Virenprävention

Neulich wurde ein guter Freund – alias commander – von einem Trojaner befallen, das kuriose daran ist, dass er ihn sich selbst heruntergeladen hat. Doch was tun wenn man von Viren, Trojaner, etc… befallen wird? Nun eine Universallösung kann ich nicht anbieten, doch aber nützliche Tipps:

Spybot Search & Destroy

Mit Spybot S&D kann man Registryhacks, Trojaner, Würmer usw… aufspüren. Ein tägliches Update ist notwendig damit die aktuellsten Virensignaturen in der Datenbank sind. Spybot kann außerdem mit browsereignen Mitteln “immunisieren” und so das Surfen etwas sicherer machen.
Spybot ist ein sehr starkes Tool und kann wirklich schwere Eingriffe durch Schadsoftware ins System “heilen”. Wirklich empfehlenswert!

Avira AntiVir

Mit dem Antivirus-Tool von Avira hat man ein recht handlichen und benutzerfreundlichen Virensucher zur Hand. Er kann außerdem nach Rootkits – versteckte Programme… – suchen. Es besteht die Möglichkeit die Virendefinition, die in Quarantäne steht, an Avira zu senden, damit sie ein Update für das Programm herausbringen, um besseren Schutz zu bieten.
Sehr brauchbar!

Taskmanager & Co.

Wie bei commander kann es sein, dass der anfänglich unscheinbare Wurm einen Trojaner einschleust. In vielen Trojanern ist der Befehl vorhanden, den Taskmanager auszuschalten, sprich dafür zu sorgen, dass es nicht mehr aufgerufen werden kann. Manchmal kann auch einfach das Laufwerk C:\ ausgeblendet werden. Da hilft nur dieder Tipp, um wieder auf das Laufwerk zuzugreifen: “Windows-Taste”+”R”, danach “C:\Windows\” eingeben. Einfach zurückblättern, und man ist wieder im C:\ -Ordner. Bei dem Taskmanager hilft auch der Spybot. Empfehlenswert ist auch das Tool “Hijack This”.
!! Klicke NIEMALS auf die angebotenen vermeintlichen Antivirenprogramme !! Diese sind meist auch nur weitere Trojaner, Spyware, usw… Wenn ein Baloon-Popup (Sprechblase an der Taskleiste) auftaucht mit “System Alert” etc… auf ENGLISCH so klicke NIEMALS auf OK, sondern such “Cancel” oder “Abbrechen”, wenn nicht vorhanden, einfach auf “X” klicken. Und egal was du tust, schalte den PC NIEMALS aus. Während er herunterfährt, kann der Trojaner deinen BIOS (das Teil, das für den Start zuständig ist) zerschießen, oder gar den Bootloader kaputtmachen.

Weitere Tipps

Sei immer vorsichtig beim Umgang mit Webinhalten. Zurzeit gibt es in allen DNS-Servern (die Dinger, die zB.: www.google.com in eine IP-Nummer umwandeln) eine Lücke, durchdie Hacker eindringen können, um so die Seite umzuleiten. Das heißt jetzt nicht, dass Google gefährlich ist. Das heißt nur, dass du dich vergewissern solltest, dass es wirklich die angesteuerete Website ist, bevor du Emailadressen, Passwörter, … eingibst. Ist es bereits zu spät, lass das Passwort SOFORT ändern. Bei Bankkonten lasse die Karte eventuell sperren.
Lade NIEMALS Inhalte herunter, von denen du nichts weißt. Und lass dir nichts andrehen, vonwegen konstenloser Virencheck. Auch nicht wenn auf einer seriösen Seite wie www.microsoft.com oder www.google.com ist.

Adblock Plus

Noch ein kleines Firefox-Plugin: ABP blendet Werbung aus und ist in manchen Fällen sogar dazu Fähig Flash-Werbung auszublenden. So können Seiten schneller geladen werden und du wirst nicht von Werbung belästigt.

Wenn du all diese Tipps beherzigst, kann immernoch was passieren, aber du bist aufjeden Fall auf der sichereren Seite. Wenn doch was passiert, schau dich im Ordner “C:\” um, wenn dort andere Dinge sind, außer Ordner, so lösche diese. DLL-Dateien sind besonders gefährlich. ABER: Lass die Finger von Ordner oder Dingen von denen du nichts verstehst.

Dein bis dato unzählig überfallener Jos.

PS: Sehr wichtig ist: Ruhe bewaren! Wenn du auch Tipps hast, sind sie gerne in den Kommentaren gesehen.

Links: Spybot Search & Destroy | Avira AntiVir | HiJack This | AdBlock Plus
Quelle: Erfahrung ;)

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OpenOffice.org 3.0 Beta 2

Hallo ihr Lieben,

heute nehm ich mal die neueste Testversion von OpenOffice.org unter Lupe! In einer Picture-Story mit Erklärung hab ich euch die Schritte vom Download bis zur Verwendung dokumentiert. Viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken, vielleicht entdeckst du ja ein verstecktes Menü oder so ;)

Schritt 1:Um die Beta herunterzuladen, klicke im Dropdown-Menü auf “Windows f. Win2000 oder höher”, falls auf dem PC noch kein Java vorhanden ist, so klicke auf “mit JRE”.

Schritt 2: Wähle im Dritten (untersten) Dropdown-Menü auf den Server bzw. der Stadt in deiner nähe, oder in der du dich befindest. In meinem Fall wäre das Wien.

Schritt 3: Einmal auf Download klicken, und schon wirds heruntergeladen.

Schritt 4: Nachdem der Download abgeschlossen ist, doppelklicke auf das Icon auf dem Desktop bzw. dem Speicherort. Es öffnet sich dieser kleine Dialog, denn der Installer wird geladen.

Schritt 5: Nun wird dir dieser Dialog angezeigt. Klicke auf “Weiter” wenn du anfangen willst…

Schritt 6: Wähle einen Ordner/Ort andem OpenOffice.org seine temporären Installationsdaten speichern/entpacken soll. (!! Erst NACH der Installation löschen !!) Nun klicke auf “Weiter”

Schritt 7: Die Installation entpackt die notwendigen Daten, in meinem Fall habe ich “Desktop” ausgewählt, dort entsteht ein neuer Ordner, mit den oben genannten Daten. Sie sind für die Installtion unbedingt notwendig, deshalb sollte man den Ordner erst nach der Installtion löschen.

Schritt 8: Erst jetzt startet die eigentliche Installationsroutine, und das mit einem Windows Installer-Dialog. Eine Weile warten, und dann…

Schritt 9: …öffnet sich dieser Dialog. Klicke auf “Weiter” um fortzufahren.

Schritt 10: Gib nun deinen Benutzernamen und die Organisation (falls vorhanden) ein und klicke auf “Weiter”.

Schritt 11: Bei diesem Schritt empfehle ich “Vollständig” für eine korrekte Version, aber…

Schritt 12: …für die ganz Neugierigen, und die die es wissen wollen, wähle ich einfach mal den anderen Weg. Hier darf man auswählen, welche Komponenten man Installieren möchte. Ich empfehle alles so zu lassen, wie es ist.

Schritt 13: Hier wählt man aus, ob man die Microsoft Office-Formate mit OpenOffice öffnen will. Ich empfehle alle auszuwählen.

Schritt 14: Die Meldung “bereit zur Installation” ziert die Überschrift. OpenOffice muss nurnoch wissen, ob du eine Desktopverknüpfung haben willst. Diesen Punkt habe ich abgewählt, weil ich meinen Desktop gerne aufgeräumt habe. – Geschmackssache.

Schritt 15: Nun Installiert es erstmal einbisschen. Dieser Vorgang kann 1-2 Minuten dauern. Manchmal kanns einbisschen länger dauern, kommt drauf an, wo die Daten gespeichert sind, die wir vorhin entpackt haben. Außerdem kommts auch auf die Systemleistung an.

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Schritt 16: Die Installation ist nun abgeschlossen. Es wird eine Internetseite geöffnet, auf der sich OpenOffice.org für das Installieren bedankt. Also da sagt man doch nur: Gern geschehen ;)

Schritt 17: Die zwei übriggebliebenen Objekte (Installationsdatei und Installationsdaten (Ordner)) darf man nun löschen.

Schritt 18: Im Startmenü befindet sich jetzt der neue Ordner “OpenOffice.org 3.0″ Den solltest du auswählen.

Schritt 19: Zunächst öffne ich mal den Writer. Das ist das Textverarbeitungsprogramm. Neben diesem gibts noch den Calc – Tabellenkalkulation – und den Drav – Vektorgrafiken…

Schritt 20: Beim Start fällt einem auf, dass sich der Startscreen geändert hat. Insgesamt ist es nun in dunkeblau gehalten und wirkt etwas plastischer bzw. dynamischer.

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Last but not least, Schritt 21: Nun öffnet sich das Programm. Einige Änderungen kann man sofort sehen, zB.: die Zoom-Funktion in der Rechten unteren Ecke. So kann man in den Text hineinzoomen. Weitere Funktionen gibt auch noch zu entdecken, das werde ich nach meinem ausführlichem Test nachposten :D .

Bis dahin, viel Spaß mit OpenOffice. Man liest sich!

Links: OpenOffice.org | OpenOffice – Downloadseite
Quelle: -

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Die mysterösen App-Crashes

Hach, herrlich, ich liebe Anglizismen (s. Überschrift). Wie ich schon in dem Artikel “The Mojave Experiment” erwähnt habe, passieren in Windows Vista manchmal mysteröse Sachen. Programme werden einfach geschlossen, manchmal gibts sogar einen Grund: “Datenausführungsverhinderung”, wie man am unterem Bild sehen kann.
Dieses Baloon-Popup bekomme ich mindestens 3 mal in der Woche – wenn nicht öfter – präsentiert. Sogar (!!) wenn ich mir die Startseite von Google ansehe. Naja, eigentlich hatte ich Firefox gerade gestartet. Neulich wurde iTunes auch einfach so weggeblasen, das Screenshot wurde aus mysteriösen Gründen nicht gespeichert… Ich habe hier noch einpaar andere Screenshots. Sie zeigen die “Windows Problemberichts-Konsole”.
Bild 1: Eine Liste aller Problemen. Leider sind nicht alle gelistet.
Bild 2: Es wird nach Problemen gesucht, unter den Problemprogrammen befindet sich Windows Explorer, das regelmäßig, ohne Grund abgedriftet ist.
Bild 3: “Keine Lösungen gefunden.” Tja… mehr sag ich dazu nicht.

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 PS: Sucht Microsoft nur nach Ausreden, und findet “Datenausführungsverhinderung” am Besten, weil das Wort schön lang und kompliziert klingt? Man wird’s nie erfahren…

Links: Microsoft Österreich | Microsoft Weltweit | Windows-Startseite | Windows Vista-Blog Österreich
Quelle: -

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The Mojave Experiment

Der allgemeine Ruf von Windows Vista ist bekannt. Man hört und liest nur schlechtes darüber, doch kennen kritiker wirklich das OS Windows Vista? Ich persönlich benutze Windows Vista, habe ab und an Probleme, und Programme crashen mysteriöserweise ohne Vorwahrnung oder sonstigem ab. Die Taskleiste gibt manchmal einfach so den Geist auf, und die Systemanforderungen sind mir viel zu hoch.
Microsoft hat nun das “Mojave Experiment” durchgeführt, indem Menschen über ihre Meinung zu Windows Vista gefragt wurden. Die Antwort: klar, “ich mag Vista nich”, oder sonstiges, danach führt Microsoft diesen Passanten einen PC mit Windows Vista vor, und lässt ausprobieren, allerdings wird behauptet, dass es das nächste Betriebssystem mit dem Codenamen “Mojave” ist. Das Ergebnis ist skurril: Die Tester waren begeistert.
Das beweist wohl ein weiteres Mal, dass viele garnicht wissen worüber sie reden. Meine Meinung zu Vista: Windows Vista ist prinzipiell in Ordnung, doch ist es unfertig auf den Markt geworfen worden und sollte nocheinmal übararbeitet werden. Menüs, Anwendungen, etc… sind manchmal ungünstig gestaltet, könnte mit dem nächsten Service Pack aktualisiert werden. Ansonsten hat MS eine passable Leistung geliefert. Ich habe schon erwähnt, dass die Sysanforderungen sehr hoch sind, da sind 2GB Arbeitsspeicher (RAM) schon fast pflicht. Ich habe leider nur 1GB im Notebook installiert, deshalb bin ich einfach auf das altbewährte Windows-Standard (aus Windows 2000) umgestiegen. Ich finds so auch schön ;) .

Wie auch immer, seht euch die Clips an und denkt nochmal über eure Einstellung zu Vista.

Links: The Mojave Experiment | Windows Startseite | Microsoft
Quelle: Windows Vista-Blog Österreich

Und hier: “Mojave – The Movie”

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Männer sind die größeren Plaudertaschen

Laut einer Umfrage von Aris, greifen in der “Vieltelefonierer”-Gruppe rund 10% aller Männer täglich länger als eine Stunde zum Telefon. Bei Frauen liegt dieser Wert allerdings bei 7%. In der Gruppe der “zweithäufigsten-Telefonierer”, die bis zu eine Stunde am Telefon verbringen, führen die Männer, so sind es ca. 15%, und 10% bei den Frauen. Bei der “normalen” Nutzung – also wenige Minuten pro Tag – führen aber die Frauen mit 72%, und bei den Männern bei 65%.
Die Ergebnisse der Umfrage ergab sich aus den Stimmabgaben in den Altersgruppen von 14 bis 19 Jahre und 30 bis 49 Jahren. Wissenswert außerdem: Über 90% aller Telefonierer haben ihr Handy im Dauerbetrieb bei sich.

Links: -
Quelle: ORF FutureZone

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Firefox Shiretoko

Wie ich schonmal gepostet habe, entwickelt Mozilla im Moment tüchtig an den zwei Programmen Firefox und Thunderbird. Im Zuge dessen und einer Erwähung eines Freundes teste ich einfach mal die neue Version. Zuallererst fällt einem der Name auf: Und zwar, hat Mozilla den neuen Sprössling (Firefox 3.1 Alpha 1) “Shiretoko”, bzw. nach einer Insel benannt. Während der Installation verlief es eigentlich wie gewohnt. Erstmal ein “Welcome”-Dialog, ein klick auf weiter, und man stimmt rasch den Lizenzbestimmungen zu, nocheinmal auf weiter klicken: hier kommt man zu einem Scheideweg. Wählt man “Standard”, so wird die aktuelle Firefox-Version nicht überspielt, da in ein neuen Ordner “Shiretoko” installiert wird. Wählt man “Custom” – also “Benutzerdefiniert” – so kann man auswählen welchen Ordner man verwenden will. So habe ich meine bereits existierende Installation einfach überspielt – sprich: ich hab “Mozilla Firefox” genommen. Der Rest der Installation ist wie gewohnt.

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Nach der Installation startet Firefox bzw. Shiretoko 3.1a1. Die Oberfläche ist in Englisch gehalten, wird sich vermutlich im Laufe der nächsten Versionen ändern. Auffällig ist dass die Add-Ons nicht funktionieren, aber das ist eben typisch für Testversionen. Lesezeichen, Passwörter, etc… wurden nicht angetastet, sogar die Google Toolbar funktioniert ;) . Weitere Funktionen werde ich hier nachposten.

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Kleiner Nachtrag: Ich habe einen interessanten Artikel auf Golem.de gefunden, der Shiretoko näher erklärt! Bitteschön: klick

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KDE 4.1 veröffentlicht

Nachdem die Version 4.0 der Linux-Arbeitsoberfläche eher experimentell war, wurde sie nocheinmal überarbeitet und bringt einige neue Programme mit. Und zwar den sehr einfach zu bedienenden Videoplayer “Dragon Player”, den Pysikemulator “Step” und den Dateimanager “Dolphin”. Eine Alternative bietet ein ebenfalls überarbeiteter Konqueror. Digitalfotos können mit “Gwenview” auch im Fullscreen-Modus dargestellt werden. Die Entwicklungsgemeinde von KDE (K Desktop Environment) weist wieder darauf hin, dass diese Version für Endverbraucher konzipiert ist, allerdings kann es Probleme mit den von NVidia veröffentlichten Treibern geben kann.
Außerdem wurde diese Version dem langjährigen KDE-Mitentwickler Uwe Thiem gewidmet, der im Frühjahr 2008 an plötzlichem Nierenversagen verstorben war. KDE 4.2 erscheint vorraussichtlich Anfang 2009.

Links: KDE | KDE 4.1
Quelle: ORF FutureZone

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iPhone vs. HTC touch

Nachdem am 11. Juli 2008 das neue iPhone aus – nicht etwa der dritten – sonder aus der zweiten Generation, das iPhone 3G auf den österreichischen (sowie deutschen) Markt geworfen wurde, wurde es mehr als 150 000 Exemplare weltweit verkauft. Der klassische Apple-Hype. (Um eine persönliche Note hereinzubringen: Ich würd’s mir auch kaufen, es sieht einfach gut aus. Doch andere Telefone, wie die der Nokia N-Series können mehr.) Nun hat FutureZone verglichen, und zwar nicht mit ungefähr. Der “Gegner” war das touch Diamond von HTC.

Das Image
Im Vergleich zur ersten Generation ist alles in einem ist das iPhone etwas dicker geworden, und der Rücken runder. Es ist nun in einer weißen und schwarzen Ausführung erhältlich. Etwas schwerer ist er nebenbei auch geworden. Das HTC Touch ist etwas kleiner, eckiger und besitzt am Rücken eine Anspielung auf einen Diamantschliff.
Das touch hat ein 2,8 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 640×480 Pixel, da hat das iPhone einen kleinen Nachteil (480×320px), das es aber mit dem größerem Display (3,5 Zoll) wieder wettmacht. Schwachpunkt beim HTC-Produkt ist, dass das Display besonders spiegelt, und so die Bedienung bei grellem bzw. Sonnenlicht schwer zu bedienen ist. Weiterer Nachteil bei beiden Produkten sind die Fingerabdrücke auf dem Display, die durch die Bedienungsart sehr bald entstehen. Apple entgegnet diesem Phänomen mit einem Mikrofasertuch, HTC verzichtet auf dieses Zubehör.
Auch bei den Knöpfen hat das iPhone einen Vorteil: Lediglich 3 Knöpfe (2 Lautstärkeregler auf der Seite, 1 “Home-Button”) zieren das Smartphone, bei HTC sind es jedoch 5.

Bedienung
Nun gehen wir auf Tuchfühlung, oder eher auf Touch-Fühlung, beide Geräte sind mit den Fingern bedienbar, das touch Diamond setzt auf Microsoft Windows Mobile 6.1 mit einer eigenen touch-Oberfläche darüber. Das iPhone werkelt mit einem abgespeckten OS X. Hier punktet das iPhone, dadurch, dass mit zwei Fingern gearbeitet werden kann und die Bewegungen flüssiger verlaufen. Beim HTC-Gerät kann nur mit einem Finger gesteuert werden, und durch Windows Mobile ist der Eingabestift, der beim iPhone nicht existiert, ein umissbares Zubehör. Um wieder zum Homescreen zu gelangen, muss man beim iPhone nur den “Home-Button” drücken, beim touch Diamond – Windowstypisch – muss man blättern.
Bei den Programmen wird bei Apple nicht gespart, neben den vorinstallieren Applikationen wie Google Maps (kombiniert mit einem GPS-System) oder dem Safari Browser. Es gibt auch ein “App-Store”, ausdem kostenlose und -pflichtige Programme geladen werden können. Bei HTC setzt man auf den Opera Mobile-Browser (Internet Explorer ist auch an Board) und natürlich die Pocket-Versionen der MS Office Suite. Zurück zu den Browsern: Beide (Safari & Opera) zeigten die Website korrekt an. Praktisch: Wird die Kippfunktion getätigt so drehen sich auf die Seiten von Hoch- auf Querformat. Dies funktioniert auf mit Fotos oä. Zum surfen wird ein eingbautes WLAN-Moden verwendet, beim iPhone wird zum nächsten Hotspot automatisch verbunden, beim touch musste man sich durch diverse Menüs wählen. Ein unabdingbares Detail sind die Bluetooth-Ports – bei beden Geräten. Allerdings kann das HTC da mehr: Es kann ua. mit einem Notebook verbunden werden und so als WLAN-Moden benutzt werden. Beim iPhone sind diese Ports nur für die Bluetooth-Kopfhörer gedacht.

Und wer hat den Größeren?
Beim Musikplayer verhält es sich ähnlich. Das iPhone orientiert sich an iTunes bei der Menüführung, wird es in die Querlage gedreht, so kann man mit “Coverflow” durch seine Titel und Alben navigieren. Beim touch sind ähnliche Funktionen dabei – auch die Blätterfunktion durch die Cover. Natürlich ist der Windows Media Player mit an Board. Genauso ist es auch beim Akku, beide Geräte müssen bei intensiver Nutzung (Musik hören, Telefonieren, etc…) müssen beide Geräte nach einem tag wiederaufgeladen werden.

Fazit
And the winner is are both. Ja, beide sind Gewinner. Das iPhone ist für gewöhnliche Nutzer sehr gut, und ein Lifestyleobjekt obendrein. Das HTC-Gerät allerdings ist für Businessanwender eher geeignet. Durch die sehr verschachtelte Menüführung braucht man aber unbedingt den Eingabestift. Vorallem für die Tastatur, denn für die Windows-Keyboard kann man nicht den Finger verwenden, ohne gleich mehrere Tasten gleichzeitig zu drücken. Das iPhone-Board ist zwar auch winzig, lässt sich aber mit Fingern bedienen – wenn auch gewöhnungsbedürftig. Der touch Diamond außerdem, lässt einen auch öfter warten, denn durch die “Touch-FLO-3D-Oberfläche” hängt das Menü und die Bedienung leicht. Eine Flatrate muss aber drin sein, denn es wird ständig – bei beiden – neuer Inhalt für alle Widges etc… nachgeladen. Deaktivierbar – allerdings nicht empfehlenswert.
Ganz kurz: das iPhone ist weiterhin ein iPod mit Telefonfunktion – allerdings seit der “3G”-Generation in der “PRO” ausführung. Und das touch Diamond ist ein recht gutes Business-Smartphone und auch sehr handlich.

ALLERDINGS: Zuviel telefonieren ist eh ungesund ;)

Links: Apple | HTC
Quelle: ORF FutureZone

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