Geld aus Plastik ist nicht gleich Plastikgeld

Neu­lich wollte ich mir etwas aus einem offi­zi­el­len Merch-Shop im Inter­net etwas bestel­len, der Waren­korb war gefüllt, die Ver­sand­kos­ten berech­net. Auch hatte ich mir extra dafür einen Account ange­legt, beim jewei­li­gen Ver­triebs­part­ner. Soweit so gut. Wenn es dann daran ging, meine Kon­to­details anzu­ge­ben schei­terte ich daran. Nicht etwa, weil die Zif­fern so kom­pli­ziert zum ein­ge­ben waren, son­dern weil ich schlicht­weg keine Kre­dit­karte besitze und auch nicht plane, eine sol­che anzu­schaf­fen. Offen­bar sind Men­schen ohne Kre­dit­karte keine wür­di­gen Kun­den. Wha­te­ver, hab ich mir dann gedacht und erst­mal den gan­zen Abend lang gegoo­gelt. Resul­tat: Man kann sich eine Kre­dit­karte bestel­len, die keine Kre­dit­karte ist. Näm­lich bezahlt man mit sei­ner Debit­karte einen fixen Betrag auf eine “Geschenk­karte” von einem Kre­dit­kar­ten­in­sti­tut. Diese wird dann von allen Online-Shops, sowie rea­len Kreditkarten-Akzeptanzstellen als nor­male Kre­dit­karte behan­delt. Nunja, das Bestel­len hab ich dann doch gelas­sen aber ich weiß nun zumin­dest einen Weg des Bezah­lens, falls es etwas wich­ti­ges ist und es nur Kre­dit­kar­ten­zah­lung gibt. Denoch ist diese Methode nicht Mas­sen­taug­lich und die Insti­tute wür­den den Ser­vice auch bald ein­stel­len, soll­ten sie drauf­kom­men, dass der Gratis-Dienst “miss­braucht” wird…

In die­sem Sinne, schö­nen Abend ;-)

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