Selbst wenn ich dieses Jahr nur 2 Tage auf den Pannonia Fields II war, war es ein geiles erstes Festival für mich. Tag 1 dort war ein wenig holprig und zu schlecht geplant, naja, war ja auch ne Spontanaktion. 12 Uhr angekommen in Nickelsdorf wusste ich nichtmal wo die Shuttlebusse zum Festivalgelände fahren. Schnell hab ich mich mit zwei Mädls zusammengetan und gemeinsam durchen Parkplatz zur Bandlausgabe gekämpft. Da haben wir uns dann verabschiedet, weil jeder zu seinen Leuten gegangen ist, die schon seit Donnerstag oder Freitag da waren. Okay, schlecht geplant, ich ruf also meine “Leute” an und die sind entweder zur Abkühlung am Neusiedler See oder bei einer Stage und hatten keine Lust sich um mich zu kümmern. Ich stolpere also zeltlos erstmal durchs Gelände und mach mich vertraut. RED STAGE: Keine Getränkemitnahme. Auch gut, sauf ich in 15 Minuten halt 3 Liter Wasser aus. Als ich drinnen war, kamen 2 Stunden Konzertgenuss auf mich zu. Dann bin ich abgehauen zur BLUE STAGE hinüber. Aber an der Stelle der Kreuzung ist der LAKE NICKELSDORF entstanden. Ein Gatsch-See, vom Wasser der Waschbecken und Duschen. Also umkehren, zur RED STAGE, rechts abbiegen und dann zur “Hauptstraße”. Hinüber zur BLUE STAGE und dort Musik genießen. Dann kam mir die Idee die PLINGG STAGE zu suchen. Irgendwo mittendrin hab ich mich da verlaufen und schrieb eine SMS an “meine Leute”. Die waren gerade am Rückweg und versuchten mir den Weg zu deren Zelt zu schildern. Aber irgendwie hatte ich keinen Plan, was die meinten. Irgendwann im späten Nachmittag dann sind sie mich abholen gegangen und haben mich zu ihrem Zelt gebracht, wo andere sehr nette und interessante NOVA-Menschen waren. Der eine, Max, ist zu den Hives gegangen, was ich auch wollte, aber vom Verlaufen und umherirren war ich zu faul. Vom weiten konnte man ihn übrigens auch Bunjee-springen sehen. Später dann wäre unser Pavillon fast weggeflogen, wegen einer Sturmwarnung. Am Ende war unseres das einzige, das noch stand und hatte trotzdem nicht geregnet.
Ursprünglich war eh auch geplant, dass ich nach Green Day den Zug nach Hause nehm, aber dann hab ich doch dort übernachtet. Denn Green Day war einfach geil. Auch wenn sie irgendwie ständig die selben Ansagen gemacht haben und auch ständig die selben Songs gespielt… Sie waren toll. Dann noch schnell Party vor nem Cocktail-Zelt und schlussendlich ein letztes Bier. Egger ist, wie ich festgestellt hab, total ekelig. Ins Bett und am nächsten Morgen aufwachen.
Ich hab gedacht, ich würde erst am Vormittag oder zu Mittag aufwachen, aber ich wurde schon um 5 Uhr quasi geweckt. Der Sonnenaufgang war wundervoll und ich bin am Sonntag, als ich in keine Stage mehr hineinkonnte quasi die ganze Zeit am Zelt gesessen und meinen Sonnenbrand einwenig erweitert. Es war chillig, witzig und ziemlich eigenartig. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Dreckschicht wie ein Sandler, denn ich bin dreimal im LAKE NICKELSDORF gelandet, einmal davon freiwillig, weil ich aufs Klo musste, was am anderen “Ufer” lag. Gegen Abend/später Nachmittag gings dann los, alle haben sich vollgesoffen. Mein NOVA-Strohhut, den mir der Gabriel besorgt hatte, wurde als Bierkrug missbraucht und ich als Säule, weil alle umgefallen sind. Whatever, weil ich dann um 18 Uhr heim musste, durfte ich nicht betrunken werden. Gabriel wollte den selben Zug nehmen, ist aber schon vorgegangen, weil er ein Konzert sehen wollte. Ich trag ihn aber im Shuttlebus doch noch. Gemeinsam in Zug sind wir dann in Wien angekommen und haben uns ausgemacht am Frequency wiederzusehen.
In diesem Sinne, rock on!
Keine Kommentare