Hintergehenswert: Google Chrome

Seit 02. Sep­tem­ber 2008 ist Google Chrome für Mac und Win­dows zu haben. Alle Linuxbe­nut­zer wer­den in die War­te­schlange gesetzt.
Was ist Google Chrome?
Google Chrome ist – finde ich – ein tol­ler neuer Brow­ser der Poten­zial besitzt.
Ich als gene­rel­ler Google-Anhänger :P sehe das zwar mit ande­ren Augen als manch andere aber, unab­hän­gige Mit­tes­ter im IRC-Chat haben meine Mei­nung bestä­tigt. Beson­ders gefal­len mir fol­gende Punkte:
Das Design ist inno­va­tiv aber gewöh­nungs­be­dürf­tig.
Die rei­che Anzahl an Ani­ma­tio­nen die Chrome macht. Ob es beim Tab öffnen und schlie­ßen oder beim Down­loa­den ist. Die Start­seite ist Stan­dard­mä­ßig eine Seite, die zeigt wel­che Web­sites man häu­fig besucht hat. Zum öffnen einer her­un­ter­ge­la­de­nen Datei reicht ein klick auf die unten ein­ge­blen­dete Leiste, die sich dann auch wie­der aus­blen­det. Es exis­tiert keine feste Sta­tus­leiste, diese wird bei Gebrauch als klei­nes blaues Wid­get in der rech­ten unte­ren Ecke ein­ge­blen­det. Die Funk­tion ‘Pri­va­tes Sur­fen’, die wir aus Safari ken­nen gibt’s auch hier. Von IE8 wird’s ja auch kopiert, aller­dings werd ich die­sen nicht tes­ten, da er sich angeb­lich nicht dein­stal­lie­ren lässt. Und wenn ich nicht­mal auf IE7 update, dann erst­recht nicht auf eine insta­bile Beta. Außer­dem gut: ein eige­ner Task Mana­ger. Öffnet man in dem Menü unter dem Punkt Ent­wick­ler > Task Mana­ger, wird gezeigt, wie­viel Res­sour­cen eine Seite/Tab braucht. Die­ses Menü aller­dings mochte ich schon bei Inter­net Explo­rer nicht. Man kann sich ein­stel­len, wel­che Web­sites beim Start ange­zeigt haben möchte, so ist eine sta­ti­sche Start­seite nicht mehr in Gebrauch. Eine wei­tere unter­schätzte Funk­tion ist, wie aus Safari, die, dass man Fel­der, in denen man etwas ein­gibt, aus­ein­an­der­zie­hen kann. Also also Skala ver­grö­ßern. Dazu ist ein gepunk­te­tes Drei­eck an der rech­ten unte­ren Ecke des jewei­li­gen Fel­des zustän­dig. Nütz­lich auch: das kleine Plus, dass Opera und Inter­net Explo­rer (ab 7)-Nutzer gewohnt sind, das ein neuen Tab öffnet.
Bei den Tabs ange­kom­men kom­men, wir zu den Man­kos:
Ab fünf Tabs und dar­über wird’s all­mä­lich eng, da hilft die Funk­tion – eben­falls seit Ewig­kei­ten in Safari – die Funk­tion zum Tabs her­aus­zie­hen. Flash, Shock­wave, … Plugins lau­fen schnell, da sich Chrome (noch) von Fire­fox bedient. AdOnns feh­len bis­lang (ist ja noch Beta) und das Menü, wie oben ange­spro­chen, mag ich nicht so sehr. Ich hab’s lie­ber wie in Win­dows, “Datei, Bear­bei­ten, Ansicht, …”.
Fazit: Chrome ist sehr emp­feh­lens­wert und unglaub­lich sta­bil für eine Beta. (Sta­bi­ler als Fire­fox). Auch dass es für pro­pe­ri­täre Soft­ware schon in Deutsch ver­füg­bar ist, ist bemer­kens­wert. Wenn die Release also noch bes­ser wird, würd’ ich in Erwä­gung zie­hen, Fire­fox (Stan­dard) und Safari (2nd) zu hin­ter­ge­hen. Aber dar­auf darf man nun war­ten. Außer­dem soll ja – wegen War­te­schlange – eine Linux-Version in Ent­wick­lung sein. Dann aber bitte als Debian-Paket oder in der Paket­ver­wal­tung ;) . (I do not like Tar­balls and RPM-Archives). Außer­dem fummle ich prin­zi­pi­ell nicht gern in Kom­man­do­zei­len rum ;) .

Gree­tings, Jos :D

Links: Down­load | Google | Apple Safari | Mozilla Europe | Micro­soft

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