home sweet street.

Gutem Abend leibe poten­zi­elle Leser,

heute war eine Road­tour ange­sagt. Mehr oder weni­ger. Ich bin fast vier Stun­den lang quer durch die Haupt­stadt gelatscht. Ange­fan­gen hat es mit dem Ende der Schule. End­lich, aber auf­auf es geht nach Erd­berg (Ort in Wien III) aber zuerst zu MIt­tag­es­sen. Der Döner­mann war schon nett ;) . So nun aber ab in die U3 und auf nach Erd­berg. Ange­kom­men wollte ich um eine Schü­ler­frei­fahrts­karte bit­ten, Erlag­schein – check´, Antrag – wo isser hin? Ich habe eine wage Erin­ne­rung ihn mit­ge­nom­men zu haben. Weit gefehlt. Er liegt am Schreib­tisch – zu Hause. Okay, da die Rei­hung am Nach­mit­tag (ca. 35° C) schon sehr lang ist, wird sie gegen Abend noch län­ger sein.
Zum nächs­ten Punkt. Zuhause ange­kom­men wurde bestä­tigt, dass der Zet­tel am Tisch lag. Nun muss ich mich aber beei­len, wenn ich die Bahn noch erwi­schen wollte. Note­book gepackt und auf gehts zum Saturn. Hah, ich scheine recht­zei­tig bei der Sta­tion anzu­kom­men und da: “71 SCHWARZENBERGPLATZSTAU IN ZUFAHRT”, dan­ke­schön. 10 Minu­ten spä­ter kommt die olle Bim end­lich und ich steig bei St. Marx aus (übri­gens: Mozart wurde der Legende nach am Fried­hof St. Marx begra­ben) und um auf die Linie 18. Zwei Minu­ten War­te­zeit, ver­kürzt durch SMS-Schnelltipping. Aus­stieg: Süd­bahn­hof (übri­gens: Der Süd­bahn­hof wird in den nächs­ten Jah­ren mit dem Süd­ti­ro­ler Platz zu dem Haupt­bahn­hof Wien), Umstieg auf die Linie O nach Colum­bus­platz (in Wien X). So auf­zug geru­fen, in die oberste Etage zum Saturn. Vor dem Kun­den­cen­ter fällt auf: die Kauf­be­schei­ni­gung ist nicht da! So ein Quark! Den gan­zen Weg nach Hause het­zen und ver­su­chen den Bus, der schnel­ler wäre zu erwi­schen. Da: die­ser kommt erst in 15 Minu­ten. Dann nach 15 Minu­ten (ca. 38° C) fährt er nicht etwa in die Hal­te­stelle ein, son­dern auf den Park­platz der Linie 13A. Um Klar­heit zu schaf­fen: der Bus heißt 69A ;) . Auch gut, 2 Minu­ten nach­her kommt gleich der nächste, der wirk­lich wei­ter­fährt. Ein­stei­gen, kein Sitz­platz, viele Leute, heiß, Schweiß­ge­ruch. Nach etwa 25-minütiger Fahrt – besucht von einem Freund am Phone – steige ich aus und renne nach Hause. Rech­nung holen und wie­der den Bus zum Süd­bahn­hof neh­men. Am Süd­bahn­hof wie gehabt auf die Linie O umstei­gen. Dann Rech­ner zur Repe­ra­tur auf­ge­ben und ab in den Bus. Die­ser kommt wie­der zu spät. Wäh­rend dem Heim­weg einen Abste­cher in den Bau­markt, wo ich die Bestel­lung für meine Schu­lu­ten­si­lien (Unter­richts­fach: Werk­stätte) auf­gebe. Mor­gen wer­den sie abge­holt. Zuhause ange­kom­men sind schon 4,5 Stun­den ver­gan­gen und ich erschöpft, ver­krampft und aus­ge­hun­gert. Das große Schlem­men: Nudel­suppe. Hat geschmeckt, aller­dings wäre ein Besuch bei McDonald’s schö­ner gewe­sen ;) . Naja, 3 Stun­den Baby­sit­ten und dann end­lich PC an.
Da sagt man ja nur­noch ‘Home Sweet Street’.

Erschöpft – Jos.

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