Wabenhaus in China

Auch nach der Olym­pia geht es in China heiß her. Denn das Archi­tek­tur­büro MAD baut für den chi­ne­si­schen Stahl­kon­zern Sino­s­teel eine neue Zen­trale in Tian­jin nodöst­lich von Peking. Aus­ge­klü­gelt ist das Gebäude, weil es sich durch Waben in 5 ver­schie­de­nen Grö­ßen zusam­men­setzt und die Außen­hülle das Gebäude trägt. Somit ist im Innen­raum mehr Platz für Innen­ar­chi­tek­to­ni­sche Kunst­werke. Mini­ma­lis­tisch wird es erst durch den Kli­ma­schutz. Durch eine bestimmte Aus­rich­tung der Fens­ter wird im Win­ter der Wär­me­ver­lust und im Som­mer der ent­spre­chende Käl­te­ver­lust ver­hin­dert. Die Archi­tek­ten haben hierzu mona­te­lang die Wet­ter­ver­hält­nisse gemes­sen. An Tra­di­ti­ons­lo­sig­keit darf der Büro­kom­plex mit einem 358m hohem Büro­turm und der dazu­ge­hö­rige 88m hohe Hotel­turm nicht lei­den, denn die Wabe ist ein tra­dio­tio­nel­les chi­ne­si­sches Sym­bol für Reich­tum und Erfolg. Na das ver­spricht ja was zu wer­den, zumal die Gegend um Tian­jin sowieso im Moment flou­rierd. In der Nähe wird eine neue Werk­halle für Air­bus 320er gebaut.
Dazu gibt’s nur­noch zu sagen: Fro­hes Schaf­fen. Das Geld dazu haben die ja.…

[ORF.at]

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