Selbstentführung

Also gut, heute hatte ich mich quasi selbst ent­führt. Eigent­lich ist es ziem­lich pein­lich, aber naja. Augen auf­ma­chen heißts es eben. Ich bin mal wie­der zum Media Markt gegon­delt um mir fri­sche Dru­cker­pa­tro­nen zu kau­fen. Eigent­lich alles so wie immer. Aber auf dem Heim­weg pas­sierte es. Ich war­tete auf der gemein­sa­men Sta­tion von 76A und 80B und es kam nach etwa 10 Minu­ten ein Bus. Ich rech­nete natür­lich damit, dass der Bus mei­ner ist, sprich 76A nach Grill­gasse. Aller­dings wars der 80B nach Krieau. Irgend­wann – ich las die ganze Zeit Zei­tung – merkte ich, dass etwas nicht stim­men konnte. Alleine wegen der Tat­sa­che, dass er eine ziem­lich inter­es­sante Wen­de­kurve machte. Irgendwo im Wald. Oder so… Auf­je­den­fall dau­erte mir die Fahrt viel zu Lange und schaute mal auf das Dis­play vorne und ent­deckte, dass ich im 80B saß. Ich ent­schloss mich wei­ter­zu­fah­ren. Wenigs­tens bis zum Sta­dion. Dort konnte ich näm­lich zur neuen ver­län­ger­ten U2 umstei­gen, mit der ich dann schließ­lich (U2 –> Volks­thea­ter –> U3 –> Sim­me­ring) auch Heim kam. Bei der Sta­tion Sta­dion aller­dings merkte ich, die Zugänge zu Gleis 1 (mein Gleis), Gleis 2 und Gleis 3. Ich fragte mich, warum Gleis 3 und wozu. Aber bitte, es soll mir Recht sein. Man sollte eben die Augen auf las­sen, sonst nimmt man irgend­wann den Zug nach Deutsch­land und nicht nach Italien.

In die­sem Sinne, gute Nacht.

Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird niemals weitergegeben.Erforderliche Felder sind mit einem * markiert.

Connect with Facebook

*
*