konjugieren und deklinieren…

Das fällt vie­len Men­schen ja sehr schwer. Nun Grund­kurs für alle Idio­ten die sich so in der U-Bahn tum­meln. Her­ge­hört! Ver­ben kann man kon­ju­gie­ren! Das ist das “ver­schie­ben in die Zeit­for­men”. Neben wir ein­mal das tolle Wort “gam­meln” her, wel­ches sehr oft gebraucht wird. gam­meln > gam­melte > gegam­melt. Sehr schön, nun haben wirs. Aber bitte nicht wie­der sagen “Ich werde heute gegam­melt.” oder “Herst, ich geh gleich gam­melt.” Ent­schul­di­gung, Deutsch muss man in Öster­reich schon kön­nen. Oder zumin­des kon­ju­gie­ren. Und bitte, ver­gesst mir nicht die Arti­kel und Prä­po­si­tio­nen. Das sind diese läs­ti­gen Wör­tern, vor den ande­ren Wör­tern. Ihr wisst schon. Das mit den Buch­sta­ben. Das heißt näm­lich “Ich fahre zur Land­straße” und nicht etwa “Ich fahre Land­straße”. Denn Stra­ßen kann man, wie bekannt ist, nicht fah­ren. Gen­aus­we­nig wie man als Fahr­gast den Zug fährt –> “I drive the train”. Das heißt denn bit­te­schön “I drive by train” ;-) Oder zumin­dest “I am going by train”. Wha­te­ver. Dekli­nie­ren sollte man dazu auch kön­nen. Denn sie sind das um und auf (zwei Prä­po­si­tio­nen ;-) ) in der deut­schen Spra­che. das Gram­mel­hirn > des Gram­mel­hir­nes > dem Gram­mel­hirn > das Gram­mel­hirn. Oder mit Adjek­tiv (noch so ein hüb­sches Wort). Das dumme Gram­mel­hirn > des dum­men Gram­mel­hir­nes > dem dum­men Gram­mel­hirn > das dumme Gram­mel­hirn.
Also meine Kin­der und ande­res Gesin­del: Deutsch ler­nen oder in ein ande­res Land zie­hen. Viel­leicht ist “il ita­liano” ein­fa­cher? Und bit­te­schön, keine schir­chen Wör­ter wie “Oasch­loch” in die Bappn neh­men, das heißt dann bit­te­schön “Gesäß­höhle” oder “Gesäßrohr”.

In die­sem Sinne, guten Deutschkurs.

PS: Fru­st­ar­ti­kel Nr.: 1. (Glaub ich)

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