Von Schülern und Lehrern

10 Tage ist die Einigung nun her. Die Einigung, aber bekannt unter dem Kniefall der Ministerin. Die Rede ist von der Einigung zwischen Lehrergewerkschaft und Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Claudia Schmied. Montag, 20. April 2009. 13 Stunden wurde verhandelt, heraus ist eine Einigung gekommen, wovon niemand etwas hat und die zuvor von der Ministerin angeprangerten Bildungsreformen wurden schlicht und ergreifend einfach hinausgeschoben. Auf 2011 und danach. Die Lehrer müssen nun doch mehr arbeiten: 10 Pfilcht-Supplierungsstunden mehr und an den bisherigen 5 schul-autonom-freien Tagen. Da wären die zu anfangs gestellten 2 Stunden doch g’scheiter gewesen – wie der Wiener sagt. Da wären wir auch schon bei den Schülern: diese haben nun 5 Tage mehr Unterricht, wovon 2 – aber nur wegen dem starken Druck, von den Schülervertretungen – freiwillig sind. Das heißt also keine Herbstferien und die Dienstage nach Oster- und Pfingstferien sind auch “Diensttage”. Für die Ministerin hat der Kniefall am wenigsten gebracht. Ihr war es (Zitat:)”vollkommen egal woher das Geld kommt.“, so werden also die Mieten an die BIG (Bundes Immobilien Gesellschaft, Anm.) gestundet, bzw. sie müssen 2011 zurückbezahlt werden. So bricht also 45% der Einnahmen der BIG weg und das Ministerium schiebt die Reformen und Umstrukturierungen einfach mal hinaus. Da das nötige Geld ja nun da ist… Und Pröll, ja der Pröll (Bundesminister für Finanzen/Vizekanzler, Anm.) der erhöht letztendlich doch das Bildungsbudget. Im Vorfeld hieß es allerdings, es gäbe nicht noch mehr Geld… Der Lehrerstreik war nichts als Ankündigung und der dritte Schülerstreik ist schon geplant. Nun ob es sich bei den meisten um Protestierende oder Schulschwänzer handelt, sei einmal dahingestellt.
Ja das Liebe Geld. Ist immerwieder Grund zum Streit. Ich persönlich finde ja, man sollte protestieren und streiken gehen. Aber nur wenn man das darf. Denn Schüler haben kein Streikrecht oder Recht auf Mitsprache in bildungstechnischen Gesprächen. Wir sind doch eh nur unmittelbar betroffen. Ist eh wurscht. Oder? Das lass ich mal sickern…

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Ist es verwerflich…?

Ist es verwerflich, den sogenannten Piraten vor Somalia mehr oder weniger Recht zu geben? Zu sagen, dass die Industriestaaten mal nicht so rumjammern sollen, denn immerhin ist die vermeintlicheKrise handgemacht? Vermutlich ja. Vielleicht auch nicht. Aber immerhin waren es die Industriestaaten den den ehemaligen Fischern die Fische weggefischt haben. Immerhaben waren es die Industriestaaten, die dafür sorgten, dass sie keine Lebensgrundlage mehr haben, und sich ihr “täglich Brot” erstehlen müssen. Aber ich, als EU-Bürger und Europäer muss natürlich empört und bestürzt sein, weil ja wieder ein Schiff angegriffen wurde und unsere “Made-in-China-(Fälschungs)-Produkte” verloren sind. Seis drum, ich hab irgendwie Mitleid mit den Piraten. Auch wenn die Kapitäne (meistens) nichts dafür können…

In diesem Sinn, gute Nacht.

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Sprachraum, Sprachvielfalt

Naja, was soll man sagen. Viele Menschen sprechen Deutsch. Genaugenommen eigentlich fast ganz Mitteleuropa. Wie auch immer, heut Abend hab ich mich mal wieder mit einer eigentlich recht alten – also nicht altersbezogen ;-) – Freundin damit auseinandergesetzt. Wir, oder ich, denn sie ist ja aus Deutschland und muss das bestreiten, bin daraufgekommen, dass gerade Deutschland eigentlich Sprach-Außenseiter ist. Denn mehr Menschen (Schweiz, Österreich, Norditalien, Westungarn, Nordslowenien und Süddeutschland) sprechen diese, laut ihr, “andersartige Sprache” bzw. haben einen gemeinsamen (komplett anderen als die Deutschen) Wortschatz. Immerhin ist Deutschland das einzige land das Auberginen (sprich: Ohwärschienen) statt Melanzani sagt, und das nur als Beispiel. Wie auch immer, die Sprachrivalitäten und -unterschiede sind ja auch teilwese mehr skurill als skandalös oder sogar bizarr. Oder wer hätte gedacht, dass Paradeiser Tomaten sind? Und Sahne eben nicht alles erste Sahne ist, sondern eher Schlagobers?

In diesem Sinne, gute Nacht.

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Ein Tag im Zoo

Gestern hatte mein Bruder Geburtstag, 8 Jahre ist der kleine nun auf der Welt. Hmm, wie die Zeit vergeht… Zu seiner Geburt war ich noch in der Volksschule kann ich mich erinnern, da hat mich mein Vater genau 2 Minuten nach seiner Geburt abgeholt und somit den “Augenblick” verpasst. Naja, genug in die Vergangenheit geschaut. Wie haben wir denn sein 8. Lebensjahr auf Erden eingeleutet? Zuerst gabs einmal essen – meine Schwester macht den feurigsten Chilli – und Kuchen gabs natürlich auch. Später sind wir dann für etwa 4,5 Stunden in den Zoo gegangen, der Freund meiner anderen Schwester war auch dabei. Nun nach 4,5 Stunden in Schönbrunn hatten wir immernoch nicht alle Tiere gesehen, aber der Tiergarten musste leider zumachen, also gings zurück auf den Rückweg. Auf dem Spielplatz – da waren wir, während meine Schwester kochte – hatten wir Türme gebaut. Viele. Die andere war mit ihrem Freund schon nach Hause gegangen. Wie auch immer, es war ein lustiger Tag. :-)

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