Neues Jahr, Neues Ende

Im Übri­gen hab ich mich nach lan­gem und reif­li­chem Über­le­gen ent­schlo­ßen, mei­nen Blog nach wie vor auf Word­Press zu betrei­ben, auch wenn die Platt­form Tum­blr cool ist. Aber das ist wohl eher weni­ger was für mich. Gedächt­nis­lü­cke II wird also ohne wei­te­res gelöscht. Oder wurde gelöscht. Nun, ich hab gerade auf die Datums­an­zeige geschaut und regis­triert: es ist Sil­ves­ter. Das Jahr 2009 war gene­rell irgend­wie etwas eigen­ar­tig. Viele Ände­run­gen, viele Neu­an­fänge. Über die Weih­nachts­tage ist mir klar gewor­den, dass man sich selbst doch am nächs­ten ist. Dass man sich nicht so abhän­gig machen sollte. Auch ver­spürte ich nur wenig Weih­nachts­stim­mung, auch wenn man ver­suchte Weih­nach­ten zu inje­zie­ren. Und bis­her fühl ich auch nicht beson­ders Sil­ves­te­rig… Hui, ich hab schon­wie­der ein Wort erfun­den.
Howe­ver, das Jahr 2010 bringt so eini­ges mit sich! Zum einem ist das erste Jahr­zehnt der 2000er-Jahre ver­gan­gen. Und auch die Nuller-Jahre sind somit ver­stri­chen, und wir durf­ten diese mit­er­le­ben. Naja, in 90 Jah­ren kom­men ja die nächs­ten. 2010 bringt mir ein neues Ende. Ein neues Happy-End, viel­leicht. In der neuen Schule, ein neuer Freun­des­kreis und quasi ein neues Leben wurde 2009 ange­fan­gen. Auf den Haus­auf­ga­ben schreib ich zwar noch immer 2008 hin, ich mag die Zahl 2008 ein­fach, aber ich hoff mal, dass sich das nächs­tes Jahr in wenigs­tens 2009 ändern wird. Im April fahr ich mit Freun­den zu einer Ski­wo­che, ich hoffe, bis dahin hab ich mei­nen Sport­leh­rer lie­ben und respek­tie­ren gelernt. Ich mag ihn ein­fach nicht. Er is so auf­säs­sig. Und wenn dort kein Schnee liegt, lauf ich amok! Ach und mein neuer Vor­satz für 2010 ist, der Vor­satz von 2008 und 2009. Viel­leicht sogar 2007, aber ich daran erin­ner ich mich nicht mehr. Hey, mein PC ist ja schon 3 Jahre alt, fällt mir gerade auf. Jeden­falls ist mein Vor­satz end­lich Ord­nung in mein Leben brin­gen. Zim­mer auf­räu­men, even­tu­ell alles in Kis­ten ste­cken. Den Schrank auf­räu­men, wenigs­tens so, dass die Türen zu gehen. Mei­nen Schreib­tisch von Gerüm­pel ent­fer­nen, den Wasch­ma­schi­nen­her­stel­ler einen Droh­brief schi­cken, Wie­ner Woh­nen in den Arsch tre­ten und zum ers­ten Mal Wäh­len gehen. Im Okto­ber werd ich 17, und werde mich da wohl wei­ter­hin schreck­lih alt füh­len, da ich der älteste in der Klasse bin. Hat schon was väter­li­ches… Schau­der­haft! Und im Dezem­ber werd ich hof­fent­lich etwas weih­nacht­li­cher.
2010, das Jahr der neuen Anfänge. Das Jahr der Vor­sätze, die eh nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Das Jahr des neuen Endes.

In die­sem Sinne, guten Rutsch!

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