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	<title>The Mind Gap &#187; Aus dem Alltäglichen</title>
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		<title>Weihnachten unter Freunden, Teil 4 (Freitag)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 22:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weihnachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen. Nach dem eher langweiligen Donnerstag folgte natürlich ein recht ereignisreicher Freitag. In der Schule hatten wir ein “Weihnachtsfest”, das eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weihnachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen.</p>
<p>Nach dem <a href="http://chen.bgreen.at/stories/667">eher langweiligen Donnerstag</a> folgte natürlich ein recht ereignisreicher Freitag. In der Schule hatten wir ein “Weihnachtsfest”, das eher zum Schnarchen war und eigentlich nur über gerade einmal 2 Stunden ging. Zum Glück hatte der Chris ein Mittel, um den langweiligen Punsch aufzupeppeln und aus ihm einen richtigen Punsch zu machen. Nur hätte er vielleicht nicht den ganzen Flachmann reinleeren sollen…</p>
<p>Gut, nachdem uns verkündet wurde, dass wir alle schlecht in Latein sind, danke Frau Professor, und wir die letzten zwei Stunden an diesem Tag doch tatsächlich Unterricht hatten, waren endlich mal Ferien. Nachdem ich mich dann doch mit Ivan zum Mittagessen getroffen hatte, er fuhr nämlich an dem Tag für eine Woche nach Vorarlberg, machte ich mich auf dem Weg zu Jimi, damit wir später gemeinsam auf die Party gehen konnten. Als ich dort ankam war sie bereits ein wenig drauf und war gerade dabei, Kunst zu schaffen. Ich kann bis heute nicht identifizieren, was es eigentlich darstellen sollte, aber sie hat wenigstens das Blatt mit der Farbe getroffen.</p>
<p>Im Flug vergingen die Stunden und ehe wir uns versahen war es schon halb 11, wir wollten vor Stunden schon gehen, denn Lukas hatte sich nicht ausgekannt und wartete auf uns. Gott sei Dank hat er die Stelle, die Veranstalterin, erreicht und sie hat ihm irgendwie geholfen. Nur dass er für den Weg von knapp 200 Meter etwa 1 Stunde gebraucht hat.</p>
<p>Bewaffnet mit zwei Bier und jeweils einigermaßen nüchtern wieder — Mischkonsum ist nicht unbedingt gut, weshalb ich das Bier die ganze Zeit halten musste, ohne es zu trinken. Und ich war durstig, Alter! — sitzen wir in der U-Bahn. Allerdings noch immer klar in den Wolken, und so ein Obdachloser kommt herein, kniet sich nieder und bittet um Geld, weil er offenbar an AIDS erkrankt ist und kein Geld für die Medikamente hatte. Das hat uns irgendwie so schockiert, dass wir nicht wussten, was wir tun sollten. So haben wir ihm jeweils ein wenig Geld gegeben, während sich ein Typ im Nebenwaggon sich total tolerant und verständnisvoll gibt und vom Sido redet. Peinlich.</p>
<p>Erste Aktion, die ich tat, als ich auf der Party ankam war, die Wohnung wieder zu verlassen. Lukas hatte die glorreiche Idee, einen Christbaum zu klauen. Kein Problem denk ich mir, ich mach da mit, also klauten wir einen Weihnachtsbaum. Am Tag vor Weihnachten. Irgendwie gemein, aber lustig… Was solls…</p>
<p>Auf der Party selbst ging alles plötzlich sehr schnell, es gab viel Wein, es gab viel Bier, es gab viel anderes. Insgesamt auch viele Menschen. Irgendwann schlossen sich ein paar von uns in dieser Kammer ein, um etwas zu rauchen und von den Lärm, den Sebi als Musik bezeichnete zu entkommen, da kommt der Raphi auf die Idee, den Hometrainer, der dort stand zu benutzen. Er reisst allerdings dabei ein Kabel heraus, sodass es abriss. Dann zog er sich Frauenschuhe an und verpestete die Luft mit diesem Duft, der “wie ein Puff roch” (seine Worte), sodass alle flüchteten.</p>
<p>Als der Abend weiterging legten sich immer mehr schlafen, ich schüttete aus versehen Resi mit ihrem Wasser voll und musste darauf ihr mein Hemd geben. Ich rannte also fortan nur im Unterhemd, mit einer Krawatte um den Kopf herum durch die Gegend. Als dann auch Max+Viki nach Hause gingen und Lukas quer über Stella eingeschlafen war blieben nur noch ich und Jan (Name geändert; siehe <a href="http://chen.bgreen.at/stories/658">Teile 1</a> und <a href="http://chen.bgreen.at/stories/661">2</a>) übrig. Ich war damit beschäftigt ein bisschen chilligere Musik anzumachen und er saß da auf dem Sofa herum mit seiner Weinflasche in Hand. Ich setzte mich neben ihn und irgendwie sprang der Funken über. Schon wieder. Vielleicht hätte ich ihn <a href="http://chen.bgreen.at/stories/658">Montag</a> nicht auf das Bier einladen sollen. Vielleicht hätte ich mich niemals von ihm einladen lassen sollen, sodass er nie von dieser Party erfahren hätte. Wer weiß?</p>
<p>Am morgen danach wache ich auf dem Boden auf und ich sehe nur durch den Spalt in der Tür, seine Schuhe durch die Wohnungstüre gleiten. Es war wirklich kalt und ich packte meine Sachen. Ich überlegte noch kurz, vielleicht doch zu bleiben, um mit aufzuräumen. Aber irgendetwas zog mich weg von der Wohnung ich ging erst einmal nach Hause und erzähle das alles dem Mark.</p>
<p>Guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
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		<title>Weihnachten unter Freunden, Teil 3 (Donnerstag)</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 02:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weihnachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen. Donnerstag verging schnell und doch zu langsam. Sehr willkommen, nach dem Trouble an den Tagen zuvor. Ich schrieb schon am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weihnachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen.</p>
<p>Donnerstag verging schnell und doch zu langsam. Sehr willkommen, nach <a href="http://chen.bgreen.at/stories/661">dem Trouble an den Tagen zuvor</a>. Ich schrieb schon am Vormittag dem Ivan, dass ich ihn doch heute sehen wollte, weil ich mit ihm über gewisse Ereignisse sprechen wollte. Es kam erst sehr spät am Abend eine Antwort, dass er nicht könne, da er auf eine Geburtstagsfeier geladen war. Und unter Tags mit Lukas und seiner Freundin shoppen war. Ich dachte mir, er hätte den ganzen Tag Unterricht, und deswegen antwortet er nicht…</p>
<p>Ich war schon richtig angepisst, aber darüber komme ich hinweg. Da am nächsten Tag Abgabe der Buchbesprechung war und ich bis dato noch nichts getan hatte, musste auf die schnelle ein Buch her. Ich erinnerte mich also daran, dass Ivan irgendwann einmal ein Buch erwähnt hatte, in dem es um den “Berg der Bedeutung” geht und dass es sehr, sehr schnell zu lesen ist und wirklich interessant ist. War es auch. Es handelt sich um <a href="http://www.thalia.at/shop/at_thalia_start/suchartikel/nichts/janne_teller/ISBN3-446-23596-5/ID20936194.html?jumpId=4450264">Nichts. Was im Leben wichtig ist</a> von Janne Teller. Ich verbringe also den gesamten Tag, von etwa halb 3 bis halb 9 im Starbucks und lese. Und lese. Und lese. Währenddessen kam mich die Jimi besuchen und deponierte ihren Frust über die Schule und ihre Pläne eine Kindergärtnerin zu werden. Sie musste aber gehen, wolle mich aber anrufen. Tat sie auch. Dann kam auch die Anna vorbei, die vorher bei zwei Freundinnen von ihr ebenfalls an ihrer Buchbesprechung arbeitete. Da ich erst auf Seite 80 von 140 war, musste sie sich gedulden, drum gab ich ihr mein MacBook.</p>
<p>Nachdem ich das Buch fertig hatte, musste ich dringend wo anders hin. Die Brainfuck-Starbucks-Musik nervte nach knapp 6 Stunden und Kaffee schmeckte mittlerweile nur noch nach Wasser und Milchschaum.</p>
<p>Später am Abend holte ich Ivan ans Telefon, er konnte allerdings nicht lange telefonieren, weil er zur Geburtstagsfeier seines Opas musste. Ich teilte ihm mit, dass ich böse auf ihn sei, ihn aber dennoch liebte. Er bestätigte und so ging der Abend zu Ende.</p>
<p>Ein recht ereignisloser Tag also. So was wie die Ruhe vor dem Sturm. Denn Freitag, wenn die Weihnachtsparty von der Stella steigt, passiert, was natürlich passieren musste…</p>
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		<title>Weihnachten unter Freunden, Teil 2 (Dienstag und Mittwoch)</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 02:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weih­nachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen. Ich wache also in der Wohnung von diesem Ex–Freund (seihe Post zuvor) auf, und als wäre das nicht schlimm genug, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weih­nachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen.</p>
<p>Ich wache also in der Wohnung von diesem <s>Ex–</s>Freund (seihe <a href="http://chen.bgreen.at/stories/658">Post zuvor</a>) auf, und als wäre das nicht schlimm genug, er liegt neben mir. In seinem Bett. Nackt. Was ist also passiert? Ich kann mich an kaum etwas erinnern, nur an viel Bier und viel Whiskey und einen Kuss in der Busstation. Daran erinnerte ich mich, weil ein Bus an mir vorbeifuhr und von dieser Straßenlaterne angeleuchtet war. Das war nämlich so ziemlich die Kusssituation am Montag/Dienstagfrüh.</p>
<p>Den Dienstag selbst hab ich großteils in dem Bett verbracht, weil es etwa halb 2 war, als ich aufwachte. Ich wollte ihn zuerst nicht wecken und einfach abhauen, aber mit meiner ersten Kopfbewegung schnellte sein Körper in die Höhe, er riss die Augen auf und dreht sich verwirrt nach links und rechts, bis er mich erblickte, wie ich da erschrocken und regungslos, ebenfalls fast nackt, neben ihm liege. Es vergehen Stunden, so und wir sprachen kein Wort. Zumindest fühlte es sich an wie Stunden, es waren aber vermutlich kaum mehr als 2 Sekunden. Auf seine Frage, warum ich denn in seinem Bett läge, antwortete ich, dass mir in der Nacht kalt war und er mich ins Bett gebeten hatte.</p>
<p>Gott sei Dank rettete mein bester Freund, Ivan die Situation, in dem er anrief. Ja er wolle mit mir im Prater spazieren und reden gehen, es sei für die Jahreszeit ein verblüffend schöner Tag und er fühle sich gut. Ich zieh mich also im Eiltempo an, finde meine Socken nicht, packe alles zusammen, und verschwinde. Später fällt mir übrigens auf, dass ich meine Kopfhörer bei ihm liegen gelassen hatte.</p>
<p>Im Schulgebäude — wir hörten einigen Freunden beim Weihnachtskonzert zu — griff ich in meine Hosentasche: Ich fand ein Kondom, das sicherlich vom Jan (Name geändert) stammte. Was ist nur am Vortag passiert?</p>
<p>Am Mittwoch holte ich meine Kopfhörer vom Jan (Name geändert) ab, die Situation war durchaus… seltsam. Kurzes Danke und schon war sie wieder aufgelöst, die Situation. Später im Fitnesscenter mit Lukas und Sebastian wird die Lage kurz angesprochen: Für Lukas steht es fest, wir hatten Sex, ich bezweifle das stark. Sebastian enthielt sich der Diskussion.</p>
<p><a href="http://chen.bgreen.at/stories/667">Der Tag danach war recht ereignislos</a>. Bloß Geplänkel und everyday-shit. Das war allerdings nur die Ruhe vor der wahnsinnigen Party am Folgetag…</p>
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		<title>Weihnachten unter Freuden, Teil 1 (Montag)</title>
		<link>http://chen.bgreen.at/stories/658</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 14:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weihnachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen. Montag geb ich jemanden, der eigentlich schon vor länger Zeit schmerzlich aus meinem Leben geschieden ist, ein Bier aus, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist ein Jahr vorübergegangen, endlich. Noch 7 Tage, eigentlich, aber diese 7 Tage gelten nicht. Wie habt ihr eigentlich Weihnachten verbracht? Meine Weihnachtswoche war mehr als turbulent, Lukas würde vermutlich Ultra-Turbulent dazu sagen.</p>
<p>Montag geb ich jemanden, der eigentlich schon vor länger Zeit schmerzlich aus meinem Leben geschieden ist, ein Bier aus, weil wir uns nach langer Zeit mal wieder sahen. Aus einem Bier wurden schnell vier und wir unterhielten eigentlich ganz gut.</p>
<p>Irgendwann wechselten wir das Lokal und machten uns auf den Irrweg durch Alsergrund, dabei hätten wir in 10 Minuten da sein können. Angekommen tranken wir noch schnell einen Longdrink. Ich nahm noch einen Whiskey und er noch ein starkes Bier. Und noch einen, und noch einen, …</p>
<p>Im Handumdrehen war es 2, dann 4 und schließlich war es 5. Die Gedächtnislücken kamen schon so um 2 herum, ist also sehr schleierhaft, was nun passierte. Eine kurze Erinnerung ist ein Kuss in der Nachtbusstation. Dann wie ich in seinem Wohnzimmer fast über den Couchtisch stolpere und dann schließlich in seinem Bett aufwache. Mit ihm.</p>
<p>Mehr dazu im <a href="http://chen.bgreen.at/stories/661">zweiten Teil: Weihnachten unter Freunden, Teil 2 (Dienstag und Mittwoch)</a></p>
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		<title>Upgrade October</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 18:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hurra! Ein Upgrade des Betriebsystems von XY ist da! Warum Updates nicht nur tolle neue Features, sondern auch Probleme mit sich bringen. Dieser Post entsteht aus Frustration und Experimentierfreude, aber auch aus Neugier und Rechercheergebnisse. Im Oktober kamen einige Änderungen in meiner Gerätewelt zusammen. Zum einen hab ich — schon länger her — meinen alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hurra! Ein Upgrade des Betriebsystems von XY ist da! Warum Updates nicht nur tolle neue Features, sondern auch Probleme mit sich bringen.</p>
<p>Dieser Post entsteht aus Frustration und Experimentierfreude, aber auch aus Neugier und Rechercheergebnisse. Im Oktober kamen einige Änderungen in meiner Gerätewelt zusammen. Zum einen hab ich — schon länger her — meinen alten Acer-Notebook auf <strong>Ubuntu</strong> umgerüstet. Es hieß also von Version 11.04 auf 11.10 umzusteigen. Ich hab gewollt etwa 3 Wochen ab Release gewartet, damit mir nicht das selbe wie beim iOS-Upgrade passiert; dazu später mehr. Nachdem die Paketlisten nur zur Hälfte geladen wurden, hab ich einige Male von neu angefangen. Schließlich hab ich dann gedacht, dass die Liste komplett war, da ich in der Zwischenzeit duschen war. Immerhin antworteten, wenn überhaupt, die Update-Server mit einer Geschwindigkeit von etwa 4 KB/s. Nach etwa 2 Stunden Download-Zeit für die neuen Pakete, war Ubuntu dann ENDLICH bereit zur Installation des Upgrades. Nun, dies erfolgte recht klaglos und ich dachte schon, alles sei gut gelaufen. Nach einem Reboot merkte ich, irgendetwas stimmte nicht. Spätestens nachdem es 5 Minuten brauchte, um mir überhaupt auch nur irgendetwas anzuzeigen, weiß auch jemand, der neu im Linux-Geschäft ist, dass da etwas nicht geklappt hat. Nach langem hin und her — immerhin sagte mir der Bootscreen, dass es auf eine Netzwerkkonfiguration wartet, führte ich im Terminal die Standardbefehle “apt-get update” und “apt-get upgrade” durch. Und siehe da? Ubuntu wurde nie richtig installiert. Da aber nun meine Distribution sowieso angeknackst ist, werd ich den Computer demnächst einfach neu aufsetzen.<br />
Da ich allerdings zu faul bin, mir das neue Image herunterzuladen, mach ich das so: 11.04 installieren, dann sofort auf 11.10 aktualisieren und dann die Programme drauf.</p>
<p>Als nächstes Gerät ist mein iPhone 4 dran. Nicht einmal 1 Jahr alt hat es schon einiges durchmachen müssen. Unzählige Jailbreaks hat es hinter sich, unzählige Restores und so weiter. So weit ich mich entsinnen kann, war die erste Version, die jemals drauf war die Version 4.3.2. Am 12. Oktober war es dann so weit. Das <strong>iOS5</strong>–Upgrade wurde von Apple freigegeben. Ich gedulde mich natürlich 7 Tage, was eher untypisch ist, da ich der typische Early-Adopter bin. Allerdings lief alles schon bei den ersten 20 Versuchen fehl. Entweder wurde die IPSW-Datei nicht vollständig heruntergeladen, oder die Apple-Aktualisierungsserver meinten, mein iPhone sei kein kompatibles Gerät. Dann wiederum meckerte es herum, dass ich eine von Apple nicht autorisierte Version installieren möchte und so weiter. Ganz klar auch hier: Die Server von Apple waren schwerst überlastet. Die Frage ist ja eigentlich überhaupt, warum Apple die Software überprüfen muss, die auf meinem Gerät, dass ich bezahlt hab, überwachen muss. Was, wenn ich iOS5 nicht benutzen will und bei iOS4 bleibe, und mein Gerät wiederhergestellt werden muss?<br />
Hier handelt Apple etwas sehr engstirnig.</p>
<p>Nachdem ENDLICH das Update geklappt hat — mit folgendem Trick: Statt auf den Update-knopf zu drücken (vor jedem Update-Versuch wurde ein Backup angelegt, was ohnehin ewig dauert), drückte ich auf den Wiederherstellen-Knopf. Kein Backup notwendig. Ich nehme statt das von Apples Server heruntergeladene, einfach das separat heruntergeladene IPSw-Paket, das ohnehin identisch mit dem von Apple ist, und installiere es so. Drei weitere Versuche später hatte ich endlich iOS5 auf meinem Gerät. Durch den Einrichtungsassistent und dann verwenden! Kein Jailbreak vorhanden? Naja, kein Problem, ich kann auch mit dem tethered jailbreak leben, hab ich auch schon unter 4.3.5 verwendet gehabt.</p>
<p>Und nun zu meinem Review:<br />
– <strong>Newsstand</strong>. Newsstand oder in der schrecklichen deutschen Version “Zeitungskiosk” ist ein spezielles App. Es ist nämlich eigentlich kein App. Es ist ein Ordner. Als solches kann man es aber nicht in einen anderen Order schieben. Da ich allerdings meine Informationen über Twitter oder via Print-Zeitung beziehe, brauch ich den Newsstand nicht. Mit einem <a href="http://lifehacker.com/5852074/hide-ios-5s-newsstand-app-in-a-folder-with-this-trick" target="_blank">Trick</a> kann man dieses lästige Ding allerdings verstecken.</p>
<p>- <strong>iPod, Music und Video</strong>. Ich sehe keine Videos auf meinem iPhone. Aller höchstens Streams auf YouTube und aus der ORF TVthek die Nachrichten. Ich habe eigentlich selbst nur wenig Videos in meiner iTunes Mediathek. iOS5 spaltet das iPod-App in zwei Apps, welche Music/Musik und Video genannt werden. Die Icons werden einfach vom iPod touch übernommen. Das letzte, was mein iPhone, welches eh schon über 5 Seiten verfügt, zwei davon bekleidet mir Ordnern, braucht, sind noch mehr Icons. Verwendet der Programmierer von iOS selbst etwa kein iDevice oder Apps? Unglaublich. Abgesehen davon gefällt mir das iPod-Icon besser.</p>
<p>- <strong>Notification Centre</strong>. Sehr praktisch, irgendwie von Android geklaut, aber ich weiß schon lange nicht mehr, wer was von wem geklaut hat. Ist mir eigentlich auch ziemlich egal, solange es mein iPhone einfacher macht. Das unnötige zuerst: Stocks. Ich interessiere mich wenig für Aktien, da ich selbst keine besitze. Das App hab ich schon lange im “Unnötig”, (formerly knows as: “wäh”), versteckt. das Widget wird also auch mal eben ausgeblendet. Was ich aber sehr praktisch finde ist, dass es eben möglich ist, jene Widgets zu verwenden. Ein kurzer Ausflug mit Google zeigt mir aber, NO THIRD-PARTY WIDGETS ALLOWED. —&gt; <img src='http://chen.bgreen.at/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /><br />
Und mit den zwei mitgelieferten Widgets Weather und Stocks ist es sehr mager. Jene zwei Apps wurden seinerzeit nicht einmal von Apple auf iPad portiert. Das iPad verfügt also gleich über null Widgets. Thank god there’s a jailbreak. Erst gestern hab ich mir die “nicht ganz offiziellen” Widgets “Music Centre” und “Favourite Contacts” von Cydia geholt. Nun kann ich einfach Anrufe, SMS und Email aus dem NC machen, sowie meine Musik kontrollieren, ohne die Multitasking-Bar einblenden zu müssen. Was ist aber cool finde ist, dass mir wirklich fast alles angezeigt wird, was so auf meinem Gerät passiert, gesammelt in diesem simplen Tray.</p>
<p>- <strong>Weather</strong>. Sehr praktisch ist, dass es nun eine Wetter-Seite mehr gibt, die mir das lokale Wetter anhand von GPS-Position anzeigt!</p>
<p>- <strong>iMessage</strong>. Noch nicht verwendet. Geht irgendwie nicht…?</p>
<p>- <strong>Twitter</strong>. Die Integration von Twitter ins System ist sicherlich sehr praktisch. Hab ich bisher aber nur sehr selten gebraucht. Da ich ohnehin das Twitter-App verwendet zum Tweeten und Lesen… Naja, ich hab zwei mal Fotos direkt aus dem Photos-App getweetet…</p>
<p>- <strong>iCloud</strong>. Sehr praktisch. Sehr kompliziert. Sehr zeitraubend. Sehr zeitsparend. Bei iCloud scheiden sich die Geister. Documents in the Cloud ist sicherlich ein sehr nützlicher Dienst, da ich auf meinem Mac und auf dem iPhone iWork verwende. Was mich aber bisserl stört ist, dass, wenn ich zum Beispiel Pages am iPhone öffne, iCloud mir doch tatsächlich die vorhandene Datei löscht und durch die auf iCloud ersetzt, wobei keine Änderung, auch nicht am Computer vorgenommen wurde. Photostream ist ein nettes Feature, aber wenig durchdacht. Es werden nur 1000 Fotos gespeichert. Okay, kann ich irgendwie verstehen, Speicherplatz und so… Aber ist dieses Feature nicht gedacht, um seine Fotos immer und überall dabei zu haben? Von meiner Geburtstagsparty zum Beispiel — Fotowettbewerb, wer macht mehr und bessere Fotos — gibt es etwa 4000 Fotos! Auch dass meine iPhone-Schnappschüsse gleich hochgeladen werden find ich nicht so supertoll. Wenn der mal nicht gelungen ist, und ich den lokal lösche, bleibt der auf iCloud. Und Fotos im Photostream kann man sowieso nicht löschen. Muss man also 1000 weitere Fotos machen, damit jenes nicht mehr aufscheint. Auch die Kontakteverwaltung ist etwas seltsam. Denn die Kontakte im iPhone werden lokal hinterlegt und nicht verändert. Sie werden auf iCloud kopiert und so auch auf meinen Mac. Ändere ich etwas im Mac, legt der iCloud-Dienst eine neue Kontakt-Datei am iPhone an und verlinkt die beiden. So hab ich zum Beispiel am Handy zuerst Max Hämmerle gehabt. Dann am Computer den Zwischennamen Ruben hinzugefügt. Nun hab ich im iPhone folgende zwei Einträge “Max Hämmerle” und “Max Ruben Hämmerle”. Wenn ich von ihm angerufen werde, steht dort “Max or Max Ruben Hämmerle is calling”. Lösche ich einen der beiden Einträge werden gleich beide gelöscht und darf ihn neu anlegen. Sounds complicated? It definitly is. Über das Kalender– und Emailverhalten will ich gar nicht erst anfangen zu reden.</p>
<p>- <strong>Reminders</strong>. Sehr nett gestaltet. Und auch insgesamt gefällt es. Mir fehlt nur die Notification Centre-Integration.</p>
<p>Abgesehen davon ist mein Akkuverbrauch jetzt viel höher. Ich konnte vorher etwa einen ganzen Tag mit einer Ladung durchhalten, Twitter und Videostreaming, sowie Musik aus dem iPod-App inklusive. Nun reichts für maximal 10 Stunden. Und das auch nur, wenn ich das Display bis zur Unkenntlichkeit ausschalte.</p>
<p>Impressionen, die du mir Teilen wills? Meinung? Kommentar. Share it below <img src='http://chen.bgreen.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Ich, mein bester Freund und seine Freundin</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 19:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das wird kein Skript für einen schrecklich schlechten Film mit Ben Stiller und auch keine Liebeskomödie. Eigentlich ist das hier aus den Leben gegriffen. Wir waren einmal zusammen in diesem Boot. Und wir ruderten gemeinsam im See des Lebens. Wir hatten Spaß und konnten Pferde stehlen. Wir hielten uns, wenn wir traurig waren und wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wird kein Skript für einen schrecklich schlechten Film mit Ben Stiller und auch keine Liebeskomödie. Eigentlich ist das hier aus den Leben gegriffen.</p>
<p>Wir waren einmal zusammen in diesem Boot. Und wir ruderten gemeinsam im See des Lebens. Wir hatten Spaß und konnten Pferde stehlen. Wir hielten uns, wenn wir traurig waren und wir wussten, wann es Zeit war, etwas zu sagen oder zu tun. Wir waren über die Sommerferien beste Freunde geworden.</p>
<p>Es gab immer eine Art Wettbewerb, wer denn schneller eine Beziehung haben wird, aber das war immer schon recht abstrakt, da er ohnehin im Jahr 2011 ganze 6 Liebesangelegenheiten und ich seit 2010 keine. Es war nie irgendwas ernstes dabei und es hieß auch immer, wir werden immer für einander da sein.</p>
<p>Dann kam sie. Ich stellte sie einander vor, sie lernten sie am Frequency 2011 kennen und dann näher auf einer Geburtstagsfeier. Ich hab schon von Anfang an gespürt, dass er etwas von ihr wollte, so überraschte es mich nicht, dass sie uns mit nach Hause gefolgt ist und auch mit ihm Bett geschlafen hat.</p>
<p>Nun, zwei Wochen später, ist er plötzlich aus unserem Boot ausgestiegen und ich rudere im Kreis. Ich muss wohl auch ein wenig zurückstecken, was seine Beziehung angeht. Aber ich hab keine Lust drauf, ihn nur noch als Paar zu treffen. Ich liebe ihn nach wie vor und er sagt das selbe zu mir, aber irgendwas ist anders. Es wird anders sein.</p>
<p>Sie ist mit egal. Und auch die Beziehung ist mit ziemlich egal. Aber wenn sie anfängt zu stressen, wer ich da sein und sie vernichten. Ja, ich bin irgendwie eifersüchtig. Aber das ist okay… Ich mag keine Boote. Ich kann nicht mal schwimmen. Fertig.</p>
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		<title>Stepping even further…</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 22:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technisches ganz untechnisch]]></category>
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		<description><![CDATA[So schnell ändern sich die Zeiten in der Computerwelt und auch vor mir macht es nicht halt, ganz im Gegenteil, während ich vor einiger Zeit von 32 endlich auf 64-bit umgestiegen bin, gab es ein gutes Jahr später den nächsten Umzug. Diesmal einen Schritt weiter als bloß von 32– auf 64-bit. Da aber 128-bit-Systeme erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell ändern sich die Zeiten in der Computerwelt und auch vor mir macht es nicht halt, ganz im Gegenteil, während ich vor einiger Zeit von 32 endlich auf <a href="http://chen.bgreen.at/stories/551">64-bit umgestiegen</a> bin, gab es ein gutes Jahr später den nächsten Umzug. Diesmal einen Schritt weiter als bloß von 32– auf 64-bit. Da aber 128-bit-Systeme erst einmal erfunden werden müssten, wohin geht die Reise denn sonst? Na in Richtung eines neuen Betriebssystems. Ich hab seit 1999 viele Betriebssysteme durchprobiert. Angefangen von Windows 98, weiter zu Windows 2000 und XP, über Vista zu 7. Das waren immer meine Hauptsysteme. Nebenher durchaus auch viele Linux-Derivate durchprobiert (Auswahl: Ubuntu (favourite!), Kubuntu, Linux Mint, Debian, Red Hat, SUSE, …) und auch Solaris, sowie openSOLARIS. Als vorletztes Projekt kam mir Chromium OS unter die Finger. Ich hab’s aber nie wirklich zum funktionieren gebracht.</p>
<p>Das letzte und vorerst schwerwiegendste Projekt war die versuchte Virtualisierung von Mac OS X, ein sogenanntes Hackintosh. Das gelang mir vor gut einem halben Jahr dann auch endlich mit VMware. Soweit so gut, da eine Neuinvestition sowieso angedacht war und ich schon seit längerem auf ein solches Gerät spare, hab ich mir also gleich ein Original besorgt. Ein MacBook Pro 15″ mit OS X. Ich bin ziemlich glücklich darüber. Es passt nämlich alles, die Verarbeitung, der Look, usw…</p>
<p>Den Umzug hatte ich mir anfangs wirklich schwer und nervenaufreibend vorgestellt, war jedoch sogar schneller und einfacher von Statten gegangen als ein Umzug von Windows Vista auf Windows 7 damals. Die wichtigen Programme installiert, alte Windows-Programme durch vorinstalliere Programme ersetzt (iLife, …) und die Office-Suite, die ich wahrscheinlich für Mac in Erwägung ziehen werde, wurde durch das iWork-Paket, Mail, iCal und Adressbuch ersetzt. Die Dateien auf meinem Desktop, die in ungefähr dieser Ordnerstruktur seit Windows XP vorherrschen (Persönliches und Projekte in zwei Ordnern) wurden kopiert und einige andere Dateien mal hinübertransportiert. Fertig.</p>
<p>Übrigens ging es mit der iTunes-Mediathek gar nicht so schwierig, wie oft in Foren beschrieben. Man kopiert einfach den gesamten iTunes-Ordner von “Eigene Musik” in “Musik”, startet iTunes neu und fertig. Vorausgesetzt, man hat die gesamte Musik im iTunes-Ordner, was man ganz schnell unter dem Menüpunkt “File &gt; Library &gt; Consolidate Library” machen kann.</p>
<p>Und um das gesamte Experice abzurunden wird bootgecampt. Mit Boot Camp einfach eine Partition von 60GB aufsetzen und Windows 7 darauf installieren. So kann man auch 3D-Spiele auf Apple-Hardware spielen, die nur für Windows gemacht wurden. Nice, oder?</p>
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		<title>Behindert, Verhindert</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 18:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hätte alles anders kommen sollen, es hätte alles anders enden sollen. Aber wenigstens fing es wie geplant an. Lukas bestand seine Nachprüfung in Geographie, was natürlich ein Grund zum Feiern ist! Gesagt, getan, eine kleine Grillparty, bei der natürlich nicht nur das Fett floß sondern auch der Alkohol und das Blut auf der Donauinsel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hätte alles anders kommen sollen, es hätte alles anders enden sollen. Aber wenigstens fing es wie geplant an. Lukas bestand seine Nachprüfung in Geographie, was natürlich ein Grund zum Feiern ist! Gesagt, getan, eine kleine Grillparty, bei der natürlich nicht nur das Fett floß sondern auch der Alkohol und das Blut auf der Donauinsel.</p>
<p>Zu später Stunde, an einem unbeleuchteten Platz auf der Insel, ich gehe wohlgemerkt nicht barfuß umher, wie viele meinen, die Natur ruft mich und ich gehe ihr nach. Nach erledigtem Geschäft wanke ich zurück zu meinem Bier und steige plötzlich auf etwas hartes. Es tat irgendwie weh. Ein paar Schritte auf den Weg zurück ließ ich mich nieder und sah nach was passiert war. Ich hatte doch glatt eine locker 2 Zentimeter lange Glasscherbe im Fuß stecken.</p>
<p>Ich hab es einer Person, der ich meine größte Dankbarkeit schulde, zu verdanken, dass ich sofort ins Donauspital kam und dort nach 3 Stunden entlassen werden konnte. Genäht, verbunden, blutend und erschöpft.</p>
<p>Die folgenden paar Tage musste ich noch zwei mal zum Arzt und konnte dabei nur auf einem Fuß auftreten, was das ganze natürlich verkomplizierte. Später dann konnte ich mir eine Krücke besorgen und war notdürftig mobil. Es dauerte insgesamt etwa 2 Wochen, bis ich für fremde klar erkennbar, nicht mehr gehbehindert war.</p>
<p>Übrigens stammt aus dieser Zeit mein Spitzname „Dr. House” oder „Dr. Yi”.<br />
Aber in solchen Zeiten merkt man erst, wer die echten Freunde sind. Danke.</p>
<p>Die Moral also: Macht man etwas falsch und macht es dann wieder gut, wird man gefeiert.</p>
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		<title>Linz. Verändert.</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 15:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Linz wohnen schon interessante Menschen. Linz eben. Liegt an der Donau, die man mit der Nibelungenbrücke überquert. Diese muss man, wenn man aus dem Zentrum oder vom Hauptbahnhof kommt, auch überqueren, um zum Ars Electronica Center zu kommen. Die Drehscheibe des Kunstfestivals “Ars Electronica 2011″. Ein Bericht. “Linz Hauptbahnhof”, tönt es aus den Lautsprechern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Linz wohnen schon interessante Menschen. Linz eben. Liegt an der Donau, die man mit der Nibelungenbrücke überquert. Diese muss man, wenn man aus dem Zentrum oder vom Hauptbahnhof kommt, auch überqueren, um zum Ars Electronica Center zu kommen. Die Drehscheibe des Kunstfestivals “Ars Electronica 2011″. Ein Bericht.</p>
<p>“Linz Hauptbahnhof”, tönt es aus den Lautsprechern um 9:49, es hängt Dunst in der Luft und es fällt nicht sehr leicht, die Donau anzublicken, weil einem die Augen schmerzen. An den folgenden Tagen und Nächten sollen wir die CERN-Ausstellung im AEC, die luftige Ausstellung im OK Linz und ein eindrucksvoller sprechender Android in einem Theaterstück sehen. Wirklich sehr interessant.</p>
<p>Ich will an diesem Punkt aber weniger über dieses Spektakel berichten, sondern über eine Donaustadt, die früher einmal Handels– und Verkehrszentrum war. Linzer sind in sich eine eigene Spezies an Mensch. “Wenn was in Linz passiert, passiert’s auf der Landstraße”, stimmt auch. Es dreht sich so ziemlich das gesamte Leben um die Landstraße, die Hauptverkehrsstaße und gleichzeitig Einkaufsstraße von Linz und ihre Verlängerung jenseits der Donau, die “Hauptstraße”. Linzer weichen eigentlich selten aus, sollte man auf Kollisionskurs sein und auch ihre Mundart ist interessant: “Bitte hier nicht darauf steigen!”. Gastgärten findet man in Linz eigentlich viele und auch die Altstadt mit ihrem “Tummelplatz”, wo sich die Menschen tummeln ist ansehnlich.</p>
<p>Linz AG, what else? Nun, diese Frage ist durchaus berechtigt, weil die Linz AG für so ziemlich alles in Linz und im Linzer Umland zuständig ist. Sie stellen Verkehrsbetriebe (Straßenbahn, OBus und Bus) — die Straßenbahn ist übrigens eine Schmalspurbahn mit den sogenannten “CityRunner” als Wagen — die Bestattung, die Energie– und Gasversorgung und die Klimageräte.</p>
<p>PS: Solltet ihr jemals in Linz sein, muss die Linzer Torte probiert werden, ich empfehle jene vom Cafe Jindrak.</p>
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		<title>Ferien, Arbeiten und Sommer</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 00:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yi Q. Chen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wow, der letzte Artikel stammt aus dem November 2010 und ist nicht einmal von mir selbst geschrieben. Also wenn das nicht peinlich ist… Naja, nun werd ich eben wieder mehr schreiben, was? Außerdem hab ich schon seit Monaten das WordPress-App am Handy und nutze es nicht, ohrfeigen sollte ich mich. Gut. Worüber soll ich denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, der letzte Artikel stammt aus dem November 2010 und ist nicht einmal von mir selbst geschrieben. Also wenn das nicht peinlich ist…</p>
<p>Naja, nun werd ich eben wieder mehr schreiben, was? Außerdem hab ich schon seit Monaten das WordPress-App am Handy und nutze es nicht, ohrfeigen sollte ich mich. Gut. Worüber soll ich denn schreiben? Es gibt Einiges zu erzählen, aber dann doch irgendwie nichts, das wichtig genug ist. Ich kann euch aber meinen <a href="http://www.twitter.com/TMllmn">Twitter-Feed</a> empfehlen, wenn ihr am Laufenden bleiben wollt. Oder so…</p>
<p>Es sind seit einer Woche Ferien und auch meine Arbeit läuft schon seit einer Woche. Das freut mich sehr, weil die Leute nett sind und mein Chef ausgesprochen freundlich und nachsichtig. Die <a href="http://www.dato.at/">Firma</a> stellt Software her und arbeitet momentan an ihrer eigenen Software namens “<a href="http://www.nutritional-software.at/">nut.s</a>”. Damit kann man Nährwerte von Lebensmitteln berechnen, praktisch und sehr interessant.</p>
<p>Was sind meine Aufgaben? Naja, während sich die andere Praktikantin, Anna, sich mit der Software und die Errechnung und Erstellung von Rezepten widmet, hab ich Praktikanten-ähnlichere Arbeiten zu erledigen.</p>
<p>Tag 1: Ich komme ins Büro und werde vom Chef persönlich begrüßt. Er weist mich ein und heißt mich willkommen. Er hat ein paar alte Geräte und Komponenten, die er nicht mehr sehen will oder kann, die soll ich recherchieren und auf eBay online stellen. Somit geht also mein erster Arbeitstag zu ende. Es ist so ziemlich alles online, viele Switches, Diascanner, alte Kassettenstreamer usw… Außer 13 Ethernet-LAN-Kabel, die mir echt zu anstrengend waren.</p>
<p>Nach der Arbeit treffe ich meine Geschwister, die ganz zufällig auf der Mariahilfer Straße waren, die quasi um die Ecke ist, und wir gehen gemeinsam was essen.</p>
<p>Tag 2: Ich setze einfach die Arbeit von gestern fort. 13 LAN-Kabel abmessen und online stellen. Gott sei Dank nicht alle einzeln. Die nächste Aufgabe war, die kaputte Türklinke zum Serverraum und Küche zu reparieren. Wie ich erfahre, hat er schon drei Menschen vor mir damit beauftragt, und sie sind nicht vorangekommen. Okay, nach einer kurzen Inspektion komme ich drauf, die Klinke ist einfach zu lang für die Türe. Er schickt mich also zum Baumarkt, damit ich eine neue Klinke für knapp 10 Euro kaufe, einbaue und danach eine neue Aufgabe erhalte. Jene ist es, die alten Computer loszuwerden. Ich hab dazu entschlossen, die Dinger mitzunehmen und einen kleinen Server daraus zu bauen. Mangels Transporthilfe, stehen noch zwei von diesen in der Firma. Als letzte und langwierigste Arbeit bekam ich aufgetragen, diverse Prospekte, Zeitungen und Magazine auf Firmen, die die Software der Firma kaufen könnten, zu durchforsten.</p>
<p>Unterdessen hab ich den Brief erhalten, dass mein defektes Handy bereit zur Abholung ist und die Reparatur knapp 250 Euro kostet. Es ist viel und eine Unverschämtheit, dass sie genau 32 Tage gebraucht haben. Ein Zeitraum in dem ich mit einem Wertkartenhandy auskommen musste und meinen Vertrag weiter zahlen musste. Aber es hätte teurer kommen können. Ich nehme besagten Brief also mit und notiere mir die Auftragsnummer, falls ich ihn verliere. Und gesagt, getan, ich verliere den Brief irgendwo unterwegs. Gut, dass ich die Auftragsnummer notiert hatte, somit konnte ich mein iPhone abholen. Passt.</p>
<p>Tag 3: Ich mache noch immer das selbe, es passiert nichts sonderbares.</p>
<p>Tag 4: Letzter Arbeitstag in dieser Woche. Ich mache zuerst bis etwa 12 Uhr genau das, was ich die letzten Tage gemacht hab. Schließlich wird der Stapel aber doch kleiner und ich komme zum Ende. Es sind nicht so viele Adressen herausgekommen, wie ursprünglich erhofft. Er weist mir also neue Aufgaben zu: Die alten Computer, die ich bekomme, soll ich löschen. Dazu baue ich erst einmal an meinem Arbeitsplatz, dem eigentlichen Besprechungsraum, die PCs mit Monitoren auf und drücke auf “erase!”.<br />
Ich soll auch seine persönlichen Festplatten neu formatieren und hier passiert das Unglück. Ich hab vergangene Nacht nur etwa 3 Stunden geschlafen und stehe ein wenig unter Stress. Ich klicke also auf die falsche Festplatte und lösche all seine Daten. Nach zwei gescheiterten Wiederherstellungsversuchen beichte ich ihm diesen Vorfall. In der Erwartung nun beschimpft zu werden, lacht er und klopft mir auf die Schulter. Cool!</p>
<p>Der Tag endet und ich schleppe den ersten Computer via Öffis nach Hause. Zu hause ist übrigens der verlorene Brief im Briefkasten. Es gibt also noch gute Menschen.</p>
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