Weihnachten unter Freunden, Teil 3 (Donnerstag)

Und wie­der ist ein Jahr vor­über­ge­gan­gen, end­lich. Noch 7 Tage, eigent­lich, aber diese 7 Tage gel­ten nicht. Wie habt ihr eigent­lich Weih­nach­ten ver­bracht? Meine Weih­nachts­wo­che war mehr als tur­bu­lent, Lukas würde ver­mut­lich Ultra-Turbulent dazu sagen.

Don­ners­tag ver­ging schnell und doch zu lang­sam. Sehr will­kom­men, nach dem Trou­ble an den Tagen zuvor. Ich schrieb schon am Vor­mit­tag dem Ivan, dass ich ihn doch heute sehen wollte, weil ich mit ihm über gewisse Ereig­nisse spre­chen wollte. Es kam erst sehr spät am Abend eine Ant­wort, dass er nicht könne, da er auf eine Geburts­tags­feier gela­den war. Und unter Tags mit Lukas und sei­ner Freun­din shop­pen war. Ich dachte mir, er hätte den gan­zen Tag Unter­richt, und des­we­gen ant­wor­tet er nicht…

Ich war schon rich­tig ange­pisst, aber dar­über komme ich hin­weg. Da am nächs­ten Tag Abgabe der Buch­be­spre­chung war und ich bis dato noch nichts getan hatte, musste auf die schnelle ein Buch her. Ich erin­nerte mich also daran, dass Ivan irgend­wann ein­mal ein Buch erwähnt hatte, in dem es um den “Berg der Bedeu­tung” geht und dass es sehr, sehr schnell zu lesen ist und wirk­lich inter­es­sant ist. War es auch. Es han­delt sich um Nichts. Was im Leben wich­tig ist von Janne Tel­ler. Ich ver­bringe also den gesam­ten Tag, von etwa halb 3 bis halb 9 im Star­bucks und lese. Und lese. Und lese. Wäh­rend­des­sen kam mich die Jimi besu­chen und depo­nierte ihren Frust über die Schule und ihre Pläne eine Kin­der­gärt­ne­rin zu wer­den. Sie musste aber gehen, wolle mich aber anru­fen. Tat sie auch. Dann kam auch die Anna vor­bei, die vor­her bei zwei Freun­din­nen von ihr eben­falls an ihrer Buch­be­spre­chung arbei­tete. Da ich erst auf Seite 80 von 140 war, musste sie sich gedul­den, drum gab ich ihr mein MacBook.

Nach­dem ich das Buch fer­tig hatte, musste ich drin­gend wo anders hin. Die Brainfuck-Starbucks-Musik nervte nach knapp 6 Stun­den und Kaf­fee schmeckte mitt­ler­weile nur noch nach Was­ser und Milchschaum.

Spä­ter am Abend holte ich Ivan ans Tele­fon, er konnte aller­dings nicht lange tele­fo­nie­ren, weil er zur Geburts­tags­feier sei­nes Opas musste. Ich teilte ihm mit, dass ich böse auf ihn sei, ihn aber den­noch liebte. Er bestä­tigte und so ging der Abend zu Ende.

Ein recht ereig­nis­lo­ser Tag also. So was wie die Ruhe vor dem Sturm. Denn Frei­tag, wenn die Weih­nachts­party von der Stella steigt, pas­siert, was natür­lich pas­sie­ren musste…

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