet. Gegenüber der Schwangeren sitzt ein Kind, das in seinem Comic blättert und vergnügt grinst. Ein Schwenk auf die andere Seite zeigt ein Paar, das sich umarmt und vermutlich über die letzt Reise spricht… oder über eine noch ausstehende Reise… Gegenüber sitzt keiner, weil da anscheinend jemand sein Eis “vergessen” hat. Und das breitflächig. Weitere 90° stehen viele Menschen. Eine Frau, die mit ihrem Baby im Kinderwagen spielt. Ein Mann in Springerstiefeln, Glatze und böse wirkenden Hund an einer Kettenleine. Weiter hinten ein Typ, der erinnert mich irgendwie an… mich. steht bei der Tür – wie ich – und lehnt den Kopf gegen die Wand. Dabei lauscht er seiner Musik und wirkt fern. Irgendwo, nur nich gerade in diesem Zug. Mittlerweile sind wir bei Rochusgasse und der Zug entleert sich allmälig. Die Frau hat aufgehört zu lachen und gringst nun ihre Zeitung an. Das Kind ist längst ausgestiegen und ein älterer Mann hat Platz genommen. Der Mann mit dem Hund ist weiter nach hinten gegangen und hat sich neben einer Frau im Sommerkleid hingesetzt. Und gerade steigt ein älteres Päärchen ein. TÜÜÜT, der Zug rollt wieder. Irgendwann ist dann auch eine Gruppe laut sprechender Asiaten – ich genier mich immer, wenn ich solche Menschen treffe – eingestiegen (beim Gasometer) und ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich. In Simmering – drei Stationen weiter, die Endstation – steig ich also aus und roll auf der Rolltreppe nach oben. Die Straßenbahn ist auch nicht viel leerer, aber das ist wieder eine andere Geschichte…

In diesem Sinne, guten Nachmittag!

Wiener Linien

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Die EU und ihre Wähler

Was die Wähler angeht, sollen diese ja ziemlich rar sein. Sehr rar um genau zu sein. Es sollen dieses Jahr in Österreich etwa 24% sein. Um das zu ändern, werben die Herrschaften in Brüssel (BE) und Straßburg (FR) mit allen Mitteln. Wie etwa das erste von drei Videos…

oder etwa diesem interessanten Gebilde im MuseumsQuartier in Wien:

Hendln im MQ

irgendwie hab ich jetzt Lust auf Hendl…

In diesem Sinne, gute Nacht.

Geschrieben in Allgemeines & Restliches, das sich nicht kategorisieren lässt, Aus dem Alltäglichen, Politisierend & Polarisierend | Keine Kommentare

In der U-Bahn schläft es sich am Besten

Nun die verehrten Wiener Linien sind ja nicht gerade bekannt für ihre Pünktlichkeit, oder ihre guten Fahrpläne… Na immerhin hab ich einen neuen Weg gefunden, nicht in den Stau zu kommen. Oder Doppel-Stau… Denn auf der Strecke der Linie 15A gibts eine Baustelle. Wechselverkehr auf einer Fahrspur. Ätzend. Dann etwa 1 km weiter bergauf (der Wienerberg, Anm.) gibts einen allmorgentlichen Stau im Bereich Florian-Geyer-Gasse – Neulandschule – Altes Landgut. 30 Minuten Verzögerung also. Folglich kann ich mir das nicht mehr leisten und nehm die 4 Umstiege (statt bisher 1 Umstieg) gern in Kauf. So bin ich sogar noch schneller da, wo ich sein sollte. Linie 6 oder 71, dann U3, dann U1 und zuletzt 66A. Und nebenbei kann ich auch noch eine kleine Studie (ob gewollt oder nicht) durchführen. Denn ich hab herausgefunden, in der U-Bahn schläft es sich am Besten. Im Bus knallt der Kopf ständig gegen die Scheibe, in der Straßebahn ist es zu… eeeehm… da merkens die Leute besser. Nur in der U-Bahn gehts mehr oder weniger ungestört. So ungestört, dass man leicht die Station verpasst. Die S-Bahn ist beinahe noch besser: die schaukelt einen sanft hin und her. Nur gibts da gern und oft pöbelnde Greise.

In diesem Sinne, gute Nacht.

Geschrieben in Aus dem Alltäglichen, Aus dem Nähkästchen | Keine Kommentare

Back on the line

“Online”, das bedeutet doch eingentlich “auf der Linie”… Wie auch immer, nun bin ich wieder da. Der Grund für meine lange Abwesendheit war ein defekt meines “Kommunikationsutensils”. Besser gesagt des Speichermediums davon. Es machte tack, tack und ratter, ratter und dann wars dunkel… Also ab damit zum Elektronikfachgeschäft mit dem Planetennamen Uranus*. 2 Wochen lang ohne Computer, da hab ich mir schon gedacht, kann der moderne Mensch 2.1 eigentlich noch ohne? Ich war eigentlich ziemlich unterbrechungslos mit meinem Handy im Internet, aber das ist eben auch nur begrenzt einsetzbar. Zurzeit bin ja stolzer Besitzer eines Leihhandys, da mein Eigenes eingeschicht wurde. Mein Kundenberater eines Mobilfunkanbieters – das nebenbei führend am UMTS-Markt ist – meinte, es klingt wie ein Software-Flash. Auch gut. Geflasht war ich von der Tatsache, das blödeste Handy der Welt als Leihhandy zu bekommen. Auch ein Gutes hatte meine Computerlosigkeit, denn ich fahr seit etwa 2-3 Wochen mit CityBike durch Wien und hab mir letztens ein eigenes Rad gekauft. Soll ja angeblich gesund sein… Eben nur angeblich.

* Name geändert
CityBike
Uranus*

Geschrieben in Aus dem Alltäglichen, Technisches ganz untechnisch | Keine Kommentare

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