Ob eine Tablette, ein Tablett oder ein Tablet, das ist wohl eher Definitionssache. Allerdings denke ich, dass man es für alles verwenden kann. Nur, ob es den Sinn und Zweck erfüllt ist was anderes. Gestern auf der Keynote vom MacWorld in San Francisco wurde das erste Apple-Tablet vorgestellt. Und wie heißt es? Nicht etwa “iPhone XL”, denn solche eines ist es eigentlich, aber es heißt — Achtung! Trommelwirbel! — iPad. Nein, nicht iPod. Es heißt iPad! Es läuft auf der selben Technologieplattform wie das iPhone, deswegen kann es genauso auch mit iPhone-Apps umgehen. Woohoo!? Es ist neben einem tragbaren Fernseher, Musikspieler, Internet-Browser, Email-Client, Notizbuch und Terminkalender auch ein super E-Book-Reader! Ich selbt halte von E-Books ja nur wenig, da ist das Buch-Feeling einfach nicht da, aber wems gefällt? Warum nicht! Es ist also ein iPhone XL, ohne Phone. Es besitzt einen etwa 10″ großes Display und erreicht damit fast die Größe des kleinsten Notebooks im Apple-Sortiment (MacBook). Was kann es? Genug! Multi-Touch der nächsten Generation (bis zu 10 Finger möglich), eine virtuelle Tatatur in Notebook-Größe, einen 1GHz-Prozessor, der — zur Abewechslung einmal — von Apple selbst designt, gebaut und produziert wurde. Prozessoren spielten ja in der Vergangenheit eine große Rolle bei Apple. Als Motorola aufhörte die PowerPCs herzustellen musste IBM eingreifen, was allerdings ziemlich teuer war. Dann stieg mal auf Intel um. Vielleicht werden in Zukunft alle Mac-Produkte auf diesen Apple-Prozessor basieren? 16, 32 und 64GB Flash-Speicher, LED-Hintergrundbeleuchtung und eine Auflösung von 1024x768 Pixel per Inch. Es hat übrigens auch ein Slot für SIM-Karten. So wie das iPhone. Allerdings, telefonieren lässt sich damit nicht. Denn es werden nur USIM-Karten akzeptiert (ich selbst telefoniere zwar mittels USIM-Karte von Hutchinson 3G) damit man via 3G oder 3.5G-Netz ins Internet kann. Der Preis wird sich vermutlich wieder am amerikanischen orientieren, also so um die 500 Euro sollte das billigste Modell kosten. Aber das zeigt die Zukunft. Vielleicht kauf ich mir so ein teil
In diesem Sinne, frohen Fasching!
Das kommt dabei raus, wenn man iPhone und iPump kombiniert: ein aufgeblasendes iPhone! Klasse Apple. Ich bin total entgeistert! Statt Revolution nur Evolution, das können andere aber viel besser.
Trotzdem glaube ich, dass es sich gut verkaufen lässt, obwohl es niemand wirklich braucht (mich eingeschlossen).
Also wirklich BRAUCHEN tut’s wohl keiner, aber es ist ja auch mal wieder ein kleiner Schritt von Apple in ein Marktsegment, das vorher nicht so belebt war. Und ich bin mir sicher, damit wird diese mehr-oder-weniger-Marktlücke geschlossen und ziemlich angekurbelt. Genauso mit dem iPhone, da sind die touch-Phones, die genauso aufgebaut sind, wie das iPhone ja fast vom Himmel geregnet! Außerdem ist das iPad ein “nice-to-have-gadget”, finde ich zumindest. Irgendwas zum angeben halt