Sprachraum, Sprachvielfalt

Naja, was soll man sagen. Viele Men­schen spre­chen Deutsch. Genau­ge­nom­men eigent­lich fast ganz Mit­tel­eu­ropa. Wie auch immer, heut Abend hab ich mich mal wie­der mit einer eigent­lich recht alten – also nicht alters­be­zo­gen ;-) – Freun­din damit aus­ein­an­der­ge­setzt. Wir, oder ich, denn sie ist ja aus Deutsch­land und muss das bestrei­ten, bin dar­auf­ge­kom­men, dass gerade Deutsch­land eigent­lich Sprach-Außenseiter ist. Denn mehr Men­schen (Schweiz, Öster­reich, Nord­ita­lien, West­un­garn, Nords­lo­we­nien und Süd­deutsch­land) spre­chen diese, laut ihr, “anders­ar­tige Spra­che” bzw. haben einen gemein­sa­men (kom­plett ande­ren als die Deut­schen) Wort­schatz. Immer­hin ist Deutsch­land das ein­zige land das Auber­gi­nen (sprich: Ohwär­schie­nen) statt Melan­zani sagt, und das nur als Bei­spiel. Wie auch immer, die Sprach­ri­va­li­tä­ten und –unter­schiede sind ja auch teil­wese mehr sku­rill als skan­da­lös oder sogar bizarr. Oder wer hätte gedacht, dass Para­dei­ser Toma­ten sind? Und Sahne eben nicht alles erste Sahne ist, son­dern eher Schlag­obers?

In die­sem Sinne, gute Nacht.

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