Schriftverkehr

Gemeint ist der Email­ver­kehr. Heut­zu­tage, so heißt es, wäre nichts mehr per­sön­lich. Nicht ein­mal mehr der Schrift­ver­kehr, die Kon­ver­sa­tion, das Zwi­schen­mensch­li­che. Nun, mag sein, dass im digi­ta­lem Zeit­al­ter so eini­ges an Altem ver­lo­ren gegan­gen ist, ist doch genug Neues hin­zu­ge­kom­men. Jeden­falls war der Post­ver­kehr frü­her auch nicht viel per­sön­li­cher. Wenn­gleich man den Spei­chel des Absen­ders bekom­men hat, oder die Hand­schrift. Die ist es doch schon hygie­ni­scher und um vie­les leser­li­cher ein­fach mal ne Mail zu schrei­ben. Schnell und meist gra­tis ist die­ser Ser­vice dann auch noch. Bes­tes Bei­spiel hierzu ist eine Mail, die ich neu­lich bekom­men habe. Da hat mich die Frau Kies­ler vom Ver­lag doch tat­säch­lich mit ‘Frau Chen’ ange­spro­chen. Nunja, ich hab eine Mail zurück­ge­schrie­ben, dass es zur­zeit keine Frau Chen gebe und sie ent­schul­digte sich in einer Rück­mail. So das würde jetzt bitte unge­fähr 2,00 EUR kos­ten, nur war es kein Brief son­der eine Mail. Da soll mal einer behaup­ten ne Mail zu schrei­ben sei billig.

In die­sem Sinne, schöne Ferien!

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