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	<title>The Mind Gap &#187; Politisierend &amp; Polarisierend</title>
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		<title>Von Demos, Pressekonferenzen &amp; der Menschlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 21:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hui, schon lange nichts mehr gepostet. Es ist in den letzten Tagen ist viel passiert, sehr viel. Obwohl die Woche ganz normal begonnen hat, wurde sie zu einer der wohl intensivsten Wochen ever. Ich hab gemeinsam mit anderen Menschen eine Kampagne gegen die Abschiebung einer Mitschülerin und eine Demo organisiert. Ich bin zu einer tollen Jugendorganisation gestoßen — der AKS — und ich hab so einiges gelernt. Aber eines nach dem Anderen:</p>
<p>Mittwoch, 13.10.2010:<br />
Abends schaue ich die ZiB 2 auf ORF 2 und wundere mich, dass meine Schule erwähnt wird. Zuerst freute ich mich, dass wir erwähnt werden, als mir der Grund dann klar wurde, dachte ich mir, das hätte nicht sein dürfen.</p>
<p>Donnerstag, 14.10.2010:<br />
SV-Sitzung in der Früh. Der Direktor informiert uns über die Vorfälle und schildert, dass Araksya am Vortag von der Fremdenpolizei aus dem Unterricht in Schubhaft genommen werden sollte und sie daraufhin abgehauen ist und momentan untergetaucht ist. Ihrer KV hatte sie via SMS geschrieben, dass es ihr gut gehe. Wir haben sofort eine Arbeitsgruppe geschaffen. Offener Brief, Facebook-Gruppen, Unterschriftenliste und Medien/Presse. Das ging alles wahnsinnig schnell. Schon am Abend hatten wir Schlagzeilen in der ZiB, auf ATV und FM4. Aber das soll erst der Anfang gewesen sein. Die Sozialistische Jugend hatte sich angekündigt, uns zu helfen, eine Demo zu organisieren. Sie soll Dienstag stattfinden.</p>
<p>Freitag, 15.10.2010:<br />
Zweite Krisensitzung in der Schule. Es wird konkret geplant, was getan werden muss, welche Ziele wir haben und Abstimmung über den Brief, der am Vortag fertiggestellt wurde. Der ganze Stress ging weiter und Unterschriftenlisten wurden noch fertiggestellt. Währenddessen spricht Moritz, der Schulsprecher, mit der AKS. Die Demo wurde am Abend angemeldet.</p>
<p>Samstag, 16.10.2010:<br />
Eigentlich hatte ich geplant, einen ruhigen Tag zu machen, aber daraus wird nichts, als mich Moritz anruft und mich ins AKS-Büro bittet. Ich treffe zum ersten Mal auf die supercoolen Menschen dort und bin, nach anfänglicher Skepsis, begeistert. Eine Website wurde erstellt (“Aus mit Raus”), und mein Projekt “BORG3.blog” kurzzeitig (bis gestern) auf diese weitergeleitet. Schulen wurden durchgegangen und Kontakte gesichert. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits etwa 100 Flyer für die (fixierte) Demo am Dienstag gedruckt und Menschen angerufen.</p>
<p>Sonntag, 17.10.2010:<br />
Ich komme um 18 Uhr ins AKS-Büro und es wird eine Roadmap erstellt sowie noch mehr Leute angerufen, sowie die Schulen Wiens und in Wien-Umgebung mobilisiert. Flyer gedruckt und zugeschnitten. 100er-Pakete zusammengeschnürt und gleich am selben Abend noch an einige Personen ausgeliefert. Nachdem ich (bin zur Kendler Straße gefahren, um 300 Flyer auszuliefern, die am nächsten Tag in der Maroltingergasse und im Helental verteilt werden sollten) bei der Kendler Straße fertig war (das Klo in der U-Bahnstation dort ist wirklich ziemlich spooky) bin ich sofort zum Stephansplatz gedüst, wo ab 22 Uhr eine “stille Demo” während der ORF-Sendung “Im Zentrum” stattfand. Hier wurden auch locker an die 50 bis 150 Flyer verteilt sowie wichtige Kontakte zur CARITAS und den Grünen geschaffen. Nach 12 Stunden in nassen Schuhen bin ich dann endlich nach Hause gekommen, halb erfroren. Aber das für einen guten Zweck.</p>
<p>Montag, 18.10.2010:<br />
Normaler Schultag. Ich komme morgens ein bisschen zu spät in die Englischstunde, da ich die ersten 2 Stunden in Ottakring und Floridsdorf flyern war. Kein Problem. Hier werden in der Schule wieder 500 Flyer ausgegeben, die dann am Nachmittag verteilt werden sollten. Letzte Unterschriftenlisten werden eingeholt und “deponiert”. Abends wieder im Büro, Plakate und Transpis gestalten. Davor um 14 Uhr und 15 Uhr letzte Flyer ausliefern. Letzte Telefonate und ein Foto für die Presse machen, außerdem bekommt Moritz, bzw. ich, eine Mail von Anna, mit vielen Pressekontakten. Diese werden prompt mit einer Einladung zur Pressekonferenz morgen benachrichtigt. Einige Emailadresse waren nicht richtig, weshalb ich am Abend noch im Bahnhof mit Anna gesprochen hatte. Das war gegen 22 Uhr dann auch wieder erledigt. Einige Anfragen zu Hausübungen gabs dann auch, aber das war auch kein Problem.</p>
<p>Dienstag, 19.10.2010:<br />
9 Uhr — Pressekonferenz im Café Eiles. Ich komme ein wenig zu spät, weil ich mich zur Neubaugasse (statt Josefstädter Straße) verirrt hatte. Macht nix, nach einem kurzen Interview mit dem (Online)Standard gings dann auch ab ins Büro. Kurz gesessen und schon gings auf in die Schule, um die Leute abzuholen. Unter anderem wurde ich als “Weihnachtsmann” bezeichnet, wegen dem Ausspruch: “Es wäre dann soweit.” Geschlossen gings dann in drei Zuggarnituren zum Ballhausplatz, wo wir nicht lange verharrten und die Demo ging dann los. Ursprünglich war geplant zur Löwelstraße hinunter zu gehen, die Polizei versperrte aber den Weg, da “man ja nicht an der Parteizentrale vorbeigehen durfte”. Begeleitet von Sprüchen wie “Kein Mensch ist illegal.”, “Erst freie Menschen, dann freie Straßen!”, “No borders, no nations, stop deportation! No nation, no borders, stop law and order!”, “Hoch die Internationale! Solidarität!”, “Nieder, nieder mit der ÖVP!”, … konnten wir von den Menschen nicht ignoriert werden. Zum Rathaus, über den Ring hinauf zum Schwedenplatz und dann zur Roßauer Kaserne. Der Demozug mündete — nach ca. 2 Stunden — in einer Abschlußkundgebung auf der Roßauer Lände. Zur Seegasse und dem Anhaltezentrum sind wir gar nicht erst gekommen, die Polizei versperrte uns den Weg. Daniel und Sarah regten sich ziemlich auf, dass sie erst zum Schluß dazugekommen sind, weil sie noch eine Stunde Unterricht hatten. Lorenz hingegen hat Mut und Entschluß gezeigt, und hat die gefürchtete Knor-Stunde versäumt um zu Demonstrieren.<br />
Das war vorerst der Höhepunkt dieser ganzen Aktion (“Aus mit Raus!”).</p>
<p>Montag, 25.10.2010:<br />
Langebesprechung und Strategietreffen beim AKS-Wien. Positives und Negatives Feedback zur Demo und weitere Aktionen und Pläne zu “Aus mit Raus!” werden geschmiedet. Ein zweites Treffen findet Mittwoch, 27.19.2010 statt.</p>
<p>TO BE CONTINUED…!</p>
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		<title>ORF Sommergespräch III: Strache vs. Ausländer (?)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 04:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der dritten Folge des ORF Sommergesprächs 2010 waren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Unternehmerin von DiTech und gebürtige sowie staatsbürgerliche Polin Aleksandra Izdebska geladen. Schon von Anfang an war klar, dass sich diese Sendung um den Wiener Wahlkampf sowie dem Kernthema der freiheitlichen Partei “Zuwanderungspolitik” drehen wird. Klar ist mir nach dieser Stunde Sendung immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der dritten Folge des ORF Sommergesprächs 2010 waren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Unternehmerin von DiTech und gebürtige sowie staatsbürgerliche Polin Aleksandra Izdebska geladen. Schon von Anfang an war klar, dass sich diese Sendung um den Wiener Wahlkampf sowie dem Kernthema der freiheitlichen Partei “Zuwanderungspolitik” drehen wird. Klar ist mir nach dieser Stunde Sendung immer noch nicht ganz, worum es beim Wahlkampf konkret geht bzw. was das Parteiprogramm beinhaltet. Alles was da an Output produziert wurde ist die Verneinung der aktuellen Regierung und eine massive Senkung der Steuersätze sowie Maximierung der Nettoleistung. Nein zu neuen Steuern. Das ist mir nun klar. Okay, gut.</p>
<p>Er mag unter anderem auch keine Moslems, die er übrigens mit Türken gleichsetzt. Das ist seine persönliche Meinung, das kann ich ihm nicht verbieten, aber dass er nun sämtliche Moslems in einen Topf wirft indem er sie als integrationsunfähig bzw. assozial dahinstellt, kann ich nicht dulden. Möglicherweise würde er, wenn er das liest, einlenken und sagen, “Nein, so hab ich das nicht gemeint/gesagt”. Das ist nähmlich nur der Kernpunkt seiner geschlagenen 5-Minuten-Rede, bei der Moderatorin Ingrid Thrunher förmlich einschläft und sich angefühlt haben wie etwa 2 Stunden. Der liebe Herr Strache hat die interessante Gabe, Menschen um den Finger wickeln zu können. Kritischen Fragen weicht er gekonnt aus und kommt immer wieder auf das alte Thema zurck. Er möchte fleißige und arbeitswillige Menschen, die Deutsch sprechen und um Gottes Willen keine Moslems sind. </p>
<p>Dazu hat er auch ein noch nicht ganz funktionirendes Zuwanderungsmodell vorgeschlagen, nach jenem alle Zuwanderer die entweder nicht geeignet, also keine Qualifikationen haben, oder die Deutsche Sprache nicht beherrschen oder die österreichische Staatsbürgerschaft nicht wollen, sofort ausgewiesen werden. Auch sämtliche soziale Grundleistungen sollen nur für staatsbürgerliche Österreicher gelten, obgleich sie ins System einzahlen oder nicht. Demnach müsse Frau Izdebska das Land unverzüglich verlassen und Österreichs “bestes IT-Unternehmen” würde nicht existieren. Konkrete Forderungen in diesem Bereich sehen wir also seitens der FPÖ. Das ist ihr Programm, sie wollen die Zuwanderung drosseln. Verständlich, aber unter unmöglichen Umständen. Wie zum Beispiel soll ein Kind, das als Angehöriger nach Österreich zuwandert beweisen, dass er “fleißig” ist und somit im Land bleiben darf? Was ist, wenn eine ganze Familie einwandert und nur ein Teil dieser qualifiziert ist? Die FPÖ, die sich selbst als “einzige Familienpartei österreichs” sieht, zerreisst somit Zuwandererfamilien. </p>
<p>Um zum Thema Moslems zurückzukommen: Aus einem Interview mit Anas Shakfeh (Prädident der islam. Glaubengemeinschaft in Österr.) geht hervor, dass es wünschenswert wäre, wenn mindestens in jeder Landeshauptstadt eine Moschee mit einem Minarett gäbe, aber nicht, dass er dieses fordert. Strache dreht dies so, dass die Moslems (oder wie er sie bezeichnet: “Islamisten”) eine Bedrohung “ein christlich-westliches Österreich” sind. Kurz gesagt also, Moslems drüfen beten, aber man soll es nicht sehen oder gar hören.</p>
<p>Zu Fragen in anderen Themenbereichen oder warum sich die FPÖ als “einzige Familienpartei österreichs” sieht, gibt es keine Antwort. Nur den Vermerk, dass er sich nie aussprechen dürfe. Aber so läuft es nunmal beim Sommergespräch und das ist die Aufgabe einer Moderatorin. Gesprächsentgleisungen einzudämmen, wenn sie maßgeblich das Sendungsgeschehen verzögern oder beeinflussen. Aber der kleine Heinz rennt lieber zu Mama: “Ich darf hier nie ausreden!” Übrigens will er bis zum Wahltag 5000 Wiener Wirtshäuser besuchen, das wären etwa 111 pro Tag. Dazu sage ich Poppolitik, hauptsache das Volk ist unterhalten, die Inhalte sind vollkommen egal, nur die Headlines sollen Anklang bekommen.</p>
<p>Wir haben also mit diesem Gespräch gelernt:<br />
Andere Parteien: BÖSE<br />
Ideen und Vorschläge anderer Parteien: BÖSE<br />
Kritik: BÖSE und UNBEGRÜNDET<br />
Moslems: BÖSE<br />
Moscheen mit Minarett: BÖSE<br />
Zuwanderung: GEHÖRT GEKILLT oder REIN THEORETISCH DURCHFÜHRBAR, PRAKTISCH ABER UNTRAGBAR<br />
Steuern: ABSOLUT BÖSE!<br />
FPÖ: GUT.<br />
Inländer, die Christen sind: GUT.<br />
Mutti: GUT.</p>
<p>Übrigens beschuldigt Strache den ORF als manipuliert und bezeichnet es als “nicht ernst zu nehmen”. Nice.</p>
<p>Links:<br />
<a href="http://www.ditech.at/">DiTech</a><br />
<a href="http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report">ORF TVTHEK: Das Sommergespräch on Demand</a><br />
<a href="http://blog.ditech.at/2010/08/25/sommergespraech-mit-hc-strache-im-orf/">Kommentar von Frau Izdebska zum Gespräch</a>, danke an Gregor für den Link.</p>
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		<title>At least 4 Points</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 23:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, die Physikolympiade dieses Jahr ist erstmal gelaufen für mich. Zum Landeswettbewerb hab ichs als Fünftklassler wenigstens geschafft und während eben diesem hab ich wenigstens 4 Punkte ergattert. Nun, die “Preisverleihung” war mehr als deprimierend, als ob es nicht reichte, dass ich genau 30 Sekunden zu spät gekommen bin, mussten mich natürlich alle mit ihrem Wer-kommt-denn-da-zu-spät-Blick anstarren. Nun, ich war wenigstens nicht der Einzige. So, es zieht sich hin… Ein Professor, der aus Italien stammt aber trotzdem Österreicher ist, weil er aus Südtirol kommt und blah blah blah… &lt;– Hat die “Moderatorin” also known as Landeskoodinator gesagt, hält einen Vortrag. Ich hab bereits vergessen, worüber, denn, so spannend es auch war, es war ungefähr doppelt so ermüdent. Nach einer weiteren Rede von der Fräulen Red-um-den-heißen-Brei kommt dann der Initiator der Olympiade dran. Ein alter Mann, scheint irgendwie nett zu sein. Nomen est Omen? Er heißt nämlich Herr Kratz. Oder sowas… Nachdem er mein Hemd beleidigt hatte, hab ich aufgehört ihm zuzuhören. Die Teilnehmer werden in Leistungsgruppen gestaffelt. Ich befinde mich wenigstens nicht in der Untersten. Aber denoch in der Vorletzten. Nach ungefähr 5 weiteren Gruppen, Fotos und dumme Kommentare vom Herrn, der auf der Bühne stehen (darf) muss um die Diplome zu verteilen kommen die besten 8 Teilnehmer. Bronze: Platz 8 bis 5, Silber: Platz 4 bis 2 und Gold: Platz 1. Silber und Gold gehen zum Bundeswettbewerb, Bronze bis Gold bekommen alle Gutscheine im Wert von irgendwas. Wie gesagt, hab dann aufgehört freundlich zu sein und zuzuhören. Nachdem das Buffet eröffnet war, trank ich ungefähr 2 Liter Apfelsaft ehe ich mich zur S-Bahn begeben hab um in die Schule zu fahren. Und als wäre es nicht genug des Leidens, es ist Geschichtestunde. Woohoo! Fräulein Ich-lass-dich-nie-ausreden ist am unterrichten und ich kann sie nach wie vor nicht leiden. Und was will sie machen? Mir eine 5 geben? Nun, dann darf sie mal schön erklären warum. Das Thema ist genauso langweilig wie spannend, denn es geht um die Bundespräsidentschaftswahl. Aber im Gegensatz zu ihr ist das Plakat an meiner Wand spannender. Das traurige daran ist: es hängt kein Plakat an der Wand.</p>
<p>See you, stay tuned!</p>
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		<title>Medienkunde à la Carte Krone</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zurzeit nehmen wir die Zeitungen Österreichs auseinander. Anscheinend hauptsächlich den Kurier und den Standard. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass viele meiner Klasse entweder sich zu schade sind, Zeitungen zu lesen, oder nur ein bisschen ein Schundbladl lesen. Zum Beispiel diese Gratiszeitung mit dem Namen Heute. Dazu sag ich nur: “Die Heute druckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit nehmen wir die Zeitungen Österreichs auseinander. Anscheinend hauptsächlich den <em>Kurier</em> und den <em>Standard</em>. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass viele meiner Klasse entweder sich zu schade sind, Zeitungen zu lesen, oder nur ein bisschen ein Schundbladl lesen. Zum Beispiel diese Gratiszeitung mit dem Namen <em>Heute</em>. Dazu sag ich nur: “Die <em>Heute</em> druckt morgen die Schlagzeile von gestern.” Die Heute wird — was für ein Zufall — von der Tochter Dichands geleitet. Wer ist Dichand? Der Eigentümer und Chefredakteur der mächtigsten Zeitung Österreichs und proportional meistgelesensten der Welt. Und wie werden Themen behandelt? “Only bad News are good News” ist deren Religion, Katastrophen und Skandale ganz vorne auf das Titelblatt und das Flittchen auf Seite 7 darf nicht fehlen.<br />
Ich will ja nicht voreingenommen sein, aber vergleiche man die Presse, den Kurier, den Standard und die Krone, würde man in einem Ranking von Qualitätsjournalismus klar sehen, dass die Leserschwächste aller vier ganz oben ist. Der Standard. Was sieht man da? Die Mehrheit der Österreicher lesen lieber Boulevard und oberflächlich recherchiertes Material, welches mit einem großen Statement aufgemacht ist: Entertainment! Denn die Krone besteht aus 50% Bildmaterial, 30% Schlagzeile/Text, 20% Story. Erstaunlich. However, das Mysterium um die Krone wird wohl immer aufrecht bleiben. Denn so wässrig sie auch sein mag, sie ist und bleibt die mächtigste Zeitung unter allen. Man nennt sie auch, den wahren Regierenden. Denn sie ist ein Blatt, das Politiker — durchaus hohe — zum Fall bringen kann. Also das nächste Mal, einfach einmal mehrer Zeitungen lesen und einwenig vergleichen. Denn bei dem Fall, mit dem niedergeschoßenem Polizisten, sind wir daraufgekommen, dass <em>Heute</em>, <em>Österreich</em>, <em>Kurier</em>, <em>Standard</em> und <em>Krone</em> zum Teil verschiedene Fakten haben. Einmal wars das Knie, dann die Lunge, der Kopf und dann wieder die Schulter. Innerhalb der <em>Heute</em> und im selben Artikel standen gleich 3 verschiedene Tatorte und zwei verschiedene Uhrzeiten. Da schäme ich mich fast jeden morgen zu sehen, dass 80% der U-Bahn-Passagiere dieses Schmierblatt ließt.</p>
<p>In diesem Sinne, rutscht nicht in der Schleimspur von Iliana* aus!</p>
<p>*Name geändert</p>
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		<title>Eigentlich</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 00:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte ich dashier nicht schreiben. Denn eigentlich habe ich mir selbst Urlaub gegeben. Aber nichts desto trotz bekommt man auch hier durch Nachrichten mit, was so alles in der Welt passiert. Auch in meinem Urlaub. Was mich aber enturlaubt ist die Tatsache, dass das chinesische Regime Probleme hat. Ich will nun keinen Mitleid schüren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eigentlich</em> sollte ich dashier nicht schreiben. Denn <em>eigentlich</em> habe ich mir selbst Urlaub gegeben. Aber nichts desto trotz bekommt man auch hier durch Nachrichten mit, was so alles in der Welt passiert. Auch in meinem Urlaub. Was mich aber enturlaubt ist die Tatsache, dass das chinesische Regime Probleme hat. Ich will nun keinen Mitleid schüren — nein, das macht mich wütend. Oder nein, ich hab doch Mitleid. Nicht etwa mit den Minderheiten die <em>eigentlich</em> zum <em>friedlichen Volk</em> gehören, sondern mit einem Herrn Jintao oder Jiabao, wer auch immer derjenige ist, der mehr Schuld daran hat. Denn in den vergangenen Tagen ist die Lage in der Provinz Xinjiang explodiert. Und zwar so richtig. Während das Staatsfernsehen Bilder zeigte und publizierte, die verletzte Han-Chinesen zeigen, weiß die Welt per <a href="http://www.youtube.com/">YouTube</a>, <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> &amp; Co. was wirklich Sache ist. Nämlich die Militär-Diktatur, die sich mit dem Titel eines <em>friedlichen Staates</em> schmückt. Die besagte Diktatur walzt eine friedliche Demo nieder. Einfach so. Warum? Weil die Uiguren (eine Volksgruppe, Anm.) für mehr Autonomität demonstriert. Wie die Tibetaner. Und das Regime kann natürlich nicht verstehen, warum das vermeintlich friedliche Volk nicht an der <em>Erfolgsstory</em> teilhaben will. Diese Story ist aber leider, ob gewollt oder nicht, für Han-Chinesen, die nebenbei immer mehr in dieser Provinz angesiedelt werden um die Uiguren zu verdrängen, reserviert. Es folgt also Isolation, Einschüchterung und Unterdrückung. Natürlich von den Han-Chinesen an die Minderheiten. <em>Eigentlich</em> ziemlich engstirnig, die da drüben in Peking. Hat für mich einen fahlen Beigeschmack von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tian%27anmen-Massaker">Tianan’men</a>.</p>
<p>In diesem Sinne, eine gute Nacht!</p>
<p>Ach und Übrigens: Der Regierungschef Chinas musste vorzeitig vom G8-Gipfel in der Krisenregion L’Aquilla abreisen, wegen den Umständen, die oben geschildert werden. Warum der Gipfel ausgerechnet da stattfindet? Ja, unser Herr Minister Berlusconi, der ja mehr zum Playboy taugt als zum Politiker, wollte einbisschen eine Show abziehen… Aber das ist <em>eigentlich</em> eine andere Geschichte</p>
<p>So und ich urlaube nun weiter! <img src='http://chen.bgreen.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die EU und ihre Wähler</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 18:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was die Wähler angeht, sollen diese ja ziemlich rar sein. Sehr rar um genau zu sein. Es sollen dieses Jahr in Österreich etwa 24% sein. Um das zu ändern, werben die Herrschaften in Brüssel (BE) und Straßburg (FR) mit allen Mitteln. Wie etwa das erste von drei Videos… oder etwa diesem interessanten Gebilde im MuseumsQuartier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Wähler angeht, sollen diese ja ziemlich rar sein. Sehr rar um genau zu sein. Es sollen dieses Jahr in Österreich etwa 24% sein. Um das zu ändern, werben die Herrschaften in Brüssel (BE) und Straßburg (FR) mit allen Mitteln. Wie etwa das erste von drei Videos…</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/tlP5ekdGwik&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/tlP5ekdGwik&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>oder etwa diesem interessanten Gebilde im MuseumsQuartier in Wien:</p>
<p><img src="http://static.orf.at/vietnam2/images/site/euwahl/20090520/eu_mq_hendln.jpg" alt="Hendln im MQ" /></p>
<p>irgendwie hab ich jetzt Lust auf Hendl…</p>
<p>In diesem Sinne, gute Nacht.</p>
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