Skiwoche: Tag 2 & 3 — Schwing dich frei auf der Planai

Nach dem ers­ten Tag auf der Rei­ter­alm wurde der Wunsch in der Pro­fi­gruppe groß, eine schwie­ri­gere Piste zu fah­ren also kamen wir zur Pla­nai. Einer der schöns­ten Pis­ten in ganz Öster­reich. Der Haus­berg Schlad­mings (auch Schlad­min­ger Kai­b­ling) liegt zwi­schen dem Hau­ser Kai­b­ling und Hoch­wur­zen und gehört (Gal­ster­ber­galm, Hau­ser Kai­b­ling, Pla­nai, Hoch­wur­zen, Rei­ter­alm) zur “4-Berge-Skischaukel”. Zu Anfang des zwei­ten Tages war es sehr nebe­lig, was sich als sehr gut erwei­sen würde. Aller­dings in dem Moment abso­lut unbrauch­bar war. Denn ab Tag 3 war es ver­dammt heiß auf den Pis­ten. Im Zuge der Ver­ne­be­lung ver­fuhr sich der Pro­fes­sor und wir muss­ten daher ein Teil der Pla­naier Abfahrts­stre­cke wie­der hin­auf­trip­peln. Auf­grund des­ses spen­dierte er uns eine Fla­sche Was­ser in der Kegel­bahn (Mit­ter­berg). Die Kegel­bahn war ein eige­nes Mys­te­rium, denn dort waren die Hei­zun­gen voll auf­ge­dreht und ein Kühl­schrank mit Geträn­ken stand dort. Ent­nimmt man etwas, musste man sich ein­tra­gen. Den Betrag (sehr hoch) bezahlte man am nächs­ten Mor­gen. Es stellte sich mit der Zeit her­aus, dass die Piste, auf der wir ab sofort immer ver­kehr­ten (Waid­moos­piste) zu unse­rer Stamm­piste wer­den sollte.
Am drit­ten Tag wag­ten wir uns nach der Mit­tags­pause auf der Waid­moo­salm schon via 8er Märchenwiesen-Lift zur Him­mel­stoi­lette (“Sky Toi­let”) hin­auf um das kleine Stück zur Berg­sta­tion der Gon­del her­un­ter­zu­fah­ren. Kurz nach der Mit­tags­pause kamen die kur­zen Skier namens Car­ve­linos zum Ein­satz. Ich durfte neben zwei ande­ren in mei­ner Gruppe diese benut­zen und erlebte zum ers­ten Mal, wie ein flot­ter und fast auto­ma­ti­scher Parallel-Schwung funk­tio­nierte. Außer­dem war Frau Iris (aus der Profi-Gruppe 2 (Profi-Gruppe 2 war etwas schlech­ter als die 1er Gruppe der Pro­fis) “zu Besuch” bei uns, da ihre Hüfte schmerzte. Inzwi­schen wur­den alle Tur­niere (Tisch­ten­nis, Bil­lard, Kegeln, Sing­star) etwa zur Hälfte aus­ge­tra­gen. Außer­dem gab es am Tag 2 eine Ver­letzte (Snow­board) und am Tag 3 einen wei­te­ren (Snow­board). Die Stim­mung in mei­nem Zim­mer spitzte sich immer mehr zu…

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