Wenn die Software bunt wird…

Ouch, der letzte Post ist ja eine Ewig­keit her! Das ist mehr oder min­der pein­lich für mich, denn eigent­lich liebe ich Word­Press zu sehr um es ein­stau­ben zu las­sen. Okay, was bis­her geschah in einer lan­gen Kurzfassung.

Ich hab mei­nen alten Rech­ner, der ursprüng­lich für ein schnel­les Win­dows XP-Experience aus­ge­legt war (Manu­fac­tu­ring Date: 2005/2006), aber mit Win­dows Vista aus­ge­lie­fert wurde, auf Win­dows 7 umge­stel­let. Da aber der BIOS genauso alt war und kein Update von Acer kam (“End of Life”), sah ich mich gezwun­gen eine BIOS-Emulation zu emu­lie­ren, damit Win­dows 7 tun konnte, was ein Win­dows 7 auch immer beim boo­ten tut. Wha­te­ver. Jeden­falls liefs mit die­sem Sys­tem etwa einem Monat rund und es war alles super ein­ge­rich­tet und der übli­che Trara. Vor­ges­tern aller­dings, bin ich los um mir den neuen Note­book von DELL abzu­ho­len. Es ist kein gewöhn­li­cher Consumer-Notebook son­dern ein spe­zi­el­ler aus der VOSTRO-Serie. Die­ser kam übri­gens auch mit Win­dows 7 Pro­fes­sio­nal aus­ge­rüs­tet. Aber OEM-branded eben. Und zwar ordent­lich! Er ist so sehr bran­ded dass ich offen­bar wegen vor­han­de­ner Soft­ware (keine Ahnung wel­che genau) die Win­dows Live-Suite nicht instal­lie­ren konnte. Und bei jedem Start mir die­ses DELL Backup-Teil ins Blick­feld springt. Bei einem Update-Marathon, bei dem umge­fähr 1000 mal ein Reboot durch­ge­führt wer­den muss, ist mir das dann irgend­wann zu bunt gewor­den und hab ein­fach “Wei­ter, Wei­ter, Fer­tig” geklickt. Und siehe da, sowas tut man nicht! Resul­tat: Meine 2 TB Fest­platte (extern), auf der sich sämt­li­che Fotos, Videos, Images, … befin­den ist platt­ge­macht wor­den. Da die For­ma­tie­rung aber nicht kom­plett durch­ge­führt konnte, weil ich schnell genug abge­bro­chen hatte, soll­ten die Daten noch an Ort und Stelle sein. Nur eben ohne Partitionstabelle.

Macht nichts, ich hol mir das Tool TESTDISK und repa­riere mit Beglei­tung der Anlei­tung die Par­ti­tion. Das lie­ferte aller­dings keine Ergeb­nisse, nach­dem es über Nacht gelau­fen ist. Ja, das dau­ert so lange, da es eben 2 TB sind. Im Ide­al­fall bedeu­tet das 2 048 GB. Wie­viele Bytes das sind, dürft ihr euch selbst aus­rech­nen. Das Ergeb­nis war ernüch­ternd, denn alles was wie­der­her­ge­stellt wor­den ist, sind die Spei­cher­blö­cke, die noch frei waren. Die beleg­ten sind nach wie vor RAW. Okay, dann ver­wende ich halt Pho­to­Rec um die Daten auf die lokale Fest­platte zu kopie­ren. Und das klappt auch mehr oder min­der. Denn ent­we­der sind es TXT-Dateien, die leer sind oder mit eigen­ar­ti­gen Inhal­ten. Oder die Images (ISOs) wer­den zer­pflückt, und da die Dateien alle durch­num­me­riert sind, weiß ich weder wie sie ursprüng­lich hie­ßen, noch weiß ich, wohin sie gehö­ren. Oder die Dateien sind ganz kaputt. Die meis­ten AVIs und MPEGs zum Bei­piel sind nicht mehr abs­spiel­bar. Sämt­li­che EXEs sind unbrauch­bar, genauso wie alle DOCs und XLS. Daten­ver­lust von ca. 70% also. Aber ich bin für die übri­gen 30% dank­bar. Das ganze arbei­tet nun schon seit mehr als 6 Stun­den und ange­ge­ben sind (übri­gens schon sein 4 Stun­den) wei­tere 50 Stun­den. Also Belas­tungs­test für Hard– und Software.

Im Übri­gen waren auch ein tol­ler neuer Dru­cker dabei und eine Laptop-Tasche. Hätte ich das vor­her gewusst, hätt ich mir nicht extra eine um 35 EUR gekauft… (–> The Photo Gap)

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