Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weihnachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen.
Ich wache also in der Wohnung von diesem Ex–Freund (seihe Post zuvor) auf, und als wäre das nicht schlimm genug, er liegt neben mir. In seinem Bett. Nackt. Was ist also passiert? Ich kann mich an kaum etwas erinnern, nur an viel Bier und viel Whiskey und einen Kuss in der Busstation. Daran erinnerte ich mich, weil ein Bus an mir vorbeifuhr und von dieser Straßenlaterne angeleuchtet war. Das war nämlich so ziemlich die Kusssituation am Montag/Dienstagfrüh.
Den Dienstag selbst hab ich großteils in dem Bett verbracht, weil es etwa halb 2 war, als ich aufwachte. Ich wollte ihn zuerst nicht wecken und einfach abhauen, aber mit meiner ersten Kopfbewegung schnellte sein Körper in die Höhe, er riss die Augen auf und dreht sich verwirrt nach links und rechts, bis er mich erblickte, wie ich da erschrocken und regungslos, ebenfalls fast nackt, neben ihm liege. Es vergehen Stunden, so und wir sprachen kein Wort. Zumindest fühlte es sich an wie Stunden, es waren aber vermutlich kaum mehr als 2 Sekunden. Auf seine Frage, warum ich denn in seinem Bett läge, antwortete ich, dass mir in der Nacht kalt war und er mich ins Bett gebeten hatte.
Gott sei Dank rettete mein bester Freund, Ivan die Situation, in dem er anrief. Ja er wolle mit mir im Prater spazieren und reden gehen, es sei für die Jahreszeit ein verblüffend schöner Tag und er fühle sich gut. Ich zieh mich also im Eiltempo an, finde meine Socken nicht, packe alles zusammen, und verschwinde. Später fällt mir übrigens auf, dass ich meine Kopfhörer bei ihm liegen gelassen hatte.
Im Schulgebäude – wir hörten einigen Freunden beim Weihnachtskonzert zu – griff ich in meine Hosentasche: Ich fand ein Kondom, das sicherlich vom Jan (Name geändert) stammte. Was ist nur am Vortag passiert?
Am Mittwoch holte ich meine Kopfhörer vom Jan (Name geändert) ab, die Situation war durchaus… seltsam. Kurzes Danke und schon war sie wieder aufgelöst, die Situation. Später im Fitnesscenter mit Lukas und Sebastian wird die Lage kurz angesprochen: Für Lukas steht es fest, wir hatten Sex, ich bezweifle das stark. Sebastian enthielt sich der Diskussion.
Der Tag danach war recht ereignislos. Bloß Geplänkel und everyday-shit. Das war allerdings nur die Ruhe vor der wahnsinnigen Party am Folgetag…
[…] dazu im zweiten Teil: Weihnachten unter Freunden, Teil 2 (Dienstag und Mittwoch) 25. Dezember 2011 – 4:26 PM | Von Yi Q. Chen | Geposted in Aus dem Alltäglichen, Aus dem […]
[…] verging schnell und doch zu langsam. Sehr willkommen, nach dem Trouble an den Tagen zuvor. Ich schrieb schon am Vormittag dem Ivan, dass ich ihn doch heute sehen wollte, weil ich mit […]
[…] Stella eingeschlafen war blieben nur noch ich und Jan (Name geändert; siehe Teile 1 und 2) übrig. Ich war damit beschäftigt ein bisschen chilligere Musik anzumachen und er […]