Wie subtil!

Ich bin mal bisschen durchs Web gestolpert und irgendwann auf der Microsoft Österreich-Homepage gelandet. Und prompt sehe ich immer noch die selbe Grafik wie im November. Da dachte ich mir, hmm, entweder schlafen die Webdesigner oder da gibts eine Speration. Und dem war auch so. Offensichtlich filtert Microsoft seine Nutzer in drei Gruppen: User ohne Silverlight, User mit Silverlight aber nicht mit Internet Explorer unterwegs und User mit Silverlight und mit Internet Explorer unterwegs. Mit Firefox bekomm ich eine nette junge Dame vor einem PC zu sehen und daneben der Hinweis auf Internet Explorer 8. Mit Opera ein ähnliches Bild, aber wenigstens umfangreicher. Es werden immerhin ganze 3 Bilder angezeigt, welche aber auch nicht ganz so aktuell sind. Mit Internet Explorer wird das schon spannender. Denn hier gibts eine Art Slideshow per Silverlight. Und das erste was mir entgegenspringt ist mal wieder der Hinweis auf Internet Explorer 8, welcher bereits installiert ist. Aber bitte. Es werden mir 4 Mythen gezeigt. Die ersten drei können gleich als solche Enttart werden, allerdings, beim Lesen kommt man an den letzten Punkt. Mythos? Wahrheit? Lüge? Jedenfalls ist das ganz gemeine und ziemlich subtile Werbung für einen Browser, der ohnehin eingebaut ist.Was wäre wenn Firefox ganz groß auf deren Website wirbt: “Internet Explorer weist soviele Lücken auf wie ein schweizer Käse”? Die Hetzwerbestrategien weisen immer auf Unternehmen und Produkte hin, die um ihr Marktanteil ringt, weil sie im Begriff sind zu verlieren. Denn genau diese Strategie fährt momentan die Optikabteilung eines größeren österr. Mischkonzerns. Dem Geschäftsberich zu folge, haben sie einen Einbruch von 20% erlitten. Und nun wird gegen Konkurrenten “Pearle”, “Fielmann” etc. operiert. Bei Saturn vs. Media Markt ist es was anderes, da sie zum selben Konzern gehören.

In diesem Sinne, seid immer offen für neue und alte Technologien!

Auf Facebook teilen | Geschrieben in Aus dem Alltäglichen, Aus dem Nähkästchen, Technisches ganz untechnisch | 2 Kommentare

2 Kommentare bisher

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  1. 3. Februar 2010 um 17:07 Uhr

    robbype sagt,

    Den Einbruch von 20% kann ich beim Geschäftsbericht des österreichischen Mischkonzerns nicht entdecken. Wo habt ihr denn diese Zahl her? Ansonsten kann ich der festgestellten Typik bei solchen Strategien nur zustimmen…

  2. 4. Februar 2010 um 00:55 Uhr

    Yi Q. Chen sagt,

    Hab ich mal in einem Fernsehbericht anfang Jänner gesehn… Kann ich aber wie gesagt nicht belegen… Streichs von mir aus auch :-P

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